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 Re: GKI - Probleme
Autor: Nix nuis? 
Datum:   12-07-17 20:20

Wie lafft's - who knows?

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 Re: GKI - Probleme
Autor: Wattens 
Datum:   01-07-17 08:25

Mich würde interessieren, wie es bzgl. der Klage von Hochtief gegen das GKI steht. Wäre spannend, wenn da jemand was wüsste.

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 Re: GKI - Probleme
Autor: nix nuis? 
Datum:   23-06-17 08:48

kannt jo a besser wearn mit soviel Zauberer

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 Re: GKI - Probleme
Autor: Landecker 
Datum:   22-06-17 17:09

nix nuis? schrieb:

> nix nuis?


Das alte (bisherige) ist schlimm genug.

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 Re: GKI - Probleme
Autor: nix nuis? 
Datum:   22-06-17 16:28

nix nuis?

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 Re: GKI - Probleme
Autor: Hinkriagt? 
Datum:   08-06-17 19:25

Haben die zwoa Zauberer es jetzt hingekriegt, dass die Bohrer wieder bohren?

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 Re: GKI - Probleme
Autor: Landeck 
Datum:   02-06-17 08:45

Die beiden Zauberbohrer "Klaus Schretter" und "Johann Herdina" werden das schon hinbekommen.
Die Kostensteigerung beträgt eh erst 100 %.

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 Re: GKI - Probleme
Autor: Untermsaxen 
Datum:   02-06-17 08:31

Die beiden Stollenfräsen (Wuunnderbohrer) stehen tatsächlich
der „Zauberbohrer“ immer noch seit Herbst 2016,
der „Vielfraß“ nach kurzem Intermezzo – sprich wenige Tage -
durch das neuen Baukonsortium „Allianz“ (was immer das sein soll)
auch wieder wegen den bekannten geologischen Problemen.

Da hat der Austausch von der Hochtief außer Bauzeit und Baukosten
noch nichts gefruchtet.

Verweis auf:

http://www.dietiwag.org/blog/index.php?datum=2017-01-15



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 Re: GKI - Probleme
Autor: Gartenfreund 
Datum:   01-06-17 17:19

Je mehr Theater gemacht wird über die Schwierigkeiten beim Bohren,
desto mehr Beton und damit Zement kann man reinhauen.

Würde ja blöd ausschauen, mitten im Felsen auch noch zu betonieren.

Also veranstaltet man Verbruchszonen, unerwartete Schwierigkeiten beim Vortrieb, geologische Sonderzonen.

Kurz: Der Zement braucht eine Rechtfertigung. Und die, die der die Kostenüberschreitung zustimmen müssen im Aufsichtsrat sind ja offenbar die Zementproduzenten.

Ein Hoch dem heiligen Land!

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 Re: GKI - Probleme
Autor: webmaster 
Datum:   01-06-17 16:23

Richtig.

Steht schon, glaub ich, im Schretter-Thread.

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 Re: GKI - Probleme
Autor: koa Wunder 
Datum:   01-06-17 15:28

i hun aus der Buschtrommel kheart dass iatz wieder boda Wuunnderbohrer stian - was eb'r mehr?

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 Re: GKI - Probleme
Autor: Klagender Inn 
Datum:   26-05-17 22:17

Der unmündige Bürger ist vermutlich ein Tiwagler.



Für die Wirtschaftlichkeit der Tiwag ist nicht nur der Vorstand verantwortlich,

da gibt es noch einen Aufsichtsrat und schließlich den Eigentümer,

das ist bekanntlich das Land Tirol und somit jeder einzelne Bürger Tirols.



Der unmündige Bürger weiß demnach auch nicht die Einzelheiten aus dem

Bewilligungsverfahren von dem GKI-Desaster, oder will sie hier nicht kennen.



Hier haben ausgerechnet die Sachverständigen für Wasserwirtschaft und

Energiewirtschaft andere Kraftwerksvarianten wegen eventuell höherer

Investitionskosten, die die Sachverständigen „selbst“ berechnet haben,

schließlich abgelehnt,

obwohl diese vorgeschlagenen Kraftwerksvarianten wesentliche Verbesserungen

in der Gewässerökologie beinhalten,

in Summe viel weniger Auswirkungen auf die Natur hätten,

und außerdem sogar noch mehr Energie erzeugen würden.



Die Praxis in den UVP-Verfahren sieht eben ganz anders aus,

gegenüber dem, wie sie von der Politik aktuell geschimpft wird.

Die Natur, die Ökologie und schließlich der Mensch werden auf Grund von dem

gebetsmühlenartig vorgetragenen öffentlichen (wirtschaftlichen) Interesse

und der Papierstapel-Gutachten schließlich geopfert.



Zum Thema Projektkostenangaben der Tiwag ist es schon charakteristisch, dass diese

nach der Umsetzung das doppelte betragen als die vorhergehende Berechnung,

z.B. Fischlift Runserau,



siehe nachfolgenden link:

http://tirol.orf.at/news/stories/2733810/



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 Re: GKI - Probleme
Autor: der unmündige bürger 
Datum:   26-05-17 17:08

Das öffentliche Interesse ergibt sich aus der Herstellung elektrischer Energie. Ob kostengünstig oder nicht, ist sicher nicht die primäre frage.
Versorgungssicherheit als öffentliche Aufgabe. Und damit unterläuft man jede Nullvariante.

Für die wirtschaftlichkeit der tiwag ist der vorstand verantwortlich.
Und die Beurteilung der wirtschaftlichkeit einer Maßnahme für die nächsten 80 bis 100 Jahre wird niemand seriös vornehmen können.

Auch keine uvp-behörde. Auch nicht der klagende inn.

Relevante einwendungen müssen aus dem naturschutz kommen. Vielleicht auch aus den sonstigen Auswirkungen. Aber die herstellkosten liegen in der Verantwortung des projektwerbers.

u.b.

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 Re: GKI - Probleme
Autor: Klagender Inn 
Datum:   26-05-17 15:40

der unmündige bürger schrieb:

> ehrlicherweise muss man sagen, dass bei einer UVP die
> ...



Da liegst Du total falsch.



Gemäß dem Naturschutzgesetz sind die Projekt-Alternativen und die „Null-Variante“ darzustellen.

Die Sachverständigen haben diese zu prüfen.

Die Behörde entscheidet schließlich bei den unvermeidlichen Eingriffen in der Natur auch

im öffentlichen Interesse, bei Kraftwerken wie dem GKI an der Erzeugung „günstiger und sauberer “

elektrischer Energie.

Beides trifft dann nicht zu.



Es liegt in dieser Bewilligungs-Entscheidung (Abwiegung) sicher nicht im öffentlichen Interesse,

Wasserkraftwerke zu bauen, die die Umwelt-Standart´s nicht erfüllen und gleichzeitig wegen der

zu hohen Investitionskosten auf die Bestandsdauer nie wirtschaftlich sein können.



Genau das steckt in der Absicht mit der gewählten Vorgangsweise,

in dem mit den zu niedrigen Projektkosten-Angaben die Behörde mit den Sachverständigen

im Bewilligungsverfahren getäuscht werden, um so die Bewilligungen zu erlangen.



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 Re: GKI - Probleme
Autor: der unmündige bürger 
Datum:   25-05-17 10:42

ehrlicherweise muss man sagen, dass bei einer UVP die Kostenfrage irrelevant ist. Das ist Sache und Verantwortung des Projektwerbers.

geprüft werden die Auswirkungen auf die Umwelt.

u.b.

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 Re: GKI - Probleme
Autor: Klagender Inn 
Datum:   24-05-17 23:18

Frage schrieb:

> VERDACHT?
> der Untreue bei
>
> 288.000.000,00
>
> Euro ?
>
> Dafür arbeite ich mit 1.500,- Euro netto p.M ganze 16.000
> Jahre!


Der Verdacht der Untreue stellt sich schon zum Zeitpunkt der UVP-Einreichung.

Dem sind die Sachverständigen blindlings gefolgt,

anstatt dass sie eine unabhängige Kostenabschätzung durchgeführt hätten.



Nur so wird es möglich, mit falschen Zahlen das öffentliche Interesse für die

Bewilligung für derart ökologisch katastrophale Kraftwerksanlagen zu begründen.

GKI = (G)renzenlose (K)atastrophale (I)nnzerstörung



Blind sind auch die Medien, die müssten über die Höhe der Projektkosten

nur nachlesen, was sie vor ein bis zwei Jahre schon berichtet hatten.

Wahrscheinlich dürfen sie das nicht.



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 Re: GKI - Probleme
Autor: Frage 
Datum:   20-05-17 11:24

VERDACHT?
der Untreue bei

288.000.000,00

Euro ?

Dafür arbeite ich mit 1.500,- Euro netto p.M ganze 16.000 Jahre!

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: GKI - Probleme
Autor: Josef 
Datum:   20-05-17 10:32

Evtl. Anzeige wegen Verdachts der Untreue.

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: GKI - Probleme
Autor: steiner 
Datum:   20-05-17 09:42

Am wahlzettel.

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 Re: GKI - Probleme
Autor: Frage 
Datum:   20-05-17 08:07

Weiss jemand, ob ich als Tiroler Miteigentümer dieses Landesunternehmens hier was tun kann?

Gibt es eine rechtliche Möglichkeit,
Protest einzulegen, oder jemanden von denen,
die hier unser Geld mit Schaufeln aus dem Fenster schmeissen,
zu einer Verantwortung zu zwingen?

Kann mir jemand Auskunft geben?

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: GKI - Probleme
Autor: Klagender Inn 
Datum:   19-05-17 22:47

Günter Kramarcsik schrieb:

> Volksschüler schrieb:
>
> > Milchmädchenrechnung 2
> > ...
> > > Der betriebswirtschaftliche Verlust der fehlenden
> > Energieerzeugung von der Investition
> > errechnet sich mit 414 GWh * 2 Jahre * 35.000,- EUR/GWh = ca.
> > 30,0 Mio. Euro.
> > ...
>
> GKI im wahrsten Sinn des Synonyms für "grauslich katastrophales
> Investment"! :-(


In Anbetracht der „wahnsinnig effizienten“ Projektabwicklung bei den

Groß-Kraftwerksbauten der Tiwag – hier konkret das GKI –

wird den Tirolern wohl demnächst eine saftige Strompreisanpassung

ins Haus flattern.



Siehe Aufgliederung der bisher 100% Mehrkosten beim GKI-Projekt

unter folgendem Link:



http://www.dietiwag.at/img2/Kostenexplosion_GKI_700.jpg



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 Re: GKI - Probleme
Autor: Günter Kramarcsik 
Datum:   18-05-17 13:51

Volksschüler schrieb:

> Milchmädchenrechnung 2
> ...
> > Der betriebswirtschaftliche Verlust der fehlenden
> Energieerzeugung von der Investition
> errechnet sich mit 414 GWh * 2 Jahre * 35.000,- EUR/GWh = ca.
> 30,0 Mio. Euro.
>
> Daraus errechnet sich die neue Investitionssumme mit den
> geschätzten Mehrkosten
> und der Kapitalverzinsung schon mit ca. 550,0 Mio. EUR.
>
> Folgerung:
> Das Kraftwerk kann sich nie mehr amortisieren,
> außer der Energiepreis steigt auf ca. den 3-fachen
> Großhandelspreis.
> Da ist die Solarenergie und Windenergie schon wesentlich
> besser.
>

Ja damit ist Katze wohl aus dem Sack! Nach den Tiroler Kriterien für Wasserkraft ergibt sich bei 414 GWh
Stromproduktion eine Verhältniskennzahl der spezifischen Investitionskosten von 1,32 €/kWh und damit hat sich
diese Kennzahl von 0,70 €/kWh um fast 90% verschlechtert, als zum Zeitpunkt der Einreichung zur UVP! Schon
damals war klar, dass die Investitionskosten geschönt waren und spätestens ab 2014 hätten alle Alarmglocken
schrillen müssen, als die Verbund AG deren Mehrheitsanteile an die TIWAG veräußerte und sich nur mehr mit
10% an diesem "grauslich katastrophalen Investment" (GKI) zufrieden gab.

So lange wird kein Wasserkraftwerk ohne neuerliche Millioneninvestitionen betrieben werden können, bis sich
dieses Kraftwerk jemals rechnen könnte! Das wird ein sündhaft teures und mehrstelliges Millionengrab für die
TIWAG und damit für uns Tirolerinnen und Tiroler!

Die Graubündner müssen sich nicht schrecken, denn zum einen erhielten sie vom Bund in der Schweiz schon
im voraus einen Zuschuss zur Sanierung des Inns, welcher sich "nur zufällig" mit dem Investitionskostenanteil zum
Zeitpunkt des Spatenstichs ziemlich genau deckte. In der Zwischenzeit hat der Bund in der Schweiz weitere
Maßnahmen beschlossen, um das Überleben der hochdefizitären Wasserkraftwerke der Schweiz zu garantieren!

GKI im wahrsten Sinn des Synonyms für "grauslich katastrophales Investment"! :-(



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 Re: GKI - Probleme
Autor: Günter Kramarcsik 
Datum:   18-05-17 12:06

Untermsaxen schrieb:

> Volksschüler schrieb:
>
> > Milchmädchenrechnung 2
> > (...)
>
>
> Die Tiwag selbst gibt jetzt die Mehrkosten für das GKI mit 70
> Mio. Euro an, das stimmt jedoch schon lange nicht mehr. Gemäß
> der eigenen Angabe der Tiwag soll das Kraftwerk jetzt 530 Mio.
> kosten, da wird immer noch alles schöngeredet.

Siehe dazu auch meinen Kommentar in der TT:
http://www.tt.com/wirtschaft/standorttirol/12962940-91/tiwag-2016-mit-umsatz--und-gewinnr%C3%BCckgang.csp?0=0&tab=diskussion&commentSend=success

Demnach dürfte klar sein, warum der Verbund seine Mehrheitsanteile an die TIWAG abgetreten hat. Das
"öffentliche Interesse" für dieses Kraftwerk beschränkt sich nun auf die Bezahlung des Defizits durch die Kunden
und uns Steuerzahler im Land Tirol!

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 Re: GKI - Probleme
Autor: Untermsaxen 
Datum:   15-05-17 23:16

Volksschüler schrieb:

> Milchmädchenrechnung 2
> (...)


Die Tiwag selbst gibt jetzt die Mehrkosten für das GKI mit 70 Mio. Euro an, das stimmt jedoch schon lange nicht mehr. Gemäß der eigenen Angabe der Tiwag soll das Kraftwerk jetzt 530 Mio. kosten, da wird immer noch alles schöngeredet.

Siehe dazu den Bericht in der "TT" vom 11.05.2017 gemäß nachfolgendem Link:

http://www.tt.com/wirtschaft/standorttirol/12962940-91/tiwag-2016-mit-umsatz--und-gewinnr%C3%BCckgang.csp



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 Re: GKI - Probleme
Autor: Klagender Inn 
Datum:   11-05-17 08:59

Dem Tüchtigen gehört die Welt, dessen ungeachtet haben die Herrschaften von Hochtief die Tiwag (GKI) ganz gehörig ausgetrickst und in die Knie gezwungen, nicht zuletzt mit fachkundiger Unterstützung, siehe nachfolgenden Link:

http://www.sspbauconsult.at/referenzliste.php#1157



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 Re: GKI - Probleme
Autor: Schelm 
Datum:   10-05-17 09:09

Quelle: https://solidbau.at/a/baukonzern-hochtief-schraubt-gewinn-in-die-hoehe

Der größte deutsche Baukonzern Hochtief hat im ersten Quartal deutlich mehr verdient. Kosteneinsparungen und florierende Geschäfte der Töchter in Australien und Nordamerika ließen den bereinigten operativen Konzerngewinn um 30 Prozent auf 93 Millionen Euro in die Höhe schnellen, wie Hochtief am Mittwoch mitteilte.

Der Auftragseingang stieg im Quartal um 18 Prozent auf 7,4 Milliarden Euro, der Auftragsbestand summierte sich auf 45 Milliarden Euro. Der Umsatz kletterte wie von Analysten erwartet um 17 Prozent auf 5,1 Milliarden Euro. Im laufenden Jahr peilt Hochtief einen operativen Konzerngewinn von 410 bis 450 Millionen Euro an, das entspricht einer Steigerung von 13 bis 25 Prozent gegenüber 2016. Zudem erwartet der Essener Konzern ein Umsatzwachstum von mehr als zehn Prozent. (APA)

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 Re: GKI - Probleme
Autor: Volksschüler 
Datum:   08-05-17 13:33

Milchmädchenrechnung 2

Weil das Kraftwerk wegen der Pannen in der Bauausführung anstatt 2018 vorläufig erst 2020 in Betrieb gehen kann, fehlen von der konzessionierten Betriebszeit (gemäß Bewilligung bis zum Jahr 2074) schon 2 Jahre.

Der betriebswirtschaftliche Verlust der fehlenden Energieerzeugung von der Investition
errechnet sich mit 414 GWh * 2 Jahre * 35.000,- EUR/GWh = ca. 30,0 Mio. Euro.

Daraus errechnet sich die neue Investitionssumme mit den geschätzten Mehrkosten
und der Kapitalverzinsung schon mit ca. 550,0 Mio. EUR.

Folgerung:
Das Kraftwerk kann sich nie mehr amortisieren,
außer der Energiepreis steigt auf ca. den 3-fachen Großhandelspreis.
Da ist die Solarenergie und Windenergie schon wesentlich besser.



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 Re: GKI - Probleme
Autor: Royal 
Datum:   07-05-17 12:25

Der finanzielle Albtraum wird immer größer. Nur gut, dass die TIWAG so viel Geld hat, dass es ihr egal sein kann.

Eine Milliarde auf oder ab ist auch schon einerlei.

Hoffentlich hält das Kraftwerk so lange wie die Amortisation dauert, nämlich 600 Jahre!

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 Re: GKI - Probleme
Autor: ZirlerGoaßer 
Datum:   06-05-17 15:25

Die Errichtung eines Hauses hinter einem wie du schreibst absturzgefährdeten Felshang sollte doch gar nicht möglich sein, weil das ganz sicher rote Zone ist.

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 Re: GKI - Probleme
Autor: Untermsaxen 
Datum:   06-05-17 09:44

Wenn du das so salopp siehst, so stell dir einmal vor,

jemand rüttelt und poltert hinter deinem Haus mutwillig an einem steilen,

stark zerklüfteten, absturzgefährdeten Felshang,

von dem du dann selbst mit deiner Familie und dein ganzen Hab und Gut,

zerbröselt wirst.



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 Re: GKI - Probleme
Autor: ZirlerGoaßer 
Datum:   06-05-17 07:41

Auch ohne Sprengvortrieb kommt es zu Felsstürzen, deshalb wäre ein Sprengvortrieb sogar sinnvoll, um alles zu reinigen.

Presseaussendung der Polizei Tirol

Am 05.05.2017 gegen 22:30 Uhr ereignete sich im Gemeindegebiet von 6542 Pfunds (Weiler Lafairs) ein Felssturz, welcher die L65 auf einer Länge von ca 50 Meter mit Steinen, Geröll und Baumteilen verlegte. Aus Sicherheitsgründen wurde eine Straßensperre der L65 zwischen Maria Stein und Lafairs veranlasst. Eine Besichtigung und Begutachtung des Vorfallortes erfolgt am heutigen Tag. Zwischenzeitlich erfolgt eine Umleitung in diesem Bereich über die B180. Personen kamen durch diesen Felssturz nicht zu Schaden.

Bearbeitende Dienststelle: PI Pfunds (BPK Landeck)

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 Re: GKI - Probleme
Autor: Untermsaxen 
Datum:   05-05-17 18:08

Eine Herstellung von dem Druckstollen im klassischem Sprengvortrieb wäre wesentlich schneller und kostengünstiger gewesen als der Einsatz von den zwei Fräsen, die inzwischen wegen der leichtfertigen Taufe mit „Zauberbohrer“ und „Vielfraß“ zum Gespött in der Region geworden sind.

Siehe auch die Auflösung von der Rätselfrage von M.W.

http://www.dietiwag.org/blog/index.php?datum=2017-01-15

Ein klassischer Sprengvortrieb ist aber auf der gesamten Stollenlänge wegen der geologischen Vorschreibungen nicht möglich,weil eine brisante Gefahr wegen Felssturz oberhalb von dem Siedlungsraum Tösens besteht.

Da beißt sich die Katze in den Schwanz.



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 Re: GKI - Probleme
Autor: ZirlerGoaßer 
Datum:   03-05-17 18:43

Ein Blick auf die Homepage des jetzt rausgeschmissenen Baukonzerns Hochtief zeigt, dass es sich dort nur um Aktien und Investor Relations Sachen dreht. Um den maximalen Gewinn abzuschöpfen, hat man an Mensch und Maschine gespart. Der selbe Baukonzern war auch für den jahrelang verzögerten Bau der Hamburger Elbphilharmonie verantwortlich.

Weiss man eigentlich, ob die ARGE Strabag-Jäger-Hinteregger die Robbins Tunnelbohrer wieder anwirft oder ob man sich wie beim Obervermuntwerk II (selbe Baufirmen, nur Porr statt Strabag) des klassischen Sprengvortriebs bedient.

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 Re: GKI - Probleme
Autor: Volksschüler 
Datum:   03-05-17 15:00

Milchmädchenrechnung:

Bei der Spatenstichfeier am 14.11.2014 haben die GKI- und Tiwag-Bosse (Wallnöfer) großspurig von einer
Inbetriebnahme von dem Kraftwerk im Laufe des Jahres 2018 gesprochen.
Siehe nachfolgender Link:

http://www.tt.com/wirtschaft/standorttirol/9250085-91/gemeinschaftskraftwerk-inn-baustart-im-oberen-gericht.csp?tab=article

(interessant sind auch noch die Kommentare)

Bei der Firstfeier am 25 .04.2017 beim Krafthaus in Prutz spricht der neue Tiwagdirektor Entstrasser von einer
Inbetriebnahme Mitte 2020, also um 2 Jahre später.
Siehe nachfolgender Link:

http://www.tt.com/wirtschaft/unternehmen/12906427-91/kostensch%C3%A4tzungen-f%C3%BCr-gki-werden-%C3%BCberarbeitet.csp?tab=article

Gründe für die Verzögerung: Misswirtschaft, Fehlentscheidungen und ignorierte geologische Probleme

Bis 2018 wird die Investitionssumme aber sicher schon die Höhe von 400 Mio. EUR erreicht haben.
Bei einer Verzinsung von 2,0% löst alleine schon diese Bauzeitverzögerung von ca. 2 Jahre Projektmehrkosten
von über 15,0 Mio. EUR aus.
Da hat sich der Vorstand Herdina die Vertragsverlängerung wirklich erarbeitet und verdient.



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 GKI - Probleme
Autor: Untermsaxen 
Datum:   30-04-17 18:35


Günter Kramarcsik schrieb:

> Herdina kann durchaus mit GKI in einem Atemzug genannt werden,
> nur mit dem Unterschied dass GKI nicht mehr
> für Grenzkraftwerk Inn steht, sondern für:
> (G)ANZ
> (K)ATASTROPHALES
> (I)NVESTMENT

Der Herdina hat von der Bauwirtschaft wirklich keine Ahnung,
aber offensichtlich braucht die Tiwag gerade solche Koryphäen im Vorstand,
sonst wären die Verträge nicht verlängert worden.


Die Projektkosten für das GKI hat die GKI-GmbH selbst noch
im Bewilligungsverfahren von 2007 bis 2012 mit 400 Mio. Euro angegeben.
Zum Baubeginn (nach den Auftragsvergaben) wurden die Kosten auf 461 Mio. EUR korrigiert,
d.h. die Schätzung lag schon einmal um 15% daneben.
Nach den bisher aufgetretenen größeren Problemen bei

· der Wehranlage mit der doppelten Tiefe bei der Baugrubenumschließung (ca. 40m stat 20m),

· dem Druckstollen mit der neuen Auftragsvergabe und Abfindung von der Baufirma Hochtief


liegt die Projektsumme sicher schon weit über der 500 Mio. Euro,
das sind also schon über 25% Mehrkosten.

Man kann gespannt sein wie es weitergeht, es ist noch nicht einmal die Halbzeit.
Die Stromkunden werden es schon bezahlen.



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 Re: GKI - Probleme
Autor: Günter Kramarcsik 
Datum:   29-04-17 13:54

Baugrund schrieb:

> Der Baugrund wird vom Auftraggeber zur Verfügung gestellt. Er
> ist deshalb für daraus resultierende Erschwernisse
> verantwortlich.

Ist grundsätzlich richtig und trotzdem hatte GKI- GF DI. Herdina anlässlich der 20. Vilser Baustofftage in seinem
Projektbericht mit stolzer Brust Bilder von der Stollenfräse (Baulos TVM-Nord) gezeigt, welche in der Störzone
stecken blieb und seither in mühsamer Kleinarbeit und außerhalb von dem Schild wieder freigestemmt wird und mit
konventionellen Sicherungsmethoden vom Gebirgsdruck befreit wird.

In den geologischen Erkundungen wurde die Störzone nicht erkannt und die Gutachter haben dahingehend nichts
beschrieben. Böse Zungen flüstern unter vorgehaltener Hand, dass diese Kurzsichtigkeit eventuell im Auftrag
erfolgte. Wie sonst kann es sein, dass die angeblichen Laien davor gewarnt hatten, deren Hinweise und
Warnungen jedoch nur deshalb ignoriert wurden, weil sie nicht auf gleicher Fachebene der hinzugezogenen
Experten standen? Wie kann man das behördliche Ausschalten des Hausverstands erklären, wenn diese Hinweise
und Warnungen im Bewilligungsverfahren nicht gewürdigt wurden?

Egal, die nun für sich sprechenden Fakten geben den Laien nicht nur Recht, sondern sie beschämen auch die
damals damit befassten Experten! Hier findet ihr den Bericht im Web:
http://www.schretter-vils.co.at/fileadmin/Baustofftag/20_Baustofftag/HERDINA_GKI__Ausfuehrungsstand.pdf

Klickt bitte durch bis zur Seite: 18
Dort findet ihr nachfolgende Angaben zu den Vortriebsständen per 15.3.2017:
Baulos TVM-Süd: 1898,82 m + Stillstand seit 21.01.2017 – Arbeitsfortsetzung inzwischen erfolgt.
Baulos TVM-Nord: 1640,49 m + Stillstand seit 11.11.2016 – Arbeitsfortsetzung soll noch im Mai erfolgen.

Die mühsame Kleinarbeit die Fräse wieder flott zu bekommen kann man auf den Fotos der Seiten 20 bis 22 gut
erkennen!



Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: vom Maurer zum erfolgreichen Bauunternehmer
Autor: Günter Kramarcsik 
Datum:   29-04-17 13:09

Günter Kramarcsik schrieb:

> Herdina kann durchaus mit GKI in einem Atemzug genannt werden,
> nur mit dem Unterschied dass GKI nicht mehr
> für Grenzkraftwerk Inn steht, sondern für:
> (G)ANZ
> (K)ATASTROPHALES
> (I)NVESTMENT


Dazu erreichte mich auch ein Mail, welches hier sehr gut dazu passt.

"Als Synonym kannst Du für GKI aus gewässerökologischer Sicht auch wie folgt schreiben":

(G)renzenlose
(K)atastrophale
(I)nnzerstörung



Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: GKI - Probleme
Autor: Günter Kramarcsik 
Datum:   28-04-17 18:21

Landeck schrieb:

> Werter Herr Kramarcsik, das war Satire!

Nun Gott sei Dank ist es ausgesprochen. Gebe nur zu bedenken, dass viele Leser von dieser Materie keinen
blassen Schimmer haben und dann Ihre Satire tatsächlich auch als bare Münze hinnehmen.

Aber nun dürfte es allen Leserinnen und Lesern klar sein, dass es andere Ursachen hat, als eine Weltneuheit welche
schon über 1 Vierteljahrhundert alt ist.



Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: GKI - Probleme
Autor: Günter Kramarcsik 
Datum:   28-04-17 18:15

Klagender Inn schrieb:

> Rechenschieber schrieb:
>
....... > > Wem gehören die Materialfresser?
>
> Die Materialfresser gehören laut Information der Tiwag (GKI)
> selbst. ..........

Das Resultat aus solchem Unsinn wurde in der Folge inzwischen wohl allen Beteiligten klar und wurden hier
vortrefflich mit wenigen Zeilen beschrieben!

Was dazu evtl. noch ergänzt werden könnte, wäre der Verdacht dass Störzonen trotz angeblich schlechter
geologischer Erkundungen und Vorhersagen eintreffen. Wenn man als Auftragnehmer mit beigestellten Gerät des
Auftraggebers Geld verdienen will, dann könnte man mit übertriebener Sorgfaltspflicht dafür Sorge treffen, dass die
Fräse zu Wartungszwecke in solchen Störzonen angehalten wird, statt möglichst schnell durchzufahren!

Die Folge ist ein lang andauernder Stillstand, weil sie infolge des Bergdrucks für sehr lang Zeit stecken blieb und
weil Sprengungen behördlich verboten sind, muss die Fräse nun mühsam frei geschrämt werden! Nun hängt es
vom Vertrag ab, welcher zwischen AG und AN geschlossen wurde, wer dabei das bessere Los gezogen hat.

Aber es ist denkbar dass bei "unverschuldeten" Stillstand der Auftragnehmer eventuell auch viel Geld verdienen
kann. Sogenannte Stillstandskosten sind vom Auftraggeber zu vergüten ist. Mit wenig Arbeit und Aufwand könnte
man so gesehen auch noch verdienen? Das ist natürlich nur eine Vermutung, aber "ungeeignetes" Gerät plus
falsche Geologie könnte dem AN gegenüber den AG hervorragend die Karten spielen, oder?

Ob das die Gründe für eine vorzeitige und angeblich einvernehmliche Vertragsauflösung waren, kann ich nur mit
meiner Hausverstandslogik vermuten. Aber weshalb wurde der Mantel des gegenseitigen Schweigens über den
Inhalt dieses Auflösungsvertrages gestülpt? Wohl eine Winn- Winn- Situation für beide und eine Verlustsituation für
den Steuerzahler und die Stromkunden?

Am Ende stellt sich die Frage, wie es zu einer Beauftragung eines Nachfolgekonsortiums kommen konnte, ohne
dass diese mehrstellige Millionenleistung europaweit neu ausgeschrieben wurde? Wer steigt angesichts der bisher
bekannten Probleme auf dieser Baustelle nachträglich ein? Wohl nur jemand, der sich ohne jegliches Risiko zu
übernehmen darauf einlassen wird. Bleibt die Frage offen, wie man sich diesbezüglich völlig sicher sein kann?

ANTWORT:
Ganz einfach, Gerät wird von GKI wie bisher beigestellt, gearbeitet und abgerechnet wird nach Aufwand und so
etwas nennt man dann "Regieauftrag". Hier ist klar, egal wie oft man stecken bleibt, es wird alles bezahlt, ohne
Unterschied ob sich die Bauzeit nochmals verlängert oder auch nicht? Das Risiko bleibt beim AG hängen und
die Kostensteigerungen bleiben ebenfalls beim AG GKI (ganz katastrophales Investment) picken!

Mehr dazu siehe auch die bisher 7 Kommentare unter einschlägigen Artikel der TT vom 27.04.2017:
http://www.tt.com/wirtschaft/unternehmen/12906427-91/kostenschätzungen-für-gki-werden-überarbeitet.csp



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 Re: GKI - Probleme
Autor: Landeck 
Datum:   28-04-17 17:49

Werter Herr Kramarcsik, das war Satire!

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 Re: GKI - Probleme
Autor: Günter Kramarcsik 
Datum:   28-04-17 17:30

Landeck schrieb:

> Bitte, das ist ein Prototyp eines Tunnels. Weltweit wurde noch
> nie ein Tunnel gebohrt. Da gibts natürlich Anfangsprobleme, das
> ist bei allen neuen Erfindungen so.
> In Mariastein wird Bergbaugeschichte geschrieben. Falls sich
> der Einsatz von Stollenfräsen hier durchsetzt, können diese in
> Zukunft weltweit eingesetzt werden. Man sollte die
> Kinderkrankheiten nicht überbewerten. Jeder Fortschritt ist mit
> kleineren Rückschlägen behaftet. Das ganze ist eine Revolution
> im Stollenbau und die Tiwag ist der Pionier!

Das ist absolut keine Neuheit. Der 10%- Partner Verbund (damals noch Tauernkraftwerke AG bezeichnet) hat im
Zillertal bei Errichtung des Speicherkraftwerks Zillergrund bzw. Speicherkraftwerk Häusling schon in den 1980-er
Jahren Fräsen eingesetzt.

Der hier als Tunnel bezeichnete Stollen ist und bleibt für mich ein Stollen, denn ein Tunnel ist z.B. ein Straßen-
oder Eisenbahntunnel. Querschnitte welche maximal 1- spurige Fahrbahnen anbieten können sind deshalb Stollen
und keine Tunnel. Wenn man aber die klassische Größenordnung für Stollen zugrunde legt, dann handelt es sich
hier zwar auch um einen Tunnel, aber dann wäre auch der Stollen im Zillergrund schon damals als Tunnel zu
bezeichnen gewesen. Egal wie man Stollen und Tunnel unterscheiden möchte das Faktum bleibt aufrecht, dass in
den 80-er Jahren des vorigen Jahrhunderts bereits gefräst wurde! Ein Meilenstein in der Bergbaugeschichte stellt
dieses GKI- Untertagebauwerk sicher nicht dar! Wenn hier von einem Meilenstein gesprochen oder geschrieben
werden kann, dann kann sich dieser Stein nur auf die diesbezügliche Blamage beziehen!

Aber dafür zeichnet ja auch der GKI- GF und TIWAG- Vorstandsmitglied DI. Herdina verantwortlich, dessen
Arbeitsvertrag man erst kürzlich ob seiner Verdienst um das GKI etc. verlängert hat. Ihm ist auf diese Weise die
Alterspension in jeden Fall gesichert und obendrein wird es auch noch schöne Abfertigungen geben, oder?

Es kommt eben nur darauf an, wie gut man Misserfolge als herausragende Erfolge verkaufen kann. Aber mit Dr.
Bruno Wallnöfer hatte er diesbezüglich auch einen super Lehrmeister. ;-(



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 Re: vom Maurer zum erfolgreichen Bauunternehmer
Autor: Günter Kramarcsik 
Datum:   28-04-17 16:02

Herdina kann durchaus mit GKI in einem Atemzug genannt werden, nur mit dem Unterschied dass GKI nicht mehr
für Grenzkraftwerk Inn steht, sondern für:
(G)ANZ
(K)ATASTROPHALES
(I)NVESTMENT

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 Re: GKI - Probleme
Autor: Der tote schreiende INN 
Datum:   27-04-17 22:35

Als langjähriger Inn Fischer kenne ich die Situation nur zu genau und 2016/2017 war bzw. ist es eine Katastrophe.
Begonnen hat alles mit der Stauraumspülung des Gepatsch Stausees.
Diese Spülungen finden natürlich immer bei einem geringen Wasserspiegel statt und vor allem zu einer
Zeit in der die sensible Bachforelle laicht.
Der noch sensibleren Äsche tut das natürlich auch nicht gut.
Dass sich der Schwall trotz unzähliger Beschönigungsreden seitens der Tiwag nicht gebessert ist einfach Fakt.
Früher wurde wenigstens an manchen Tage ( z.b am Wochenende) nicht geschwellt.

So war der Schwall um die Weihnachtszeit ( wieder die Hauptlaichzeit der Bachforelle) so extrem ( bis zu 80 cm)
wie noch nie.
Jetzt kam im September noch die Mure im Oberland ( Sanna) dazu.
Das ist natürlich ein Naturereignis und man kann nur froh sein, dass nicht mehr passiert ist.
Was den Inn angeht kann ich nur sagen, dass hier das Umweltmanagement komplett versagt hat.
Man hätte hier die Restwassermenge im Inn erhöhen müssen (!!!!) um die Schwebstoffkonzentration so gering wie möglich
zu halten. Ist natürlich nicht passiert, da die Tiwag ja dringend Geld braucht und die Umwelt ist der Tiwag komplett egal.
Danach musste das ganze Geschiebe natürlich ausgebaggert werden. Auch hier hätte die Tiwag die Restwassermenge
erhöhen können um so die Schwebstoffkonzentration zu verbessern.
Ist natürlich nicht passiert.
Es gab noch einen Vorfall im Zuge der Mure bei der ein Kraftwerk ( leider ist mir der Name entfallen - muss aber das nächste
nach dem Verwallkraftwerk sein) unerlaubt die Schleusen ( wegen dem Schlamm) geöffnet hat.
Lt. Berichten wurde dieses Vorgehen aber nur mit einer Rüge bestraft.
So und jetzt kommt natürlich noch der Bau des GKI ( wie man so etwas nur genehmigen kann werde ich nie nie nie verstehen) dazu. .
Der in letzter Zeit auch zu erhöhten Schwebstoffwerten geführt hat.
Und das Verwallkraftwerk hat anscheinend auch schon die Genehmigung bekommen, dass sie heuer noch Spülen dürfen.

Die ganzen Brut und Standplätze der Fische sind mit stinkendem oft meterhohem Schlamm zugeschüttet.

Dass zusätzlich trotz gesetzlicher Bestimmungen etc.... die Rafter auf ein unerträgliches Mass angewachsen sind
möchte ich nur nebenbei erwähnen.


Und jetzt kann sich jeder ausrechnen wieviel natürlichen Fischbestand des im Oberland noch gibt.
Genau keinen.

So wenig Fischbestand wie heuer gab es bei weitem noch nie.
Teilweise wurden im Oberland gar keine Fischereikarten ausgegeben.
Weil natürlich keine Fische mehr im Inn sind.


Die Grünen ( die sind ja für Wasserkraft) schauen hier tatenlos zu. Es passiert rein gar nichts.
Würde ein Massensterben nur in einer Hühnerzucht ( oder ähnlichem) stattfinden dann gäbe es einen Aufschrei.
Hier findet schon seit Jahren Massensterben statt.
Es passiert natürlich nichts.
Auch sonstige Organisationen kümmern sich nicht wirklich um die Situation.
Auch der Tiroler Fischereiverband tut im Prinzip gar nichts.
Es findet nicht einmal eine richtige Information seiner Mitglieder statt.
Von Initiativen ist sowieso nichts zu hören ( man hätte ja keine Parteistellung).....

Einfach nur traurig...

Ein so schöner Fluss.... der tote INN......

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 Re: GKI - Probleme
Autor: Baugrund 
Datum:   27-04-17 19:38

Der Baugrund wird vom Auftraggeber zur Verfügung gestellt. Er ist deshalb für daraus resultierende Erschwernisse verantwortlich.

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 Re: GKI - Probleme
Autor: Theresia 
Datum:   27-04-17 19:25

Das Problem mit den Baukosten liegt in der Ausschreibung. Das Leistungsverzeichnis ist in den USA auch umfangreicher wie bei uns.
In den USA werden Bauvorhaben dieser Art vielfach mit einer fixierten Auftragssummen vergeben, das heisst
dass der Auftragnehmer die Auftragssumme über Garantien, Bonds, Versicherungen dem AG garantieren muss,
bei Nichteinhaltung zieht AG die Bonds, oder Garantien.
Warum geht das in Österreich nicht.
Warum soll immer der Steuerzahler geradestehn.

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 Re: GKI - Probleme
Autor: Grubenhunt 
Datum:   27-04-17 16:41

Zitieren:

„Man kann in den Berg nicht hineinsehen“, erklärt Schretter (Projektleiter). Für ihn ist die Geologie durchaus beherrschbar: „Das war auch das Argument der Vorgängerfirma.“ Die Maschinen wurden nun adaptiert, die Baulogistik verändert, um die Abläufe besser zu koordinieren.

Wenn die Vorgängerfirma einer Meinung mit dem Projektleiter war, weshalb ist sie dann ausgestiegen?

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 Re: GKI - Probleme
Autor: Eismeerforelle 
Datum:   27-04-17 00:07

Jetzt zeigen die Fischer Alarmsignale auf, dass der Bestand von Äschen im Raum von

Pfunds-Ried-Prutz sich heuer im Inn halbiert hat und die Bachforelle ist von tödlicher

Krankheit bedroht,

siehe dazu folgenden Artikel in der Tiroler Tageszeitung:



www.tt.com/panorama/natur/12897211-91/fischer-zeigen-alarmsignale-f%C3%BCr-forelle-und-%C3%A4sche-auf.csp



Da muss man sich jedoch nicht mehr wundern, denn die Ursachen sind schon lange bekannt,

bei diesem katastrophalen Gewässerzustand am Oberen Inn,

eine Erklärung dazu liefert auch diese Einschaltung eines Regionauten aus Landeck in den Bezirksblättern,



www.meinbezirk.at/landeck/wirtschaft/oekologische-energiewende-mit-wasserkraft-danke-wasserkraft-d1950293.html



Das wird dann mit der Inbetriebnahme von dem GKI jedenfalls noch schlechter,

weil ein weiterer Stauraum, der gespült werden muss dazukommt.

Die Wassermenge im Flussbett wird dann nur mehr zum winzigen Rinnsal

und wird sich noch mehr erwärmen.

Die Reiher bekommen es dann auch noch leichter,

in dem verbleibenden dünnen Rinnsal die Fische zu schnappen.



Demgegenüber machen sich die Fischer immer mehr selbst zum Gespött,

die haben sich nämlich für das Bewilligungsverfahren von dem GKI von den Engadiner Kraftwerken

mit einer läppischen Zahlung von ca. 7.000,- EUR mundtot machen lassen,

siehe dazu auch folgender Bericht:

www.tt.com/politik/landespolitik/9886588-91/fischer-sollen-sich-nicht-gegen-das-gki-einsetzen.csp

Gruß die Eismeerforelle



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 Re: GKI - Probleme
Autor: Klagender Inn 
Datum:   22-04-17 16:36

Umweltfreundlich, nachhaltig und grenzüberschreitend –
das schreibt und behauptet die GKI-GmbH über sich selbst.
Da passt aber zweifelsfrei das Sprichwort „Eigenlob stinkt“ dazu.

Die GKI selbst und die lokalen Medien haben umsichtig noch nie darüber berichtet,
dass dieses Kraftwerk in dieser Form gemäß der geltenden EU-Wasserrahmenrichtlinie
nie bewilligungsfähig wäre.

Möglich wurde das erst, indem die Republik Österreich und das „scheinheilige“ Land Tirol,
mit allen ihren zuständigen Behörden,
zuerst jahrzehntelang darüber stillschweigt, wie die Schweiz mit ihren grenznahen
Kraftwerken über die Staatsgrenze hinweg den Inn-Fluss in einen ökologisch
katastrophalen Zustand versetzt, und dann eine Ausnahmebewilligung erteilen,
die den katastrophalen Gewässerzustand auf die Bestandsdauer von dem Kraftwerk
für die nächsten Generationen aufrecht erhält,
anstatt die Schweiz über EU-Recht und Völkerrecht zu einer Sanierung von dem
angerichteten Schaden zu verpflichten.

Als politische Meisterleistung holt man sich stattdessen die Engadiner Kraftwerke als
Projektpartner in die GKI-GmbH mit in das Boot.



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 Re: GKI - Probleme
Autor: Prutz 
Datum:   17-04-17 08:37

So ein Käse, Webmaster! Das GKI ist umweltfreundlich und nachhaltig. Schau doch selbst:
http://www.gemeinschaftskraftwerk-inn.com/


webmaster schrieb:

> Dazu passt auch, was dzt. beim GKI passiert. Deponieschüttung
> in einen Grundwasser-Baggerse.
>
> http://www.dietiwag.at/img2/deponie_gki.jpg (Foto zugesandt)
>
> Kommentar: "Das ist wohl nur für das GKI möglich. "

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 Re: GKI - Probleme
Autor: webmaster 
Datum:   13-04-17 08:42

Dazu passt auch, was dzt. beim GKI passiert. Deponieschüttung in einen Grundwasser-Baggerse.

http://www.dietiwag.at/img2/deponie_gki.jpg (Foto zugesandt)

Kommentar: "Das ist wohl nur für das GKI möglich. "

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 Re: GKI - Probleme
Autor: Besorgte Eltern derNMS-Schüler 
Datum:   12-04-17 23:41

x-beliebiger Bürger schrieb:

> Die Schule hat vor Baubeginn - alle haben in die Kameras
> gegrinst - unübersehbare Lüftungsanlagen in den Klassenzimmern
> bekommen. Damals wurde man eine Zeit lang das Gefühl `Liebes
> GKI hier, liebes GKI dort` nicht mehr los.
> Wie üblich bei Bauvorhaben dieser Größe, lässt die `Liebe zum
> Detail` schnell nach, und wozu und vor allem wie soll das GKI
> jetzt, nach den unübersehbaren, massiven Eingriffen in Natur
> und Landschaftsbild noch viel für eine positive Stimmung tun?
> Anhand der Situation, die gegessen ist, kann man es nur mehr
> mit Humor nehmen ..... sollten nicht die NMS-Kinder im Sinne
> der täglichen Turnstunde mehr Sport treiben? Da kommt die
> kleine Bergwertung zwei Mal täglich doch gerade recht. Und -
> was die Gefahr anbelangt - Tempo 40 bzw. 60 wird streng
> kontrolliert und spült permanent Geld in die Staatskassa.
> Schon wieder eine Win-Win-Situation!

Zum grinsen in die Kamera für das sinnlose GKI kommt die fein herausgeputzte Bürgerinfomation
Der letzten Tage.
Da wird so berichtet, als ob die Schüler und Eltern doch froh sein sollen, dass der Radweg zur
NMS Prutz für 2 bis 3 Monate für das GKI gesperrt werden muss.
Die Schüler können immerhin auf der Landesstraße mit dem Rad zur Schule fahren,
oder bei dem schönen Wetter mit dem Bus fahren.
Die Sperre von dem Radweg wurde im Bewilligungsverfahren natürlich vorsorglich verschwiegen,
genauso wie die zwei riesigen Aushubberge in der grünen Au vor der NMS im UVP-Verfahren
nicht behandelt wurden – das wurde vorsorglich ganz einfach vergessen.



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 Re: GKI - Probleme
Autor: Bauchspeck 
Datum:   04-03-17 07:12

Wen wunderts, steckt ja auch der Hofherr Georg als Kommunikator fürs GKI dahinter.
Die tägliche "Turnstunde" wird halt jetzt im hoffungslos überfüllten Bus verbracht, weil die Strecke zu gefährlich ist und die Sheriffs können sich wieder wichtigern Dingen widmen. Da haben wir sie wieder die loser-loser Situation.

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 Re: GKI - Probleme
Autor: Teisnr 
Datum:   03-03-17 20:34

Wenn kuan Schialer in dr NMS hosch erfrogsch am 2. odr 3. März dass der Radlaweg seit 28. Febr gsperrt isch.
Top Leistung vom GKI

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 Re: GKI - Probleme
Autor: x-beliebiger Bürger 
Datum:   02-03-17 10:57

Die Schule hat vor Baubeginn - alle haben in die Kameras gegrinst - unübersehbare Lüftungsanlagen in den Klassenzimmern bekommen. Damals wurde man eine Zeit lang das Gefühl `Liebes GKI hier, liebes GKI dort` nicht mehr los.
Wie üblich bei Bauvorhaben dieser Größe, lässt die `Liebe zum Detail` schnell nach, und wozu und vor allem wie soll das GKI jetzt, nach den unübersehbaren, massiven Eingriffen in Natur und Landschaftsbild noch viel für eine positive Stimmung tun?
Anhand der Situation, die gegessen ist, kann man es nur mehr mit Humor nehmen ..... sollten nicht die NMS-Kinder im Sinne der täglichen Turnstunde mehr Sport treiben? Da kommt die kleine Bergwertung zwei Mal täglich doch gerade recht. Und - was die Gefahr anbelangt - Tempo 40 bzw. 60 wird streng kontrolliert und spült permanent Geld in die Staatskassa.
Schon wieder eine Win-Win-Situation!

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 Re: GKI - Probleme
Autor: NMS 
Datum:   28-02-17 23:06

Mit Bau des GKI-Ausleitungskanals in Ried muss ab 28. 2. der Schul- bzw. Radweg für zig Schüler der neuen Mittelschule von Prutz nach Ried und Tösens gesperrt werden. Die Info erging lediglich 5(!) Tage vor der Sperre mit unpräzisen Sperrzeitangaben von "vorläufig" für 2 Monate und im Herbst
Lösung: die Schüler müssen über die steile und enge L65 per Rad ausweichen und haben aber dafür haben eine Warnweste vom GKI "geschenkt" bekommen! Für jeden Schüler durch den längeren und gefährlicheren Schulweg eine Zumutung. Die Vorschreibung und somit Duldung der BH Landeck für dieses Gefahrenpotential schreit zum Himmel.
Und die "Profis" vom GKI NULL Willen ein Bauprovisorium zu errichten oder Alternativen vorzuschlagen. Eine Kostenfrage wird's wohl nicht sein, deren Höhe weiß eh keiner mehr.



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 Re: vom Maurer zum erfolgreichen Bauunternehmer
Autor: Gartenfreund 
Datum:   31-01-17 18:16

webmaster schrieb:

> Auflösung:
>
> Der Arlbergeisenbahntunnel wurde seinerzeit - statt wie
> vorgesehen in fünf Jahren - in vier Jahren fertiggestellt. Das
> GKI wird dagegen - statt wie angekündigt 2018 - allerfrühestens
> 2020 in Betrieb gehen. Die Arbeiter im Arlberg schafften anno
> dazumal einen Tunnelvortrieb von 7,30 Meter pro Tag. Die GKI
> krebst bis dato beim viel kleineren Stollen bei einem
> Tagesdurchschnitt von knapp 7 Metern pro Tag herum.


Da sollte man doch Verstärkung bei den Projektleitern des Flughafens Berlin holen. Die wissen, wie man Eröffnungen hinausschiebt.
Es droht ein hartes Kopf-an-Kopf-Rennen für die Eröffnung GKI gegen Flughafen Berlin. Kann man schon Wetten abgeben?

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 Re: GKI - Probleme
Autor: Klagender Inn 
Datum:   28-01-17 00:56

Kraftwerkszauberer schrieb:

> GKI-Klassik,
>
> die Kraftwerkszauberer sind am Werk,
>
>
> … dass zum Zwecke Wasser fließe …
> (...)

Selbstverständlich muss der Vertrag mit dem Herdina in der TIWAG-Chefetage verlängert werden, er hat immerhin seine genialen Fähigkeit exzellent unter Beweis gestellt.


Goethe wird sich sicher freuen, lässt sich sein Werk beim GKI doch so wunderbar anwenden…

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 Re: vom Maurer zum erfolgreichen Bauunternehmer
Autor: Gartenfreund 
Datum:   25-01-17 19:49

M.W. schrieb:

> Bisher musste Vorstand Herdina immer lügen, "nein, das GKI wird
> nicht teurer".
>
> Heute darf Erich Entstrasser dem TIWAG-Leib-Redakteur Vahrner
> gegenüber zugeben, dass es Probleme gibt, die auch
> Kostenerhöhungen zur Folge haben.

Ja dann aber schnell verlängern den Herdina sonst erholt sich die Tiwag noch von der Wallnöfer-Krankheit!

Hedina muss TIWAG-Vorstand bleiben, seit er da ist wiird ein Kraftwerk nach dem anderen gebaut!

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 Re: vom Maurer zum erfolgreichen Bauunternehmer
Autor: i 
Datum:   25-01-17 08:13


Meine Stromkosten:

1/3 Energiekosten
2/3 Netzgebühr ,sprich Tinetz usw.



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 Re: vom Maurer zum erfolgreichen Bauunternehmer
Autor: Ex-Tiwag-Kunde 
Datum:   25-01-17 08:09

In der T.T. von gestern sagt der Vorstandsvorsitzende auch, dass der Aufsichtsrat erst entscheide, ob es eine Ausschüttung an das Land geben werde.

Für wie blöd hält uns der Herr Entstrasser eigentlich? Platter hat die Tiwag-Dividende sowohl 2017 als auch 2018 bereits im Budget stehen!!

Ich habe zwar den Stromanbieter gewechselt, bezahle aber trotzdem immer noch für das Netz der Tiwag.

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 Re: vom Maurer zum erfolgreichen Bauunternehmer
Autor: Landeck 
Datum:   25-01-17 07:35

Okay. die waren 1884 beim Tunnelbau am Arlberg schneller als die TIWAG heute beim Stollenbau im Obergricht.

Aber! Aber, die hatten damals auch keinen Johann Herdina als Bauleiter. Was natürlich eine enormer Vorteil war.

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 Re: vom Maurer zum erfolgreichen Bauunternehmer
Autor: M.W. 
Datum:   24-01-17 17:51

Bisher musste Vorstand Herdina immer lügen, "nein, das GKI wird nicht teurer".

Heute darf Erich Entstrasser dem TIWAG-Leibredakteur Vahrner gegenüber zugeben, dass es Probleme gibt, die auch Kostenerhöhungen zur Folge haben.

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 Re: vom Maurer zum erfolgreichen Bauunternehmer
Autor: versoffener Jurist 
Datum:   23-01-17 15:17

so ist es, wie webmaster schrieb, ein kleines Stück Tiroler Geschichte, kaum bekannt ....


... wunderbar der Rote hier .... noch etwas zum Verständnis .... so noch ein kleines Schluckerl und dann ....

aus strategischen Gründen war der Arlbertunnel bereits doppelgleisig geplant. Das Militär gab vor. So sollte es möglich sein, einen Truppentransport nach Langen zu bringen, zur Verteidigung eines vom Westen kommenden Feindes, und den leeren Zug auf der anderen Seite wieder zurückzubringen ... mhm... schmeckt einfach gut ... wer sich vergegenwärtigt, wie die Arbeiter 1884 tätig waren und den Vergleich zu heute zieht würde sich wundern, warum in mancherorts die Bauzeit trotz modernen Maschineneinsatzes kaum gesenkt wurde .... auch das Tunnelprofil ist zu beachten, passt eine doppelgleisige Bahnstrecke in die Vergleichsröhre? ... einen Eindruck davon, wie die Verhältnisse unter den Arbeitern herrschten, findet sich im Buch von Christoph W. Bauer: Graubart Boulevard, so ab S 96 ...

bis auf das nächte Rästel vom webmaster ... freue mich schon ...

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 Re: vom Maurer zum erfolgreichen Bauunternehmer
Autor: webmaster 
Datum:   23-01-17 13:02

Auflösung:

Der Arlbergeisenbahntunnel wurde seinerzeit - statt wie vorgesehen in fünf Jahren - in vier Jahren fertiggestellt. Das GKI wird dagegen - statt wie angekündigt 2018 - allerfrühestens 2020 in Betrieb gehen. Die Arbeiter im Arlberg schafften anno dazumal einen Tunnelvortrieb von 7,30 Meter pro Tag. Die GKI krebst bis dato beim viel kleineren Stollen bei einem Tagesdurchschnitt von knapp 7 Metern pro Tag herum.

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 vom Maurer zum erfolgreichen Bauunternehmer
Autor: versoffener Jurist 
Datum:   23-01-17 12:48

mhm ... Küstenland, Görz, Wein, wunderbare einfach Speisen ... ich blättere gerne im Buch
Casapicola, Christine (2014): Nächstes Jahr im Küstenland. 2. Auflage. Cormons (Gorizia): Edizioni Braitan. 'Ein kleiner aber feiner Verlag aus der Gegend um Görz ... es gibt sie noch, die mutigen EinzelgängerInnen ....

Darin auf S 195 - 213 wird eine Geschichte beschrieben, die sich so gar nichts vom berühmten "Schuhputzer zum Millionär" unterscheidet ... moment, noch ein Schluck und jetzt das Zitat daraus ....


(...) Ceconi begann als Maurer und war in Triedst einige Zeit beim Eisenbahnbau beschäftigt. Schnell arbeitete er sich hinauf und mit 25 Jahren besaß er bereits ein eigenes Bauunternehmen. Giacomo Ceconi spezialisierte sich auf den Bau von Eisenbahntrassen und Bahnhöfen. Der Durchbruch gelang ihm im wahrsten Sinne des Wortes beim Bau des Arlbergtunnels. Ceconi stelle das Projekt inklusive des 10 Kilometer langen Tunnels in nur vier Jahren fertig und unterschritt damit die geplante Bauzeit gewaltig. Im Beisein des Kaisers fand am 20. September 1884 die feierliche Eröffnung statt. 'Das brachte Ceconi eine Prämie von 276.000 Gulden (ca 2 1/2 Millionen Euro und Erhebung in den Adelsstand, Anm vJ) ein. Mein Ururgroßvater war kein Zauderer, wäre er in Verzug gekommen, so hätte er achthundert Gulden Pönale pro Tag zahlen müssen' (so sein Ururenkel im Gespräch mit dem Autor des Buches).

Giacomo Ceconi, geb. 29. September 1833 in Vito d'Asio, Gemeinde Pielungo, 1851 nach Triest zur Maurerlehre, zu diesem Zeitpunkt war Ceconi Analphabet, 1857 - 1862 Aufsicht über die Baustellen des Bahnprojektes Klagenfurt - Agram, erhielt 1862 als Bauunternehmer einen Subauftrag am Bahnhof Oberdrauburg, und es ging steil bergauf, es gelang Ceconi das Projekt Arlbergtunnel fast ein Jahr früher als geplant fertig zu stellen ....

Allerdings, man frage nicht nach den Bedingungen für die Arbeiter ....

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 Re: GKI - Probleme
Autor: Klagender Inn 
Datum:   23-01-17 10:45

Rechenschieber schrieb:

> In welcher Konstellation zur Hochtief wurden die
> Vortriebsleistungen durchgeführt?
> Wem gehören die Materialfresser?

Die Materialfresser gehören laut Information der Tiwag (GKI) selbst.
Das war überhaupt die beste Idee von den Tiwag-Managern.


Ø Die wichtigste Baumaschine wird vom Bauherrn beigestellt,
Ø auf die braucht man dann eventuell nicht aufpassen,
Ø weil wenn sie ausfällt kommt das Argumentation für das falsche Fabrikat,
Ø dann eine Geologie die angeblich anders ist als der Firma versprochen,
Ø zusätzlich noch ein Personal, das ab und zu ausgewechselt wird,
Ø und analog dem bescheidenen Baufortschritt spärlich bezahlt wird,



das sind die Zutaten für einen sicheren Misserfolg,
da kann man nur noch gratulieren.

Daher darf man bei dem Quiz von M.W. ruhig auf den Arlbergtunnel setzten.



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 Re: GKI - Probleme
Autor: Untermsaxen 
Datum:   19-01-17 00:32

Es ist einerlei, ob diese Tunnelbohrmaschine, kurz TBM, nun Bohrer oder Fräse
oder sonst irgendwie bezeichnet wird, Tatsache ist,
die Technik ist schon seit Jahrzehnten bekannt.
Aber in der Angelegenheit GKI+Tiwag darf die Ironie wirklich erlaubt sein.
Egal, bei der Rätselfrage wer bisher schneller war, setzte ich jedenfalls auf den Arlbergtunnel.



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 Re: GKI - Probleme
Autor: Rechenschieber 
Datum:   18-01-17 11:25

Manchen hier sei empfohlen, sich näher mit Internetdemenz zu befassen.
Dabei geht es u.a. auch darum, dass ein Neuronenabbau statt findet, wovon auch die "Ironieneuronen" betroffen sein könnten.

Internetdemenz bedeutet einerseits eine Konzentrierung der Gehirnleistung auf ein "erträgliches Maß" an Wissen, was besonders bei jungen Menschen zu beobachten ist. Das Gehirn entmüllt sich. Bei älteren Menschen mit festgefahrenen Mustern führt das zu einem Verlust von interaktiven Elementen, die Folge sind Entgleisungen in der Wahrnehmung der Realität oder soziale Defizite.

Die Auswirkungen der Internetdemenz erhöhen das kriminelle Potenzial, bei Jüngeren weniger als bei Älteren.

"i" könnte es nicht schaden, wenn er/sie sich mit Hammer und Meisel bewaffnen würde.

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 Re: GKI - Probleme
Autor: Landeck 
Datum:   18-01-17 10:53

So jetzt geb ichs auf. Lieber "i", dir ist Ironie leider nicht vermittelbar. Schade.

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 Re: GKI - Probleme
Autor: i 
Datum:   18-01-17 10:51

eine tunnelfräse war auch in prutz im einsatz.
fertigstellung des neuen druckschachts 2016!



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 Re: GKI - Probleme
Autor: Landeck 
Datum:   18-01-17 10:32

Bisher war Hammer und Meisel state of the art.

Beim GKI kommt nun erstmals eine neue Technik zur Anwendung: eine Art Tunnelfräse. Gabs bisher noch nirgends.

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 Re: GKI - Probleme
Autor: Rechenschieber 
Datum:   18-01-17 09:52

... bei der Unterinntaltrasse und beim BBT hat man sich ja auch nur durchgesprengt, wieso nicht beim GKI?

Feine Ironie!

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 Re: GKI - Probleme
Autor: i 
Datum:   18-01-17 09:23

und was was war das dann in prutz?
ein zahnarztbohrer?

;)

https://www.tiwag.at/ueber-die-tiwag/kraftwerke/wasserkraftausbau/archiv/neubau-druckschacht-kaunertal/neubau-druckschacht-projektstand/

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 Re: GKI - Probleme
Autor: Landeck 
Datum:   18-01-17 09:09

i schrieb:

> man bedenke, das eine tunnelfräse beim kw prutz, schrägschacht
> nach fendels, eingesetz wurde.
> bergauf! das hat besser funktioniert.



Nein, da liegst du falsch! Es ist beim GKI weltweit das erste Mal, das eine Felsfräse eingesetzt wird.

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 Re: GKI - Probleme
Autor: i 
Datum:   18-01-17 08:53

man bedenke, das eine tunnelfräse beim kw prutz, schrägschacht nach fendels, eingesetz wurde.
bergauf! das hat besser funktioniert.

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 Re: GKI - Probleme
Autor: Landeck 
Datum:   18-01-17 08:32

Bitte, das ist ein Prototyp eines Tunnels. Weltweit wurde noch nie ein Tunnel gebohrt. Da gibts natürlich Anfangsprobleme, das ist bei allen neuen Erfindungen so.
In Mariastein wird Bergbaugeschichte geschrieben. Falls sich der Einsatz von Stollenfräsen hier durchsetzt, können diese in Zukunft weltweit eingesetzt werden. Man sollte die Kinderkrankheiten nicht überbewerten. Jeder Fortschritt ist mit kleineren Rückschlägen behaftet. Das ganze ist eine Revolution im Stollenbau und die Tiwag ist der Pionier!

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 Re: GKI - Probleme
Autor: berghex 
Datum:   17-01-17 22:06

die bohrer haben wieder pause

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 Re: GKI - Probleme
Autor: Gartenfreund 
Datum:   17-01-17 16:08

M.W. schrieb:

> Die Bohrer kommen von Robbins (US). Die sind wahrscheinlich
> schon okay.
>
> Die Arbeiter waren angeblich nicht fähig, die Maschinen zu
> bedienen.

Aha, war die Betriebsanleitung vielleicht englisch so wie die Cross Border Verträge. Die konnte auch keiner verstehen.
Hoffentlich könne sie die CBL's inzwischen bedienen!

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 Re: GKI - Probleme
Autor: M.W. 
Datum:   17-01-17 09:31

Die Bohrer kommen von Robbins (US). Die sind wahrscheinlich schon okay.

Die Arbeiter waren angeblich nicht fähig, die Maschinen zu bedienen.

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 Re: GKI - Probleme
Autor: Rechenschieber 
Datum:   17-01-17 08:34

In welcher Konstellation zur Hochtief wurden die Vortriebsleistungen durchgeführt?
Wem gehören die Materialfresser?

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 Re: GKI - Probleme
Autor: Rechenschieber 
Datum:   16-01-17 13:57

Gummibaum schrieb:

> Bei der Einheit für den Ausbruchquerschnitt ist die Einheit
> Kubikmeter falsch. Besser passt Quadratmeter.

Es geht um den Vortrieb, und nicht um das Volumen. Ein Querschnitt reicht nicht, Vortriebskapazitäten berechnen zu können, es braucht die zusätzliche Dimension des geologischen Materials.

Wenn Sie ein Loch in die Wand bohren nehmen Sie ja auch keinen Betonbohrer für eine Rigipswand?


Danke. Du hast natürlich recht. Querschnitt = m².

M.W.

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 Re: GKI - Probleme
Autor: Gummibaum 
Datum:   16-01-17 13:42

Das Problem mit dem Fortschritt - das neue TIWAG-Rätsel   *15.01.2017*


Bei der Einheit für den Ausbruchquerschnitt ist die Einheit Kubikmeter falsch. Besser passt Quadratmeter.

Mein Tip wär aber Arlbergtunnel.

LG

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 Re: GKI - Probleme
Autor: Ried 
Datum:   16-01-17 12:44

Hahaha!


webmaster schrieb:

> Dem GKI geht's echt nicht gut. Sagt sogar die Homepage des GKI:
>
> http://www.dietiwag.at/img2/rettung_gki.jpg

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 Re: GKI - Probleme
Autor: webmaster 
Datum:   16-01-17 09:36

Dem GKI geht's echt nicht gut. Sagt sogar die Homepage des GKI:

http://www.dietiwag.at/img2/rettung_gki.jpg

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 Re: GKI - Probleme
Autor: Stubaier 
Datum:   16-01-17 09:27

Das GKI bringt der Tiwag kein Glück.

Zumindest wissen jetzt alle, dass man die Tiwag mit dem Ausbau von Sellrain-Silz erst gar nicht anfangen lassen darf ...

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 Re: GKI - Probleme
Autor: Schwaz 
Datum:   15-01-17 16:10

http://www.dietiwag.org/blog/index.php?datum=2017-01-15
Nur noch zum Schämen und zum In-den-Boden-versinken!

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 Re: GKI - Probleme
Autor: Gartenfreund 
Datum:   15-01-17 12:03

Finsteres Tal schrieb:

> Wurde deshalb der Bauvorstand neu ausgeschrieben? Wiener
> Zeitung letzter Freitag.
> Die übliche Beraterpartie, alles wie unter Bruno. Man darf
> gespannt sein!


Da hat der vor knapp 5 Jahren installierte Bau-Vorstand aber ganze Arbeit geleistet. Gut, dass er nicht mehr beim Brennerbasistunnel Geschäftsführer ist. Der würde sonst wohl nie wieder irgendwo das Licht der Welt erblicken, was für einen Tunnel bitter wäre.

Kein Licht am Ende des Tunnels - auch dafür gibt es Experten bei der TIWAG!

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 Re: GKI - Probleme
Autor: Gartenfreund 
Datum:   13-01-17 08:37

Es ist ja nicht der erste Stollen in Europa, da gibt es hunderte. Und Geologie hin oder her solche Löcher sind Standard. Aber je länger der Bau dauert, desto mehr Beton darf die Tiroler Bauindustrie liefern und nur darum geht es.
So ein sinnloses Kraftwerk braucht bei dem Strompreis nämlich niemand, gar niemand.

Mit dieser halben Milliarde hätte man Tirol zum Solareuropameister machen können. Aber Solarstromerzeugung braucht eben keinen Beton - und damit hat die Bauwirtschaft nichts davon, und die Bauwirtschaft bestimmt die Politik.

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 Re: GKI - Probleme
Autor: Klagender Inn 
Datum:   12-01-17 16:33

Da hat wohl der Schwanz versucht, mit dem Hund zu wedeln.

Zur Veranschaulichung:

Umsatz Hochtief AG: ca. 25,0 Milliarden, ca. 45.000 Mitarbeiter

Umsatz Tiwag: ca. 1,0 Milliarden, ca. 1.300 Mitarbeiter

Bei unvorhergesehenen geologischen Verhältnissen berechtigt die
bauausführende Firma unabwendbar zu Nachtragsforderungen.
Da ist die Tiwag wohl in die Knie gegangen und hat ein Superangebot
gemacht, sicher in der Größenordnung von zig Millionen Euro.



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 Re: GKI - Probleme
Autor: Justin Bieber 
Datum:   11-01-17 09:18

Weil's zum heutigen Tag passt:

http://www.ndr.de/kultur/elbphilharmonie/Die-Elbphilharmonie-wird-endlich-eroeffnet,eroeffnung546.html

Man beachte die Einhaltung der prognostizierten Baukosten. ;-)

Ist wahrscheinlich im Kraftwerksbau nicht viel besser!

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 Re: GKI - Probleme
Autor: Kraftwerkszauberer 
Datum:   10-01-17 22:56

GKI-Klassik,

die Kraftwerkszauberer sind am Werk,


… dass zum Zwecke Wasser fließe …
und mit reichem, vollem Schwalle,
die Euros bei Hochtief sich ergießen.

… und mit Blitzesschnelle wieder
ist er hier mit raschem Gusse,
für die heimischen Stollenbohrer!

Wehe! Wehe!
… stehn in Eile, … völlig fertig …
Helft mir, ach! Ihr hohen Zocker!

… Herr und Meister! Hör mich rufen! -
Euros - Euros … die Not ist groß!
… die Geister wird ich nun nicht los.

Vergaberecht in die Ecke,
Stollen, Stollen! Ach ihr Geister,
Euros - Euros seid gewesen.



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 Re: GKI - Probleme
Autor: Finsteres Tal 
Datum:   10-01-17 18:20

Wurde deshalb der Bauvorstand neu ausgeschrieben? Wiener Zeitung letzter Freitag.
Die übliche Beraterpartie, alles wie unter Bruno. Man darf gespannt sein!

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 Re: GKI - Probleme
Autor: Surtaucher 
Datum:   10-01-17 12:34

Justin Bieber schrieb:

> So sieht´s aus:
> http://www.solidbau.at/home/artikel/Tirol/Inn_Kraftwerk_GKI_loest_Vertrag_mit_Hochtief_auf/aid/29629

Zitieren:
"Grund dafür seien Schwierigkeiten bei einer Weeranlage, meinte Herdina."

Es geht also nicht um den Vortrieb, sondern um die Weeranlage. Die Bauarbeiten werden von einem anderen Konsortium durchgeführt, ganz ratz-fatz.
Die stillschweigende Vereinbarung wird zumindest vom Finanzier geprüft werden müssen, bevor diese im Netz auftaucht!

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 Re: GKI - Probleme
Autor: Justin Bieber 
Datum:   10-01-17 12:22

So sieht´s aus:
http://www.solidbau.at/home/artikel/Tirol/Inn_Kraftwerk_GKI_loest_Vertrag_mit_Hochtief_auf/aid/29629

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 Re: GKI - Probleme
Autor: Klagender Inn 
Datum:   09-01-17 21:54

Die GKI-GmbH (Tiwag) schreibt von unvorhersehbaren geologischen Schwierigkeiten
bei der Stollenherstellung.
Das ist jetzt alles nur eine faule Ausrede, denn die zu erwartenden Schwierigkeiten
waren allen schon vor dem Projektbeginn bekannt, sowohl den Sachverständigen
als auch der Tiwag.
Zudem haben auch die Projektkritiker (Laien) davor gewarnt.
Aber es wurde beharrlich alles schöngeredet (auch schon im Bewilligungsverfahren)
und die Medien haben brav so berichtet.
Mit dieser Mutwilligkeit wurden dann die zwei Vortriebsmaschinen mit „Zauberbohrer“
und „Vielfraß“ getauft.

(...)

Wer wird den sinnlosen Schaden (der wird logisch verschwiegen werden) nun bezahlen?
Selbstverständlich die Öffentlichkeit, und den Managern wird dafür eine noch höhere
Gage und Pension bezahlt.


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 Re: GKI - Probleme
Autor: der unmündige bürger 
Datum:   09-01-17 21:26

M.W. schrieb:

> No, was sag ich die ganze Zeit? Ein einziges Desaster!
>
> TIWAG löst Vertrag mit der Baufirma:
>
> http://www.dietiwag.at/img2/gki_hochtief_896.jpg


bemerkenswerte Formulierung im pressetext.
unvorhersehbare geologische Probleme: zuwenig Untersuchungen? Geologie anders als prognostiziert?
dann liegt schuld ausschließlich beim Bauherrn = GKI-Konsortium.
waren die mehrkostenforderungen der Hochtief zu berechtigt, sodass einvernehmlich der vertrag gekündigt wurde?

u.b.

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 Re: GKI - Probleme
Autor: Rennweg 
Datum:   09-01-17 19:39

Der ORF schreibt heute:
"Beim Gemeinschaftskraftwerk Inn (GKI) in Prutz im Oberland, kommt es nach der aufgeschobenen Inbetriebnahme erneut zu Bauproblemen." - Erneut ... Als hätte er selbst je eine Silbe darüber berichtet.

Dafür hat Markus schon öfter über das Desaster geschrieben: http://www.dietiwag.org/blog/index.php?datum=2016-11-24

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 Re: GKI - Probleme
Autor: Neugierig 
Datum:   09-01-17 16:38

Wer da wohl weitermacht und zu welchem Preis?!?!?!



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 Re: GKI - Probleme
Autor: Seyffenstein 
Datum:   09-01-17 15:32

Das kommt davon, wenn immer der Billigstbieter zu Zuge kommt und nicht der Bestbieter!
Offensichtlich hat man bis heute aus diesen Fehlern in den Chefetagen der Tiwag nichts gelernt.

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 Re: GKI - Probleme
Autor: M.W. 
Datum:   09-01-17 15:11

No, was sag ich die ganze Zeit? Ein einziges Desaster!

TIWAG löst Vertrag mit der Baufirma:

http://www.dietiwag.at/img2/gki_hochtief_896.jpg

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 Re: GKI - Probleme
Autor: Klagender Inn 
Datum:   02-01-17 23:03

Noch vor einem Jahr machten ausgerechnet diese Typen im Gedenken an die

Stollenbauer-Schutzpatronin Barbara eine Versammlung um den Gemeinderat aufzulösen,

heute reden sie von dem Dorffrieden wieder herstellen,

aber gleichzeitig teilen sie das Tiwag-Geld unter sich auf.

Da kann man nur sagen „weiterhin Glück auf“ mit der GKI-Tragik



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 Re: GKI - Probleme
Autor: Teisnr 
Datum:   01-01-17 19:47

Hosch Recht, es isch jo deis mediengeile Bauernparlament. :)

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 Re: GKI - Probleme
Autor: Klagender Inn 
Datum:   01-01-17 15:07

Nähere Details zum Beschluss GKI-Entschädigungsverträge
siehe Artikel und Diskussion in der "TT":

http://www.tt.com/wirtschaft/standorttirol/12434301-91/t%C3%B6sens-stimmt-f%C3%BCr-gki-vertrag.csp



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 Re: GKI - Probleme
Autor: Untermsaxen 
Datum:   01-01-17 13:57

Teisnr schrieb:

> oder es kimmts aufs schworzkonto der AGRAR


Nein, nein, die sind viel mutiger, das Geld wird an einen kleinen, auserwählten Kreis direkt übergeben so wie im tiefsten AGRAR-Mittelalter (ca. 30.000,- EUR) ohne abgesicherte Begründung, einfach so…

wir haben schließlich die Mehrheit im Dorfparlament, obwohl wir in der Sache befangen sind.



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 Re: GKI - Probleme
Autor: Teisnr 
Datum:   31-12-16 13:48

oder es kimmts aufs schworzkonto der AGRAR

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 Re: GKI - Probleme
Autor: Klagender Inn 
Datum:   30-12-16 23:16

Hört, hört!

Im Sinne des Dorffriedens haben sich die Bauernvertreter im „Tösner Dorfparlament“ in der GKI-Weihnachtssitzung das TIWAG-Geld schon unter sich aufgeteilt.

Prosit Neujahr!



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 Re: GKI - Probleme
Autor: Teisnr 
Datum:   30-12-16 15:33

Im Namen des Dorffriedens (so wie letztes Jahr kurz vor Weihnachten - die Auflösung des Gemeinderats :) ) wurde unter Ausschluss der Öffentlichkeit abgestimmt. Die mediengeilen Gemeinde(ver-)räte(r) wollen nur in die Medien, wenn sie dem Altbürgermeister etwas vorwerfen möchten.

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 Re: GKI: willkürlicher Entschädigungsschlüssel bei Gemeinden?
Autor: Klagender Inn 
Datum:   27-12-16 23:01

Es kursiert das Gerücht, dass scheinbar das „Tösner Dorfparlament“ in der letzten Gemeinderatsitzung
kurz vor Weihnachten mehrheitlich beschlossen hat, die Entschädigungsverträge von dem GKI mit diesen
dubiosen und anrüchigen Aufteilungsschlüssel jetzt auch zu unterzeichnen.
Das soll trotz Kenntnis über die offengelegten Benachteiligungen geschehen??



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 Re: GKI - Probleme
Autor: Prutz 
Datum:   20-12-16 16:39

Das Eingeständnis des GKI-Fiaskos durch die Tiwag in der Tiwag-Beilage der Krone vom Sonntag klingt doch süß:
'"Vortriebsstillstände wechseln sich mit guten Tagesleistungen ab."

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 Re: GKI - Probleme
Autor: Spassvogel 
Datum:   09-12-16 15:59

Günter Kramarcsik schrieb:

> Frau Hitt schrieb:
>
> > So ein Pech aber auch!
> >
> > Und der Strompreis ist so im Keller, dass sich dieses
> sinnlose
> > Kraftwerkl niemals rechen wird!
> >
> > Welche Idioten haben trotzdem für diesen Bau gestimmt und
> > welche Konsequenzen haben sie zu tragen?


Danke hoch verehrtes " MEDIUM - Günter Kramarcik "
Bitte auch an die APA weiterleiten, damit die Tiroler endlich erfahren dürfen, wer gerade ihr Familiensilber und damit ihren Wohlstand zertrümmert
Danke auch an die viel beworbene "Wasserkraft"
- Aber vielleicht bringst demnächst "Bist du deppert? - denn sollte wohl auch die Österreicher interessieren

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 Re: GKI - Probleme
Autor: Günter Kramarcsik 
Datum:   09-12-16 14:31

Klagender Inn schrieb:

> Es wird davon erzählt dass bei den Stollenfräsen- Defekten
> bisher tausende Liter Hydrauliköl ausgetreten sein sollen.
> Wohin kann das etwa versickert sein ?
> Stollenentwässerung oder Ausbruchmaterial?
> Darüber verschweigt man lieber auch!
>

Da darf man verwundert sein, dass hier die Umweltbehörde noch nicht eingeschritten ist. Wenn doch,
stellt sich die Frage was ist dabei heraus gekommen? Unwissenheit von Seiten der Behörde kann wohl nicht ins
Treffen geführt werden, denn von "Ölfilm" und "Fischsterben" am bzw. im Inn war sogar in der TT zu lesen.



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 Re: GKI - Probleme
Autor: Günter Kramarcsik 
Datum:   09-12-16 14:24

Landeck schrieb:

> Die Tiwag hat kein Glück. Und jetzt kommt Pech auch noch dazu.

Aber hallo!
Das hat mit Pech nichts mehr zu tun, denn das ist schon eher technisches und kaufmännisches Versagen
von Seiten der Kraftwerksbetreiber, oder nicht?



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 Re: GKI - Probleme
Autor: Günter Kramarcsik 
Datum:   09-12-16 14:19

Frau Hitt schrieb:

> So ein Pech aber auch!
>
> Und der Strompreis ist so im Keller, dass sich dieses sinnlose
> Kraftwerkl niemals rechen wird!
>
> Welche Idioten haben trotzdem für diesen Bau gestimmt und
> welche Konsequenzen haben sie zu tragen?

Es scheint zumindest in "Brunos" Vergangenheit üblich gewesen zu sein, dass nicht vorher kalkuliert wird, sondern
man noch immer daran glaubt, dass Wasserkraft wie zu früheren Zeiten noch immer rentabel ist? Der einzige
Gesellschafter welcher hier nochmals gerechnet hat scheint wohl der Verbund gewesen zu sein, welcher seine
Mehrheit an die TIWAG veräußerte und sich nun mit einem Anteil von 10% zufrieden gibt. Die Frage stellt sich nur
wie lange der Verbund sich auch noch diese 10% Anteile leisten will, angesichts dieser Probleme auf der Baustelle
und der damit zwangsläufig verbundenen Baukostenerhöhungen?

Im Ötztal (Kraftwerk Tumpen) haben vermutlich andere Gesellschafter nochmals nachgerechnet, denn der
Baubeschluss kam trotz Genehmigung noch nicht zustande, weil dieser bis dato noch nicht von allen Beteiligten
(Gesellschafter) unterfertigt wurde? Wen aber wundert dies? Immerhin wurde von der TIWAG mit dem Rosanna-
Kraftwerk im Stanzertal in Bezug auf Rentabilität geworben. Wie rentabel dieses Kraftwerk nun wirklich ist, stellte
sich nun wie folgt heraus: UNRENTABEL + KONKURSREIF

Nur mit vielen Kunstgriffen, welche den Gesellschaftern entgegen aller Versprechungen und Verträge zum Trotz
nun vorgeschrieben werden mussten, konnte ein Konkurs abgewendet werden? Hier findet ihr den Artikel "Kraftwerk
Stanzertal unter Druck" vom 18.10.2016:
http://www.tt.com/wirtschaft/standorttirol/12143216-91/kraftwerk-stanzertal-unter-druck.csp



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 Re: GKI - Probleme
Autor: Dealer 
Datum:   08-12-16 21:22

Der Papst kritisiert gerade die Medien scharf.
Vielleicht hilft's was - gerade im heiligen Land Tirol?

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 Re: GKI - Probleme
Autor: Andersrum 
Datum:   04-12-16 14:35

@Perfuchs:
<Die "Probleme" beim GKI-Bau sind keine üblichen Probleme, sondern ganz gigantische. Sonst würde nicht um zig <Millionen prozessiert und würden nicht Bauleiter gefeuert und würden auch nicht soviele Arbeiter abhauen und <durch noch schlechter ausgebildete ersetzt.

Spannend wäre zu wissen, wie viele der Malocher dort überhaupt noch deutsch sprechen.

Damit hast du, wenn auch wahrscheinlich unfreiwillig, dokumentiert, warum es in Europa schleunigst eine Korrektur der Entsenderrichtlinie braucht!

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 Re: GKI - Probleme
Autor: Patridiot 
Datum:   04-12-16 11:46

Nö, nicht an die APA, besser an den Falter / Klenk und den ORF.
Alles was über die APA läuft verhindert tiefer gehende Recherchen.

Zur richtigen Zeit am richtigen Ort :-)

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 Re: GKI - Probleme
Autor: Spassvogel 
Datum:   04-12-16 11:36

Perfuchs schrieb:

> Nein und und nocheinmal nein!
>
> Die "Probleme" beim GKI-Bau sind keine üblichen Probleme,
> sondern ganz gigantische. Sonst würde nicht um zig Millionen
> prozessiert und würden nicht Bauleiter gefeuert und würden auch
> nicht soviele Arbeiter abhauen und durch noch schlechter
> ausgebildete ersetzt.
> Dass Bohrmaschinen nicht bohren, sondern monatelang festsitzen
> und nach der endlich erfolgten Freimachung die eine Maschine
> gleich wieder verschüttet ist, das kann niemand mehr
> schönreden. Von den Problemen bei der Baustelle in Ovella gar
> nicht zu reden. Herr Herdina ist schrecklich überfordert. Jeden
> Tag gehen Unsummen verloren. Noch weiß niemand, ob die Baufirma
> am Ende mehr zahlt oder die Bohrerfirma oder ob nicht der ganz
> große Batzen bei der Tiwag bleibt.
>
> Verharmlosen und Schönreden sind hier schon lange nicht mehr
> angebracht.


Danke für Ihre Reportage
Haben Sie angedacht diese auch an die "APA" weiterzuleiten, oder gar an den schärfsten Wettbewerber der TIWAG zu verkaufen?
Oder reicht die Leserschaft von dieser Plattform, so wie bei den meisten Skandalen in diesem Land aus, um hier endlich Bewegung in diese neue "Steuer- und Umweltfresser" - Auswüchse zu bringen und diese Sümpfe rasch trocken zu legen?

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 Re: GKI - Probleme
Autor: Perfuchs 
Datum:   04-12-16 11:27

Nein und und nocheinmal nein!

Die "Probleme" beim GKI-Bau sind keine üblichen Probleme, sondern ganz gigantische. Sonst würde nicht um zig Millionen prozessiert und würden nicht Bauleiter gefeuert und würden auch nicht soviele Arbeiter abhauen und durch noch schlechter ausgebildete ersetzt.
Dass Bohrmaschinen nicht bohren, sondern monatelang festsitzen und nach der endlich erfolgten Freimachung die eine Maschine gleich wieder verschüttet ist, das kann niemand mehr schönreden. Von den Problemen bei der Baustelle in Ovella gar nicht zu reden. Herr Herdina ist schrecklich überfordert. Jeden Tag gehen Unsummen verloren. Noch weiß niemand, ob die Baufirma am Ende mehr zahlt oder die Bohrerfirma oder ob nicht der ganz große Batzen bei der Tiwag bleibt.

Verharmlosen und Schönreden sind hier schon lange nicht mehr angebracht.



Andersrum schrieb:

> Nachdem es hier vor "Experten" ja nur so wimmelt:
> was soll man den bei der Baustelle machen?
> Zusperren?
>
> Gut, es hat hat Probleme gegeben. Aber soweit ich das
> überblicke keine, die ungewöhnlich wären, politisch verursacht
> wurden oder die nicht bewältigbar sind!
> Also?
>
> PS: Ursprünglich ging es eigentlich hier um die angeblich so
> ungerechte Aufteilung der Entschädigungen!

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: GKI - Probleme
Autor: Patridiot 
Datum:   04-12-16 10:56

"Ursprünglich" geht es hier um vieles. Wenn man immer nur am Ursprung fest hält, übersieht man die Folgen.
Back to the roots?

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 Re: GKI - Probleme
Autor: Andersrum 
Datum:   04-12-16 10:07

Nachdem es hier vor "Experten" ja nur so wimmelt:
was soll man den bei der Baustelle machen?
Zusperren?

Gut, es hat hat Probleme gegeben. Aber soweit ich das überblicke keine, die ungewöhnlich wären, politisch verursacht wurden oder die nicht bewältigbar sind!
Also?

PS: Ursprünglich ging es eigentlich hier um die angeblich so ungerechte Aufteilung der Entschädigungen!

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: GKI - Probleme
Autor: Spassvogel 
Datum:   04-12-16 09:56

Hofherr und Hofnarr passen irgendwie zusammen, wie ich finde, vor allem wenn ich an die Tiroler Grünen denke

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: GKI - Probleme
Autor: Juen 
Datum:   04-12-16 08:11

Die PR-Firma Hofherr wäre wohl jetzt angesichts der Dauerkatastrophe beim GKI für Kommunikation zuständig.
Sie verdient sich offenbar ihr Geld durch Nichtkommunikation. Vielleicht vom Auftraggeber Tiwag so gewollt?

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 Re: GKI - Probleme
Autor: Klagender Inn 
Datum:   29-11-16 17:50

Der Vorschlag für die Einrichtung einer Schaubaustelle für die GKI-Pannen ist ganz gut,

dann könnten auch die Auswirkung am Inn von den jetzt schon bestehenden

Engadiner-Kraftwerke dargestellt werden,

siehe dazu folgender aktueller Link:



http://www.meinbezirk.at/landeck/wirtschaft/oekologische-energiewende-mit-wasserkraft-danke-wasserkraft-d1950293.html



und die dann noch schlimmer zu erwartenden Spülungen durch den zusätzliche GKI Stauraum.



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 Re: GKI - Probleme
Autor: Hmh 
Datum:   29-11-16 16:17

webmaster schrieb:

> @ Hhm
>
> Ja, die TT berichtete hintennach über die von uns geschilderten
> Probleme im Sommer.
>
> Jetzt, im November, steht der "Zauberwurm" aber schon wieder
> still, weil er im Berg verschüttet ist und nicht freizubekommen
> ist.


Dann wird sie, wenn überhaupt, wohl erst im nächsten Jahr berichten, wenn deshalb auch nicht sicher, mit dem richtigen und vollständigen Inhalt dazu
Aber TT hat wenigstens überhaupt berichtet, die anderen Medien nicht, wie auch der ORF nicht, welcher sonst sogar über billige "Lügen-PR" berichtet...aber diese Sache ist eben nicht so wichtig

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: GKI - Probleme
Autor: Oberland 
Datum:   29-11-16 12:17

Ich schlage vor, beim GKI eine Schau-Baustelle einzurichten - als Touristenattraktion. Wer kann schon soviele Katastrophen und Unfälle live anbieten?

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 Re: GKI - Probleme
Autor: Perjen 
Datum:   29-11-16 08:29

Habt ihr denn den Artikel in der TT über die neuerliche Verschüttung des Zauberbohrers nicht gelesen?
Ich auch nicht. Weil es wieder einmal keinen Artikel darüber gibt.

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 Re: GKI - Probleme
Autor: Frau Hitt 
Datum:   28-11-16 22:19

So ein Pech aber auch!

Und der Strompreis ist so im Keller, dass sich dieses sinnlose Kraftwerkl niemals rechen wird!

Welche Idioten haben trotzdem für diesen Bau gestimmt und welche Konsequenzen haben sie zu tragen?

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: GKI - Probleme
Autor: Teisnr 
Datum:   28-11-16 20:20

Qualitäts Presse wia bair Seefeld Werbung !!!

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: GKI - Probleme
Autor: Höttinger 
Datum:   28-11-16 16:39

Wer weiß ob das stimmt mit der Katstrophenserie. Auf der superschönen GKI-Homepage steht nix davon.

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: GKI - Probleme
Autor: Reschen 
Datum:   28-11-16 10:33

G wie ......GANZ
K wie ......KATASTROPHALES
I wie ......INVESTMENT

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: GKI - Probleme
Autor: Spassvogel 
Datum:   27-11-16 15:58

Da wird man bei einer Wette wohl nur gewinnen können, wenn man auf "Einstellung" tippt
Ich würde einmal eine Quote von 1 : 1.000.000 annehmen wollen, ohne dass ich die genaueren Datails dazu kenne?

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: GKI - Probleme
Autor: Klagender Inn 
Datum:   27-11-16 14:25

Man darf gespannt sein, ob sich im „Fall GKI“ nicht nur die Natur rächt,

sondern auch die Entscheidung über die „Vorteilsangebote“ die beim

Oberstaatsanwalt mit Weisenrat im Justizministerium angelangt sind.

Mit Verweis auf den -> Bloganfang.

Die Natur wird sich jedenfalls mit der zerstörten Gewässerökologie

noch vielmals rächen.

Leider habe die Gewässertiere keinen Mund zum schreien,

sonst bekäme so mancher das Ohrensausen.

Danke Wasserkraft!



Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: GKI - Probleme
Autor: webmaster 
Datum:   27-11-16 09:40

@ Hhm

Ja, die TT berichtete hintennach über die von uns geschilderten Probleme im Sommer.

Jetzt, im November, steht der "Zauberwurm" aber schon wieder still, weil er im Berg verschüttet ist und nicht freizubekommen ist.

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: GKI - Probleme
Autor: Hmh 
Datum:   27-11-16 08:58

http://www.tt.com/wirtschaft/standorttirol/11939394-91/gki-baustelle-geht-bis-2019-in-die-verl%C3%A4ngerung.csp

Aber da wurde anscheinend doch berichtet?
Aber es muss wohl noch eine zweite Baustelle geben müssen, denn dieser Bericht passt nicht mit dem vom Forum so überein, dass man meinen könnte, dass beide Berichte vom Gleichen geschrieben haben?

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: GKI - Probleme
Autor: M 
Datum:   25-11-16 10:43

Klagender Inn schrieb:

> Nachdem heuer die beiden GKI-Stollenfräsen schon monatelang
> ausgefallen sind,
> sind sie für eine kurze Zeit wieder in Betrieb gegangen.
>
> Das hat aber wirklich nur eine kurze Zeit gedauert,
> bis der „Zauberbohrer“ in Richtung Tösens wieder in die
> „Scheiße“ gebohrt hat.
>
Tja, und die Natur wehrt sich doch .....
Klagender Inn - dahingehend ziemlich akkurat

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 Re: GKI - Probleme
Autor: Spassvogel 
Datum:   25-11-16 09:42

http://www.dietiwag.org/blog/index.php?id=2100

Wahrscheintlich wird dieser neue Eintrag gar nicht mehr so richtig ernst genommen, da so wie so nie darüber berichtet werden wird?
Der Schaden ist ganz offensichtich noch viel zu klein - vielleicht sollte man es ab 50 Mio nochmals versuchen?

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 Re: GKI - Probleme
Autor: Klagender Inn 
Datum:   21-11-16 23:01

Nachdem heuer die beiden GKI-Stollenfräsen schon monatelang ausgefallen sind,

sind sie für eine kurze Zeit wieder in Betrieb gegangen.

Das hat aber wirklich nur eine kurze Zeit gedauert,

bis der „Zauberbohrer“ in Richtung Tösens wieder in die „Scheiße“ gebohrt hat.

Das muss aber streng geheim bleiben!!



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 Re: GKI - Probleme
Autor: (R)Innsal 
Datum:   25-09-16 13:06

Hahaha! Die TT berichtet über ein Unfallerl, verschweigt aber die schlimme Kollision vom 27. August. Brav, Wenzel, ganz brav!

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 Re: GKI - Probleme
Autor: Bauchspeck 
Datum:   24-09-16 20:08

Heute nur in der TT-print:
Schutterzug sprang am 23.09.16 aus den Schienen. Jetzt mußte wohl doch mal, wenn auch äußerst zurückhaltend und nach Vorgabe der GKI-Manager über einen schwerwiegenden Arbeitsunfall berichtet werden. Vor Ort Recherche von hwe Fehlanzeige.



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 Re: GKI - Probleme
Autor: Organversagten 
Datum:   03-09-16 11:10

Diese dauerhafte Nichtbereichterstattungen haben sich doch schon lange zu einem volkswirtschaftlichen Großschaden ausgeweitet und der enorme Vertrauensverlust wird wohl über Generationen hinaus weiter bestehen bleiben.
Man sollte diesen Unternehmen sofort die öffentlichen Förderungen kürzen, dann hört sich das auch auf, da bin ich mir ganz sicher...und diese Presseaufsicht einsparen und einstampfen

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 Re: GKI - Probleme
Autor: Schwarzhornbuggl 
Datum:   03-09-16 11:01

Ein weiteres Zeugnis für die überaus bedenkliche Informationspolitik von TT und ORF in Tirol - zum Glück hat die TT online eine eigene Kategorie "Unfälle und Katastrophen" :)

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 Re: GKI - Probleme
Autor: Oberländer 
Datum:   02-09-16 15:12

@ presse

Ein bisschen Sarkasmus sollt's schon derleidn ...

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 Re: GKI - Probleme
Autor: presse 
Datum:   02-09-16 14:35

aber hallo oberländer > lass uns doch mit dem A, B, C und dem kleinen Einmaleins beginnen. Soviel Einfältigkeit traut man sich auch noch ins Forum zu stellen. Das kann doch nicht typisch für`s Oberland sein??

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 Re: GKI - Probleme
Autor: Oberländer 
Datum:   02-09-16 13:54

Ist doch alles Quatsch!

Kein Zusammenstoß! Keine Karamolage! Kein Baustellendesaster!


Sonst würde auf der supertollen Website der GKI ja was stehn darüber ;)

....................... http://www.gemeinschaftskraftwerk-inn.com/baustellenbesuch/ ............................

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 Re: GKI - Probleme
Autor: Hermann 
Datum:   01-09-16 13:48

Hey der ORF ist unabhängig. Offenbar Aus Mitleid blenden Sie das tiwag Logo ein. Man muss ja auch an die Arme tiwag denken. Die bezahlen so viel für die Mitarbeiter, dass unvorstellbar ist dass mehr als 1 Euro an den ORF floss. Wenn es anders wäre würde der Wetterfrosch ein tiwag Käppi tragen :-)

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 Re: GKI - Probleme
Autor: halligulli 
Datum:   01-09-16 12:38

TIWAG ist sponsor vom tirol-heute wetter.
da gibts keine negativen berichte über das unternehmen.

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 Re: GKI - Probleme
Autor: Obergrichtler 
Datum:   01-09-16 11:54

Da werden sich die Herren Haueis und Wenzel in die Gesäße beißen ... einerserits sollten sie unbedingt über den Zusammenstoß berichten ... andererseits können sie als die Lokalheroes nicht gut hintennach reiten ...

Die Tiwag wird ihnen aber schon sagen was sie zu tun haben.

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 Re: GKI - Probleme
Autor: presse 
Datum:   01-09-16 11:17

wichtiges und entscheidendes ist den Tiroler Landesmedien a la ( tottel times, kriechhofer funk,schmierenkrone) nicht von inhaltlicher und faktischer Bedeutung. vielmehr zählt dritt und letztklassiges wie Mindestsicherung gepaart mit Ausländer Hetze, Kuh attackiert, irgendein Tiroler erorbert wieder einmal Österreich und die Welt, das Tor ? am Landhausplatz............!
also alles seichte um nicht zu sagen dümmliche Themen die hier vorgegaukelt werden um vom wesentlichen abzulenken, Gemäß dem Motto " einfache Gemüter lassen sich leicht lenken". Leider ist das im sog. Herzen der Alpen besonders ausgeprägt

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 Re: GKI - Probleme
Autor: Surtaucher 
Datum:   01-09-16 10:39

Spassvogel schrieb:

> Bis jetzt konnte ich das noch niergends lesen oder sehend hören.

In erster Linie trifft es bei Unfällen immer die bauausführenden Firmen, die nach solchen Zwischenfällen Probleme mit der Einhaltung des Bauzeitplanes bekommt.
Dass sich Fahrzeuge verselbständigen ist in letzter Zeit schon öfter passiert.

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 Re: GKI - Probleme
Autor: Spassvogel 
Datum:   01-09-16 10:12

Bis jetzt konnte ich das noch niergends lesen oder sehend hören

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 Re: GKI - Probleme
Autor: Fredi 
Datum:   01-09-16 09:39

Wummms!

Gottseidank hat die Tiwag zu ihrer Blödheit genug Fettn, sodass keinem Menschen etwas passiert ist. Es hätte mehrere Tote geben können.

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 Re: GKI - Probleme
Autor: webmaster 
Datum:   31-08-16 18:38

Schwerer Unfall auf der Kraftwerksbaustelle Maria Stein (Pfunds):

http://www.dietiwag.org/blog/index.php?datum=2016-08-31

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 Re: GKI - Probleme
Autor: Höttinger 
Datum:   31-08-16 16:19

Johann Herdina wird heute in Tirol heute zum Chaos auf seiner GKI-Baustelle live Auskunft geben.

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 Re: GKI - Probleme
Autor: Landeck 
Datum:   31-08-16 14:58

Die Tiwag hat kein Glück. Und jetzt kommt Pech auch noch dazu.

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 Re: GKI - Probleme
Autor: Stefan 
Datum:   31-08-16 12:55

Die neuen Probleme sind Hammer. Am 27.8. der Unfall (siehe Tagebuch) hätte schön ins Auge gehen können.

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 Re: GKI - Probleme
Autor: webmaster 
Datum:   27-08-16 13:46

Als die Probleme nicht mehr zu verschweigen waren (siehe "akut" vom 22.8.), musste sogar die TIWAG sie zugeben:

http://www.dietiwag.at/img2/GKI_verzoegerung_tt.jpg (TT, 27.8.)

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 Re: GKI - Probleme
Autor: Anrainer 
Datum:   22-08-16 18:20

Hahaha, im Juli hieß es, die Tunnelbohrmaschinen würden glerich wieder funktionieren. Jetzt haben wir Ende August und eine Fräsmaschine steckt immer noch fest.
Danke TT für die Desinformationen zur Ehre der Tiwag.

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 Re: GKI - Probleme
Autor: Wattens 
Datum:   10-08-16 11:28

@ Anna Liese

'türlich.

"hwe" (Helmut Wenzel) ist ja ein offenbar ein Platter-Mann, wie man im TT-Thread liest ...

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 Re: GKI - Probleme
Autor: Anna Liese 
Datum:   10-08-16 11:17

Demnach verbreitet die "TT" Falschmeldungen?
Türkische Verhältnisse in Tirol werden vom Amtsgeheimnis unterstützt.

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 Re: GKI - Probleme
Autor: Wattens 
Datum:   10-08-16 10:39

Obergrichtler schrieb:

> Nur so zur Info: Zumindest die untere Fräsmaschine
> (Tunnelbohrer) steht immer noch. Jetzt bald seit acht Wochen.
> Ich möchte nicht wissen, was DAS kostet.


Also war der TT-Bericht bzw. die Aussage des Tiwag-Vorstandes von vor zwei Wochen wieder einmal erstunken.

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 Re: GKI - Probleme
Autor: Obergrichtler 
Datum:   10-08-16 08:37

Nur so zur Info: Zumindest die untere Fräsmaschine (Tunnelbohrer) steht immer noch. Jetzt bald seit acht Wochen. Ich möchte nicht wissen, was DAS kostet.

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 Re: GKI - Probleme
Autor: Wisser 
Datum:   26-07-16 10:45

Es wird eben behübscht und gelogen, dass sich der Staudamm biegt. Zum Beispiel beim Ausbaggern des Gepatsch-Speichers ist praktisch auch alles danebengegangen, was danebengehen kann. Aber der Herr Wenzel von der TT hat brav die Herdina-Version reportiert. Die hatte mit der Wahrheit 0,0 zu tun.

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 Re: GKI - Probleme
Autor: da kommt noch mehr 
Datum:   25-07-16 21:46

Aus gut informierten Kreisen hört man, dass die beiden Maschinen noch mindestens ein halbes Jahr stehen werden. Der Schaden geht scheinbar weit über die - von Herdina beschriebenen - Probleme an den Antriebsmotoren hinaus. Das komplette Hydrauliksystem muss wohl erneuert bzw. überholt werden. An der Geschichte mit dem Ölaustritt scheint übrigens auch was dran zu sein...
Die Information, wieviel ein Tag Standzeit dieser Maschinen kostet, erspare ich jetzt der Leserschaft...



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 Re: GKI - Probleme
Autor: Klagender Inn 
Datum:   23-07-16 23:09

Es wird davon erzählt dass bei den Stollenfräsen- Defekten
bisher tausende Liter Hydrauliköl ausgetreten sein sollen.
Wohin kann das etwa versickert sein ?
Stollenentwässerung oder Ausbruchmaterial?
Darüber verschweigt man lieber auch!



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 Re: GKI
Autor: Hintergrund 
Datum:   22-07-16 16:58

Ergänzung zum Artikel von MW:

Die GKI-Baustelle hat zu wenig (qualifizierte) Arbeiter. Auch sind viele Beschäftigte schon davongelaufen.
Was man rund um die Baustelle hört, wirds für die Baufirma langsam kritisch.

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 Re: GKI
Autor: Oberland 
Datum:   21-07-16 12:25

Hahaha! Die (Des-)Informationsstrategie der Tiwag ist fehlgeschlagen. Peinlich ist gar kein Ausdruck dafür. Die Antriebsmotoren befinden sich statt im Obergricht in .... MAILAND!

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 Re: GKI
Autor: Pfundser 
Datum:   21-07-16 11:14

Schau, schau - hat der Ing. Herdina doch noch heraus müssen aus den Stauden.
Die Geschicvhte ist ja mehr als peinlich: Ein sinnloses überteuertes Laufkraftwerk wird auf jeden Fall noch viel teurer als kalkuliert und bisher zugegeben.
Glück auf!

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 Re: GKI
Autor: webmaster 
Datum:   21-07-16 09:21

Jetzt musste der Baustellenverantwortliche TIWAG-Vorstand Herdina doch die tiwag-org-Geschichte vollinhaltlich bestätigen.
Freilich hat ihm der Rundschau-Redakteur geholfen, alles ein bisschen harmloser darzustellen als es ist:

http://www.rundschau.at/artikel/102666/_Freude_haben_wir_keine_

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 Re: GKI
Autor: Klagender Inn 
Datum:   17-07-16 23:52

Die GKI-Pannen nehmen immer weiter zu und werden auch immer peinlicher.
Gibt es aber etwa auch noch einen GKI-Umweltskandal??
Für das GKI wurde nämlich für die Schottergewinnung mit Sondererlaubnis ein
großer Baggersee im Grundwasser (!!!) ausgehoben.
Bei der Verfüllung von dem Baggersee mit dem Stollenausbruch von den beiden
ramponierten Stollenfräsen hat sich ein riesiger schwimmender Film,
teilweise sogar ein Teppich auf dem Grundwassersee gebildet.
In dem spärlichen Medienbericht der TT am 29.Juni wird das ganz mit Graphit erklärt.
Seit wann Graphit schwimmen kann, ist physikalisch zwar neu, aber man lernt nie aus.
Aber die Erklärung ist gut, weil sowohl Graphit als auch Mineralöl bestehen aus Kohlenstoff.



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 Re: GKI
Autor: derHans 
Datum:   15-07-16 20:39

Morgen gibt's sicher einen exklusiven Bericht in der "TT" darüber, nachdem man hier gelesen hat und dann bei der TIWAG den Pressetext erstellen ließ, um diesen dann onlinezustellen. So geht das ja bei jeder Enthüllung, welche erst am Landhausplatz seitens der "TT" und des ORF angefragt werden muss.

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 Re: GKI: Tunnelbohrmaschinen
Autor: Dealer 
Datum:   15-07-16 17:18

Das sind doch Aktiengesellschaften, welche hier involviert sind.
Da muss es doch eine gesetzliche Meldepflicht für die Öffentlichkeit bei solchen Pannen geben?

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 Re: GKI: Tunnelbohrmaschinen
Autor: Haiming 
Datum:   15-07-16 16:56

Zwei zigmillionenteure Stollenfräsen kaputt, Bauverzögerung, Mehrkosten usw.usf. - und kein Sterbenswörtchen in unseren Leitmedien. Es ist nicht zu fassen.

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 Re: GKI: Tunnelbohrmaschinen
Autor: Spassvogel 
Datum:   12-07-16 17:49

Die werden wohl immer pünktlich bezahlt haben?
Wenn man von diesen enormen verbrannten Summen hier in diesem Forum liest wäre das doch denkber, denn die Liquidität wird auch in diesem Landesbetrieb nicht unbegrenzt vorhanden sein können?

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 Re: GKI: Bohrmaschinen-Stillstand
Autor: Tösens 
Datum:   12-07-16 16:26

Die Bohrmaschinen haben sich festgefahren - irgendwie ein treffliches Bild für die Tiwag im allgemeinen ...

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 Re: GKI: willkürlicher Entschädigungsschlüssel bei Gemeinden?
Autor: Klagender Inn 
Datum:   23-03-16 23:24

Die beiden machen gleich die nächste Schützenheimversammlung mit den Tiwagler



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 Re: GKI: willkürlicher Entschädigungsschlüssel bei Gemeinden?
Autor: Teisnr 
Datum:   18-03-16 18:57

Tiwag Connection an vorderster Front.
Bürgr'la und Vize

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 Re: GKI: willkürlicher Entschädigungsschlüssel bei Gemeinden?
Autor: Klagender Inn 
Datum:   15-03-16 23:24

Ja das bleibt zu hoffen, dass Tösens nicht etwas, sonder jene Entschädigungshöhe abbekommt, welche bei einer sachlich begründeten Bewertung heraus kommen würde. Momentan ist es schließlich nur das Überbleibsel.

Wenn die neuen Gemeinderäte mit einigen der „alten“ genauso blindlings den Tiwag-Machenschaften und ÖVP- Beeinflussungen folgen, so wie mancher der ausgeschiedenen, so wird sich kaum etwas zum Besseren wenden.
Aber hoffentlich ergibt sich vielleicht doch noch gemeinsam mit wackeren Rieder und Pfundser eine Gruppierung die sich nicht mit der manipulierten Kraftwerksentschädigung verschachern lassen.

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 Re: GKI: willkürlicher Entschädigungsschlüssel bei Gemeinden?
Autor: Teisnr 
Datum:   06-03-16 21:11

jetzt wo der kritische Bürgermeister abmontiert ist werden die GKI (Tiwag ) Milionen wohl fliesen. Ist nur zu hoffen das die Gemeinde auch was abbekommt.

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 Re: GKI: Willkürlicher Entschädigungsschlüssel bei Gemeinden?
Autor: Klagender Inn 
Datum:   04-03-16 23:04

Das ist die sprichwörtlich gute Zusammenarbeit zwischen den Gemeinden, wenn einer den anderen über den Tisch zieht.
So funktionieren offensichtlich die Planungsverbände und die Tiwagler verstehen es auszunutzen.
Den Pfundser, Tösner und Rieder bleibt dafür der katastrophale ökologische Gewässerzustand am Inn über Generationen.
Die Kinder werden es danken.



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 Re: GKI: Willkürlicher Entschädigungsschlüssel bei Gemeinden?
Autor: Pfundser 
Datum:   26-02-16 08:51

Da haben die prutzer alle andere schön über den Tisch gezogen .und der obertiwagler von Ried verkauft euch weiter wen er erst Bürgermeister ist in Ried . Aber selber schuld wenn ihr ihn wählt.

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 Re: GKI: Willkürlicher Entschädigungsschlüssel bei Gemeinden?
Autor: Klagender Inn 
Datum:   26-02-16 00:18

Bei genauer Betrachtung von der Berechnungstabelle zum Aufteilungsschlüssel ist der
Bogen von dem Interpretationsspielraum gar nicht so weit gespannt.
Der Aufteilungsschlüssel ist frei erfunden und richtet sich nach den versprochenen
Entschädigungsbeträgen an jenen Gemeinden, die nicht kritisch gegen das Projekt
entgegengetreten sind. Mathematisch lässt sich das leicht in eine Tabelle verpacken.

Wie kann zum Beispiel wegen ein paar Betonteile ein großer finanzieller Nachteil für eine
Gemeinde begründet werden, wo diese gar nicht Grundstückseigentümer ist.
Die größten nachteiligen Auswirkungen bei einem Ausleitungskraftwerk entstehen doch
entlang der Flussstrecke, wo das Gewässer fehlt und wo dann jährlich der Dreck aus dem
Stauraum hinausgespült wird.



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 Re: GKI: Willkürlicher Entschädigungsschlüssel bei Gemeinden?
Autor: willhaben 
Datum:   20-02-16 20:24

Auszug aus meinbezirk.at vom 25.02.2013:
>"Wir bekommen in Ried endlich einen schnellen Internetzugang,", zeigt sich Bgm. Reinhard Knabl erfreut. Insgesamt investieren Gemeinde, Elektro Patscheider und tirolnet gmbh zusammen rund 605.000 Euro für Lichtwellenleiter. Der Förderanteil des Projekts beträgt 75 Prozent, die von der EU, dem Bund und dem Land Tirol abgesichert werden.
Die Gemeinde hat nach einem einstimmigen Beschluss am so genannten "ELER-Breitband-Förderungsprogramm" mitgemacht. Die Initiative ist dabei von Vizebgm. Dr. Josef Siegele ausgegangen.<

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 Re: GKI: Willkürlicher Entschädigungsschlüssel bei Gemeinden?
Autor: Baumeister 
Datum:   20-02-16 14:19

300.000 € Förderungsbeitrag zur Errichtung einer Kleininfrastruktur unter dem Titel Dienstleistung - wie groß mag dann wohl der Anteil der Bauleistung am Gesamtumsatz sein - falls es sich hier um eine Mischform aus Bau- und Dienstleistung handelt.
Der Fördertopf für den Breitbandausbau muss ja unermesslich groß sein, wenn sich private Provider so darum reißen.
Ob das daran liegt, dass sich A1 nicht auf die Ausschreibungsexzesse der Tiroler Bauwirtschaft einlässt?

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 Re: GKI: Willkürlicher Entschädigungsschlüssel bei Gemeinden?
Autor: willhaben 
Datum:   20-02-16 08:15

Diese Aufstellung gibt viel Interpretationsspielraum her, weil einfach die Grundlagen für die Herleitung des Aufteilungsschlüssels nicht bekannt sind. Eine seriöse Diskussion darüber ist nicht möglich. Ja, es hat den Anschein daß Ried über den Tisch gezogen wurde. Die Bereitschaft dazu wurde aber durch Duldung von Schweigegeldzahlungen vom GKI und dem unqualifizierten Vorgehen beim Verhandeln dem GKI signalisiert.

FTTH Ried: Seit 3 Jahren wird in Ried emsig versucht den Breitbandfördertopf zu leeren. Um die Quoten abzuholen, werden im ersten Jahr Strassenzüge aufgegraben im zweiten und dritten Jahr kommt die Gasversorgung dazu danach wird die Einfahrtsstrasse saniert. Koordination - Nutzung von Synergien - Fehlanzeige.
Und das Beste zum Schluß, für die 1300 Einwohnergemeinde gibt es seit kurzem das Glasfasernetz von A1 ohne Grabarbeiten aber dafür billiger als der Private Provider.
Also an alle IT-Unternehmen der Welt raus aus Silicon Valley und ab nach Ried! Ried ist das Mekka was Internetspeed und Fördergeldverschwendung anlangt.



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 Re: GKI: Willkürlicher Entschädigungsschlüssel bei Gemeinden?
Autor: Klagender Inn 
Datum:   18-02-16 23:18

Es ist doch eine klare Sache das Nauders, Serfaus und Prutz das Geld in vorhinein versprochen wurde. Damit sie kein Einwand gegen das Projekt wärend der Verhandlungsphase haben. Die Gemeinden Pfunds, Tösens und Ried müssen sich dann eben ungerechterweise mit dem übrigen Geld zufrieden geben.
Deswegen @ Herrn Fake (Bachforelle) ich finde es eine sehr gute Idee von dir so was für eine Wahlkampfstrategie zu verwenden😊
Denn wenn sich jemand für eine gerechte Aufteilung bei dieser Sache einsetzt, der würde sich auch bei all seiner Machenschaften mit der gleichen Fairness einsetzen.
Das würde für mich heißen er ist genau der Politiker der heutzutage Mangelware geworden ist, aber den wir dringend benötigen.



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 Re: GKI: Willkürlicher Entschädigungsschlüssel bei Gemeinden?
Autor: webmaster 
Datum:   15-02-16 11:43

Hierher verschoben vom Webmaster:

Autor: Pupillist
Datum: 15-02-16 11:26

Existiert diese Kooperationsgemeinschaft noch?
Welche Leistung steht in Bezug auf die Höhe der Förderung?


Transparenzdatenbank:

> KOOPERATIONSGEMEINSCHAFT FTTH NETZ RIED IM OBERINNTAL €
> 302.030,00
> (Grunddienstleistungen für die Wirtschaft und ländliche
> Bevölkerung)
> Im Rahmen dieser Maßnahme werden die Verbesserung von
> Dienstleistungen für die Grundversorgung, wie beispielsweise
> der Zugang zur Informations- und Kommunikationstechnologie
> (IKT) vor Ort und die Durchführung von Investitionen gefördert.
> Die Maßnahme betrifft Unterstützung für den Aufbau von
> Dienstleistungseinrichtungen einschließlich kultureller und
> Freizeitaktivitäten zur Grundversorgung eines Dorfes oder von
> Dorfverbänden und die entsprechende Kleininfrastruktur.
>
> unter dem gleichen Titel INNSBRUCKER KOMMUNALBETRIEBE
> AKTIENGESELLSCHAFT € 47.297,00

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 Re: GKI: Willkürlicher Entschädigungsschlüssel bei Gemeinden?
Autor: bww 
Datum:   11-02-16 21:32

Wenn man Ried mit Prutz beim Aufteilungsschlüssel vergleicht muss man sich schon fragen wieso Ried bei sowas zustimmen konnte? Ried (Triebwasserschacht, Druckstollen, Ausleitschacht, Wasserschloss, Aushubmaterial und keinen Inn mehr.) Prutz (Unterirdisches KR
AFTHAUS UND den Inn in voller Menge???

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 Re: GKI: Willkürlicher Entschädigungsschlüssel bei Gemeinden?
Autor: Bachforelle 
Datum:   10-02-16 11:14

Es geht auch nicht um dieses Papier, sondern darum dass es in Zusammenhang mit den Abfindungen auf die Unmutsschiene gebracht wird.
Der Initiator dafür dürfte auch nicht identisch mit dem Informationslieferanten sein, das heißt, auch er könnte Opfer einer Wahlkampfstrategie sein.

Fake hin Inszenierung her, die Thematisierung fordert neue Berechnungen oder Überprüfungen, wobei sich die Frage stellt, ob sich dieser Aufwand lohnt.

Wer will kann ja auf den Zug aufspringen!

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 Re: GKI: Willkürlicher Entschädigungsschlüssel bei Gemeinden?
Autor: Tösnerbach 
Datum:   10-02-16 10:52

Was soll daran ein Fake sein?

Eine solche Aufstellung wurde von Helmut Kofler auch bei der Informationsveranstaltung im Jänner gezeigt. Wenn ich mich recht erinnere hat ihn die GKI das interne Dokument unvorsichtigerweise mitnehmen lassen.

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 Re: GKI: Willkürlicher Entschädigungsschlüssel bei Gemeinden?
Autor: Bachforelle 
Datum:   10-02-16 10:16

Das ist nur eine Gewichtung, aus der sich die Höhe der Abfindung errechnet.
Gewichtung und Betrag dürften stimmen und sind auch kein Geheimnis, weder von Seiten des GKI, noch der Gemeindekassen.

Das Thema an sich kann als Fake betrachtet werden, bis die handelnden Darsteller den Unmut belegen.

Es wäre nicht das erste mal, dass eine Plattform einem Fake aufsitzt, sie werden doch nicht etwa glauben, dass ausgerechnet dietiwag.org von diesem Missbrauch verschont würde?
Das sollte man auch nicht unterbinden, sondern den Wortmeldungen freien Lauf lassen.

Ich vermute, das Thema ist ein inszenierter Fake von dritter Seite, nicht vom Betreiber dieser Plattform - um einem Missverständnis vorzubeugen.

Ob die Thematisierung des Unmuts ein Fake ist oder nicht wird sich aufgrund der reagierenden Wortmeldungen zeigen.

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 Re: GKI: Willkürlicher Entschädigungsschlüssel bei Gemeinden?
Autor: Josef 
Datum:   10-02-16 09:49

Wenn ich das richtig verstehe stimmt einfach die Gewichtung bei weitem nicht.

Ist hier nur gewürfelt worden?

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 Re: GKI: Willkürlicher Entschädigungsschlüssel bei Gemeinden?
Autor: webmaster 
Datum:   10-02-16 09:44

Fake lassen wir uns nicht gerne nachsagen.

Hier ist das Original-Dokument, das der optischen Aufbereitung zugrundeliegt.

http://www.dietiwag.at/img2/GKI_Dokument_1000.jpg

Es besagt nichts anderes als das in der Montage gezeigte.

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 Re: GKI: Willkürlicher Entschädigungsschlüssel bei Gemeinden?
Autor: Bachforelle 
Datum:   10-02-16 09:28

Ich gehe davon aus, dass hier ein Fake dritten Ranges zugespielt wurde.
Der kommunalpolitische Unmut wird spätestens nach der Gemeinderatswahl versandet sein. Die betroffenen Gemeinden können die Höhe der Abfindung auf Grundlage der GKI-Kriterien nicht einschätzen, die Gemeindebürger noch weniger.
Der Unmut kommt wohl eher von daher, dass ein Angepinkelter von sich ablenken möchte.

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 Re: GKI: Willkürlicher Entschädigungsschlüssel bei Gemeinden?
Autor: Reschen 
Datum:   10-02-16 08:53

Dasist sowieso alles undurchschaubar ! Im Hintergrund wird vermutlich das Land (die ÖVP) die Fäden ziehen. Nicht umsonst hat man beim GKI die Agentur Hofherr engagiert ...

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 Re: GKI: Willkürlicher Entschädigungsschlüssel bei Gemeinden?
Autor: webmaster 
Datum:   10-02-16 08:10

"auf Basis" steht da!

Schriften, Pfeile und farbliche Hervorhebungen sind Bearbeitungen des GKI-Originaldokuments und dienen nur der Verdeutlichung.


Goldwäscher schrieb:

> Das soll ein geheimes GKI-Dokument sein?
> Nicht zu glauben!

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: GKI: Willkürlicher Entschädigungsschlüssel bei Gemeinden?
Autor: Goldwäscher 
Datum:   10-02-16 08:04

Das soll ein geheimes GKI-Dokument sein?
Nicht zu glauben!

Auf diesen Beitrag antworten
 
 GKI - Probleme
Autor: webmaster 
Datum:   10-02-16 07:51

Zugesandt aus dem Obergricht:

Es gibt großen Unmut über die nicht nachvollziehbare Aufteilung der GKI-Entschädigungen auf die betroffenen Gemeinden am oberen Inn.

Die Grafik auf Basis eines eigentlich geheimen GKI-Dokuments (Hervorhebungen, Pfeile und Schriften v. Verf. einkopiert) zeigt den Aufteilungsschlüssel:

http://www.dietiwag.at/img2/gki_entschaedigung_700.jpg

Nach Ansicht der Zusenderin wird Wohlverhalten gegenüber der GKI besonders honoriert.

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