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 Re: "Heldengedenken" und Schützen-Verbot in NS-Zeit
Autor: anonymouse 
Datum:   19-08-17 19:24

Heise schrieb:

> https://www.heise.de/tp/features/Stachel-im-Fleisch-der-Politik-3807752.html

Reinhard Olt macht demnächst
https://www.youtube.com/watch?v=Xwbbq2dqTSY

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 Re: "Heldengedenken" und Schützen-Verbot in NS-Zeit
Autor: Heise 
Datum:   19-08-17 19:11

https://www.heise.de/tp/features/Stachel-im-Fleisch-der-Politik-3807752.html

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 Re: "Heldengedenken" und Schützen-Verbot in NS-Zeit
Autor: trallala 
Datum:   19-08-17 17:31

Ein sinnloser Kasperlverein, für Ewiggestrige !
Wenn ihr schon Kämpfer sein wollt, dann kämpft gegen die Armut.
Hilfe für Hilfsbedürftige ist angesagt.
Anstatt euren Holzbrügel durch die Gegend zu tragen,
helft lieber den älteren Menschen den Einkauf Heim zu tragen.

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 Re: "Heldengedenken" und Schützen-Verbot in NS-Zeit
Autor: tollerfranz 
Datum:   19-08-17 09:02

alles erstunken und erlogen was schützen geschichtlich von sich geben.

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 Re: Standschützen sind Schützen, wie wir sie heute verstehen
Autor: Klaus 
Datum:   19-08-17 08:41

Lustig ist doch, dass die Schützenkompanien oft Chroniken bis zurück ins 15. Jahrhundert haben, aber über die Jahre 1934 bis 1945 absolut nichts finden können. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

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 Re: Standschützen sind Schützen, wie wir sie heute verstehen
Autor: Absam 
Datum:   19-08-17 07:34

Fahnenträger schrieb:

> Ballern die Schützen beim Schießen auf eine Ehrenscheibe
> wirklich auf das Bildnis des Geehrten?


Auf die Scheibe mit dem Bild des Geehrten natürlich.
Man kanns nicht verstehen, sondern nur zur Kenntnis nehmen.

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 Re: Standschützen sind Schützen, wie wir sie heute verstehen
Autor: Fahnenträger 
Datum:   15-08-17 21:05

Ballern die Schützen beim Schießen auf eine Ehrenscheibe wirklich auf das Bildnis des Geehrten?

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 Re: Standschützen sind Schützen, wie wir sie heute verstehen
Autor: Klaus 
Datum:   15-08-17 17:16

188 Postings zum Schützen-Artikel im "STANDARD":

http://derstandard.at/2000062622049/Tiroler-Schuetzen-arbeiten-Nazivergangenheit-auf

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 Re: Standschützen sind Schützen, wie wir sie heute verstehen
Autor: Hopfgarten 
Datum:   15-08-17 15:26

Für einen schnellen Eindruck bzgl. heutiger Schützen empfehle ich einen Blick auf die Homepage der Langkampfner Schützen (erst vor ein paar Jahren gegründet; Günther Platter = Ehrenhauptmann), siehe v.a, die letzten Bilder:

http://www.schuetzenkompanie-langkampfen.at/portfolio/jahreshauptversammlung-22-02-2013/

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 Re: Standschützen sind Schützen, wie wir sie heute verstehen
Autor: Herbst 
Datum:   15-08-17 15:14

Dazu:

http://www.dietiwag.at/img2/himmler_400.jpg

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 Re: Standschützen sind Schützen, wie wir sie heute verstehen
Autor: Fahnenträger 
Datum:   15-08-17 13:52

Kann mir jemand die Unterscheidung zwischen Schützen und Gilde erklären?

Gilde: Historie? Vereinsstruktur? Förderung?

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 Standschützen sind Schützen, wie wir sie heute verstehen
Autor: versoffener Jurist 
Datum:   15-08-17 13:11

w4 schrieb:

> @ Versoffener Jurist: Hier herrscht wohl eine gewisse historische Unkenntnis vor. Der Begriff Standschützen ist älter
> als der Nationalsozialismus. Auch wenn sich Gauleiter Franz Hofer desselben später bedient hat, diskreditiert das den
> Begriff nicht, zumal er ja lediglich zum Ausdruck bringt, dass es sich dabei um Schützen handelt, die eine Schießausbildung
> und regelmäßige Übung auf Schießständen absolvieren. Insofern ist es auch unsinnig, es quasi als verwerflich darzustellen,
> dass die Schützen auch in der Kriegszeit "vormilitärische Ausbildung" betrieben haben.

(...)

so, so, und die Standschützen, vulgo Schützen im heutigen Sinn, defilierten am 28. Juli 1943 in Innsbruck in Tracht mit Stopselgewehren?
Etwas grundsätzliches, auch an die Historiker: Die häufigsten Fehler in den Forschungen zur NS Zeit sind:
- kleben an Begriffen: Standschützen sind keine Schützen. Falsch: Standschützen sind Schützen, wie wir sie vor 1938 und nach 1945 verstehen.
- Hierarchien in der NS Zeit gehen von oben nach unten. Zu wenig: sie gehen auch seitlich und über persönliche Schienen;
- Die Standschützen im 1. Weltkrieg sind etwas anderes:
Falsch: Die k. u. k. Armee im 1. Weltkrieg bestand aus 5 Heereskörpern:
gemeinsames Heer (Österreich - Ungarn)
Landwehr (Österreich)
Honved (Ungarn)
Landsturm
und die Standschützen nur in Tirol und Vorarlberg, Südtirol, die sich aus den Schützenverbänden rekrutierten und militärisches Material erhielten. Sie standen auch unter dem Kommando des Landesverteidigungskommandos. Genau an diese knüpft Gauleiter Hofer an. Hofer wusste die "Tiroler Befindlichkeiten" genau zu bedienen.

Genau diese 3 Punkte vergessen die Historiker. Sie kleben an Begriffen wie Schützen sind nicht Standschützen, sie kennen nur eine Hierarchie, die von oben nach unten, sie wissen wenig um militärische Organisation. Dabei gäbe es publiziertes Material mehr als genug.
Zur militärischen Ausbildung eine Zeitungsnachricht, zur schnellen Erfassung mit den Suchworten: Himmler und Standschützen hervorgehoben.
http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=kwk&datum=19441214&query=%22Standsch%c3%bctzen%22+%22Himmler%22&ref=anno-search&seite=3

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 Re: Besuch im Berggau Tirol
Autor: Mittlerer Zillertaler 
Datum:   15-08-17 13:03

Der Schreiber ist ein Guter. Wäre prädestiniert, den ganzen braunen Schützenhaufen mal aufzuarbeiten.

Munde schrieb:

> Horst Schreiber über den Besuch Adolf Hitlers am 5. April in
> Innsbruck:
>
> (...)
> "Alle Glocken der Stadt verkündeten um 18 Uhr die Ankunft Adolf
> Hitlers mit seinem Tross am Innsbrucker Hauptbahnhof, in dem
> sich u.a auch der Reichsführer SS Heinrich Himmler befand. Nach
> den üblichen durchinszenierten Begrüßungszeremonien, diesmal
> mit Schützenkompanien als Tiroler Spezifikum, begab sich Hitler
> gegen 19 Uhr ins Landhaus, wo er unter anderem von 60
> Hitler-Pimpfen mit „hellen Fanfarenklängen" feierlich empfangen
> wurde."
> (...)

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: "Heldengedenken" und Schützen-Verbot in NS-Zeit
Autor: Fn 
Datum:   15-08-17 12:09

Schitze schrieb:

> Ein Glick, dass ins die Schitzn schitzn, auch insere Brieder im
> Sieden!

😁
na, na:
Schitzn schitzn Schitzn!
so hoaßt des.

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 Re: "Heldengedenken" und Schützen-Verbot in NS-Zeit
Autor: F.N. 
Datum:   15-08-17 11:53

Vielen Dank. Hab mich auch immer gefragt, warum in den ganzen Gemeindebüchern und Chroniken solche Bilddokumente partout nicht zu finden sind. In privaten Archiven (=Fotoschachteln) kann man genug davon entdecken.
Da beließ man es halt lieber bei ein paar Floskeln über "Völkerringen", "Weltenbrand", "harte Zeiten" usw.

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Besuch im Berggau Tirol
Autor: Heinz 
Datum:   15-08-17 10:58

@ x-y ...

Dann schick halt einen Scan an den Webmaster.

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 Re: Besuch im Berggau Tirol
Autor: x-y-gelöst 
Datum:   15-08-17 10:26

An Heinz !

Vielleicht kann der webmaster dir diesen Wunsch erfüllen.
Wenn nicht, kann ich dir dieses Buch zum Kauf empfehlen.
Es gibt Auskunft über die Opfer , Täter und Gegner der Nazis in Tirol und Südtirol.
Beispielhaft z.B. über Luis Trenker , der ein Leben lang so getan hat als ob er nicht Mitglied der NSDAP war.
Dieser Schmähdandler und Günstling der Nazis.
Damit da keine Zweifel aufkommen, ich verdiene mit der Empfehlung NICHTS.



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 Re: Besuch im Berggau Tirol
Autor: Birml 
Datum:   15-08-17 09:58

Heinz schrieb:

> Kannst du bitte einen Scan von diesem Bild ins Forum stellen?

Das wäre Wiederbetätigung :-) - und Du der Anstifter!

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Besuch im Berggau Tirol
Autor: Heinz 
Datum:   15-08-17 09:49

x-y-gelöst schrieb:

> Im Buch von Horst Schreiber - Nationalsozialismus und
> Faschismus in Tirol und Südtirol
> herausgegeben im Studienverlag findet man im Kapitel Brauchtum
> ( Seite 149 -152 ) einen interessanten Beitrag
> und ein " nettes Bild" von einem wackeren ,bärtigen Schützen
> mit Hakenkreuzbinde
> neben dem Gauleiter sitzend.
> Es zeigt das Nazischwein Hofer auf einem Wiesenfest in Volders.
> "Er gibt sich volksnahe und fördert als Oberschützenmeister
> Brauchtum und Schützenwesen" steht neben dem
> Bild. Und weiters wird bemerkt" dass die häufigen
> Feierlichkeiten die Bevölkerung
> in eine ständige Festlaune versetzen" sollen.
>


Kannst du bitte einen Scan von diesem Bild ins Forum stellen?

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 Re: "Heldengedenken" und Schützen-Verbot in NS-Zeit
Autor: Irgendjemand 
Datum:   15-08-17 09:42

Am 9. September werden anscheinend neue Leitlinien präsentiert.

http://derstandard.at/2000062622049/Tiroler-Schuetzen-arbeiten-Nazivergangenheit-auf

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 Re: "Heldengedenken" und Schützen-Verbot in NS-Zeit
Autor: w4 
Datum:   15-08-17 08:04

@ Versoffener Jurist: Hier herrscht wohl eine gewisse historische Unkenntnis vor. Der Begriff Standschützen ist älter als der Nationalsozialismus. Auch wenn sich Gauleiter Franz Hofer desselben später bedient hat, diskreditiert das den Begriff nicht, zumal er ja lediglich zum Ausdruck bringt, dass es sich dabei um Schützen handelt, die eine Schießausbildung und regelmäßige Übung auf Schießständen absolvieren. Insofern ist es auch unsinnig, es quasi als verwerflich darzustellen, dass die Schützen auch in der Kriegszeit "vormilitärische Ausbildung" betrieben haben. Die Landesverteidigung bzw. die Unterstützung derselben war natürlich auch nach der (defacto)Aufhebung des Landlibells nach den napoleonischen Wirren ein wichtiges Anliegen. So gab es dann zwar mit den Kaiserjägern "offizielles Militär", das von Wien aus gelenkt wurde, aber nebenher gab es ein ausgeprägtes Schützenwesen mit unzähligen Schießständen und klar militärischer Komponente. Man hat diesbezüglich also nur dort angeschlossen, wo man 1918/19 aufgrund des verlorenen Krieges aufhören musste.

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 Re: Besuch im Berggau Tirol
Autor: Munde 
Datum:   15-08-17 08:01

Horst Schreiber über den Besuch Adolf Hitlers am 5. April in Innsbruck:

(...)
"Alle Glocken der Stadt verkündeten um 18 Uhr die Ankunft Adolf Hitlers mit seinem Tross am Innsbrucker Hauptbahnhof, in dem sich u.a auch der Reichsführer SS Heinrich Himmler befand. Nach den üblichen durchinszenierten Begrüßungszeremonien, diesmal mit Schützenkompanien als Tiroler Spezifikum, begab sich Hitler gegen 19 Uhr ins Landhaus, wo er unter anderem von 60 Hitler-Pimpfen mit „hellen Fanfarenklängen" feierlich empfangen wurde."
(...)

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 Re: Besuch im Berggau Tirol
Autor: Fahnenträger 
Datum:   15-08-17 06:42

Kontrolldruck vs. Kontrolldichte

Platter schickt Soldaten auf den Brenner, um den Kontrolldruck zu erhöhen. Diesen Auftrag zur Abschreckung von illegalen Grenzgängern kann er seinen Schützen erteilen, Tiefenthaler hat ihm die Schützeb zur Unterstützung bei der Bewältigung der Flüchtlingskrise angeboten, für eine show am Brenner sind sie besser zu gebrauchen und vor allem billiger als das Bundesheer!

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 Re: Besuch im Berggau Tirol
Autor: Klaus 
Datum:   14-08-17 19:45

Hoffentlich erkennt keiner seinen Vater oder Großvater auf den Bildern.Oder ist das dann der *i*Ritterschlag*/i*?

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 Re: Besuch im Berggau Tirol
Autor: x-y-gelöst 
Datum:   14-08-17 19:19

Im Buch von Horst Schreiber - Nationalsozialismus und Faschismus in Tirol und Südtirol
herausgegeben im Studienverlag findet man im Kapitel Brauchtum ( Seite 149 -152 ) einen interessanten Beitrag
und ein " nettes Bild" von einem wackeren ,bärtigen Schützen mit Hakenkreuzbinde
neben dem Gauleiter sitzend.
Es zeigt das Nazischwein Hofer auf einem Wiesenfest in Volders.
"Er gibt sich volksnahe und fördert als Oberschützenmeister Brauchtum und Schützenwesen" steht neben dem
Bild. Und weiters wird bemerkt" dass die häufigen Feierlichkeiten die Bevölkerung
in eine ständige Festlaune versetzen" sollen.



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 Besuch im Berggau Tirol
Autor: versoffener Jurist 
Datum:   14-08-17 18:10

Standschützenbataillon Lienz - Bericht

http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=alp&datum=19440401&seite=5&zoom=33&query=%22Standsch%C3%BCtzen%22&ref=anno-search

wie üblich: 101 Mann, 6 Marktenderinnen, 20 Jungschützen, Bericht vom 01. April 1944, kein Aprilscherz

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 Re: Besuch im Berggau Tirol
Autor: Hmh 
Datum:   14-08-17 18:06

Rein Optisch ist bis heute eigentlich alles gleichgeblieben, ganz unabhänging von den opportunen Heldenverehrungen würde ich meinen, so wie man auch auf diesen Zeitungsbildern gut sehen kann

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 Besuch im Berggau Tirol
Autor: versoffener Jurist 
Datum:   14-08-17 18:01

hier der link, mit Fotos:

http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=dib&datum=19430728&seite=4&zoom=33&query=%22Standsch%C3%BCtzen%22&ref=anno-search

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 Besuch im Berggau Tirol
Autor: versoffener Jurist 
Datum:   14-08-17 18:00

und es wird einiges klar. Hier der link zum Artikel:

http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=nwg&datum=19420620&query=%22Sch%c3%bctzenwesen%22&ref=anno-search&seite=3

Standschützen = Schützen = vormilitärische Ausbildung immerhin stammte der Artikel vom 20. Juni 1942. Tipp an die Historiker folgt im nächsten post

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 Re: "Heldengedenken" und Schützen-Verbot in NS-Zeit
Autor: webmaster 
Datum:   14-08-17 17:20

Bitte zurück zum Thema.

Das Thema lautet: Die Tiroler Schützen können sich immer noch nicht von Heldenehrungen (Soldaten des I. und II Weltkrieges) lösen und verbreiten in vielen Chroniken nach wie vor die Geschichtslüge, sie wären in der NS-Zeit verboten gewesen.

In Wahrheit wurden sie nie vorher und nachher so hofiert wie zwischen 1938 und 1945.

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 Re: "Heldengedenken" und Schützen-Verbot in NS-Zeit
Autor: Heinz 
Datum:   14-08-17 17:17

"w4" du hast die Plattform verwechselt.

Du gehörst auf "unzensuriert.at". Da liebt man solche Leute.

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 Re: "Heldengedenken" und Schützen-Verbot in NS-Zeit
Autor: Spassvogel 
Datum:   14-08-17 15:20

webmaster schrieb:

> http://derstandard.at/2000062622049/Tiroler-Schuetzen-arbeiten-Nazivergangenheit-auf


Ist das nun als medialer Aufschrei zu werten, oder nur als eine weitere, durch dieses Forum historisch bereits berühmt gewordene, "Schützenhilfe"?

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 Re: "Heldengedenken" und Schützen-Verbot in NS-Zeit
Autor: ... 
Datum:   14-08-17 15:16

@ w4:

http://cdn4.thr.com/sites/default/files/imagecache/scale_crop_768_433/2012/04/dawson_crying.jpg

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 Re: "Heldengedenken" und Schützen-Verbot in NS-Zeit
Autor: anonymouse 
Datum:   14-08-17 14:39

Ah w4, jetzt kommt also die Nummer mit der Opferrolle. Pech, das kennen wir schon.

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: "Heldengedenken" und Schützen-Verbot in NS-Zeit
Autor: w4 
Datum:   14-08-17 13:21

Fünfter Kommentar gelöscht - man vermerke: Der Webmaster, der "DIE größte Disskussionsplattform Tirols" betreibt, zensiert beinhart - wohlgemerkt ohne sachliche Rechtfertigung - und nimmt dann nicht einmal dazu Stellung. Schon sehr beeindruckend.

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: "Heldengedenken" und Schützen-Verbot in NS-Zeit
Autor: webmaster 
Datum:   14-08-17 13:16

http://derstandard.at/2000062622049/Tiroler-Schuetzen-arbeiten-Nazivergangenheit-auf

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: "Heldengedenken" und Schützen-Verbot in NS-Zeit
Autor: Kufsteiner 
Datum:   14-08-17 10:24

Richtig, es ist dieser schmutzige tiefe Boden, der Morast der an den Sohlen klebt, der alles so dumpf und lähmend macht in diesem Land. Mit "Tradition" kann man Reaktionäres gut verkaufen. Kein Wunder dass die Hälfte der Schützen heute Strache wählt ...

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 Re: "Heldengedenken" und Schützen-Verbot in NS-Zeit
Autor: Schitze 
Datum:   13-08-17 20:09

Ein Glick, dass ins die Schitzn schitzn, auch insere Brieder im Sieden!

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: "Heldengedenken" und Schützen-Verbot in NS-Zeit
Autor: Saggen 
Datum:   13-08-17 19:56

w4 schrieb:

> Warum werden Kommentare gelöscht, die weder juristisch von
> Belang noch beleidigend anderen Forumsteilnehmern gegenüber
> sind? Das erscheint doch einigermaßen befremdlich.


Vielleicht weil du arg rechten Scheiß schreibst.
Du bist beim Abwerzger sicher bssser aufgehoben. Pfiati!

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 Re: "Heldengedenken" und Schützen-Verbot in NS-Zeit
Autor: anonymouse 
Datum:   13-08-17 18:17

w4, könnte es sein, daß man anfängt sie für einen Kampfposter zu halten?
Das wäre allerdings sehr schlecht für sie, weil sie dann niemand mehr für voll nehmen würde.....

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: "Heldengedenken" und Schützen-Verbot in NS-Zeit
Autor: w4 
Datum:   13-08-17 17:58

Warum werden Kommentare gelöscht, die weder juristisch von Belang noch beleidigend anderen Forumsteilnehmern gegenüber sind? Das erscheint doch einigermaßen befremdlich.

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 Re:
Autor: Völser 
Datum:   13-08-17 16:27

An Gloggenhofer !
Obacht Franz !
Was soll deine „Erkenntnis“ von den einflussreichen Schützen.
Ist ja alles bekannt.
Oder die Bemerkung, dass das M.W.wurscht sein „dürfte“.
Wer des Lesens mächtig ist, hat sofort festgestellt, dass ihm das zu Recht wurscht ist.
Ach ja, dein Eintrag entspricht genau deinen Nacherzählungen der Redaktionsmeinung, welche man im Kleinformat
„ Leserbrief „ nennt.
Kümmere dich gefälligst um deinen Freund Hans. Der hat jetzt ein gröberes Problem.
Nachdem ihr ja beide nur durch die Partei zu euren Posten gekommen seit, um dann nach Jahrzehnten
der Mitgliedschaft auszutreten und die „ neue Freiheit „ zu genießen,seit ihr ja Brüder im Geiste.
Du kannst ihm sicher einen Rat geben, nachdem zu" ja überall mitreden kannst ".( Echo-Interview)

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: "Heldengedenken" und Schützen-Verbot in NS-Zeit
Autor: Hans 
Datum:   13-08-17 15:51

Das Schlimmste ist die mittransportierte Ideologie. Die ist ein ganz schlechter Boden für die gesellschaftliche Entwicklung im Lande. Aufgrund dieses ideologischen "Gatsches" hat Tirol auch nicht einen einzigen Intellektuellen von Rang. Der Bodendreck macht es.

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 Re: "Heldengedenken" und Schützen-Verbot in NS-Zeit
Autor: ... 
Datum:   13-08-17 15:18

w4 schrieb:

> @ ...: Sie glauben doch nicht ernsthaft, dass die paar Bildln
> von anno Schnee irgendjemanden, der aus Überzeugung in einem
> Verein aktiv ist, innerlich auch nur im geringsten erschüttern.

Die nicht. Da ist bei den meisten Hopfen und Malz verloren. Aber heuer ist doch der Ausbildungskurs ausgefallen wegen fehlendem Nachwuchs. Anscheinend will kaum mehr jemand zu den Schützen.

Das mit den Schützen erledigt die Biologie. Braucht nur ein paar Jahrzehnte.

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: "Heldengedenken" und Schützen-Verbot in NS-Zeit
Autor: w4 
Datum:   13-08-17 15:06

@ ...: Sie glauben doch nicht ernsthaft, dass die paar Bildln von anno Schnee irgendjemanden, der aus Überzeugung in einem Verein aktiv ist, innerlich auch nur im geringsten erschüttern.

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: "Heldengedenken" und Schützen-Verbot in NS-Zeit
Autor: ... 
Datum:   13-08-17 14:42

w4 schrieb:

> Was war, das war. Was ist, das ist. Das eine hat mit dem
> anderen nichts zu tun. Dieses linke Schützen-Bashing
> beeindruckt jedenfalls außerhalb der grün-linken Sektierer
> niemanden.

Muss wirklich weh tun, dokumentiert zu bekommen, dass die für Tradition, Freiheit und Vaterland stehenden Schützen brav jedem Herrscher jeglicher Ideologie brav hinterherdackeln, solange sie ihre Salven schießen dürfen...

Euer Mythos beruht auf einer Lüge. Der Hofer hat am Berg Isel auch nur fast gewonnen. Dealts damit.

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 Re: "Heldengedenken" und Schützen-Verbot in NS-Zeit
Autor: w4 
Datum:   13-08-17 14:35

Was war, das war. Was ist, das ist. Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Dieses linke Schützen-Bashing beeindruckt jedenfalls außerhalb der grün-linken Sektierer niemanden.

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 Re: "Heldengedenken" und Schützen-Verbot in NS-Zeit
Autor: Wattens 
Datum:   13-08-17 14:28

Der wichtigste Satz im Artikel (neben der unanfechtbaren Foto-Dokumentation) lautet:
"Die Schützen wurden nie entnazifiziert."

Daran krankt dieses Brauchtum bis heute.

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: "Heldengedenken" und Schützen-Verbot in NS-Zeit
Autor: trend 
Datum:   12-08-17 19:21

Bilderbuchdorftrottel, perfekt.

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 Re: "Heldengedenken" und Schützen-Verbot in NS-Zeit
Autor: anonymouse 
Datum:   12-08-17 18:53

webmaster schrieb:

> Weitergeleitet an uns:
>
> Der Andreas Hofer - Bund Tirol informiert: Da hetzt einer
> (dietiwag.org Markus Wilhelm)) ganz schön gegen die Schützen.


Genau Das ist alles, was sie an dieser Diskussion verstehen konnten.Bilderbuchdorftrottel.Schade, dass nur mehr so wenig Kriegsteilnehmer leben, die hätten's ihnen schon gesagt, wie das mit dem Heldentum ausschaut.

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: "Heldengedenken" und Schützen-Verbot in NS-Zeit
Autor: Schriftführer 
Datum:   12-08-17 18:33

Das wording für die Schützen ist noch nicht fertig.



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 Re: "Heldengedenken" und Schützen-Verbot in NS-Zeit
Autor: Klaus 
Datum:   12-08-17 18:21

@ Wipptaler

Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen.

Außer vielleicht zum Schweigen der Schützen-Kapos: Indem sie schweigen, sagen sie sehr viel.

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: "Heldengedenken" und Schützen-Verbot in NS-Zeit
Autor: webmaster 
Datum:   12-08-17 13:25

Weitergeleitet an uns:

Der Andreas Hofer - Bund Tirol informiert: Da hetzt einer (dietiwag.org Markus Wilhelm)) ganz schön gegen die Schützen.

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: "Heldengedenken" und Schützen-Verbot in NS-Zeit
Autor: Wipptaler 
Datum:   12-08-17 09:46

Zur Person meines "Vorredners" hier:
Matuella ist Obmann des einschlägig bekannten Andreas-Hofer-Bundes.

Zum Inhalt:
1. Es geht nicht um die Organisationsform. Der Standschützenverband war eine Art Dachverband unter dem die Kompanien weiterhin existierten mit Hauptmann, Obmann usw.

2. Die Schützenkompanien sind "brav" für das faschistische Regime ausgerückt, zu zigtausenden sogar wie die Aufmärsche bei den Landesschießen 1938, 1939, 1940, 1941, 1942, 1943 und 1944 gezeigt haben.

3. Die Fotos sprechen eine deutliche Sprache, da hilft keine Geschichtsklitterung und kein "Wording".

4. Alles halb so wild. Ist ja längst Geschichte. Schlimm ist nur, dass sie nicht zur Kenntnis genommen wird.

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 Re: "Heldengedenken" und Schützen-Verbot in NS-Zeit
Autor: Ing. Winfried Matuella 
Datum:   12-08-17 08:42

Soweit mir bekannt ist, wurden nach dem Anschluss Österreichs 1938 in Tirol alle Schützenkompanien und Trachtengruppen im NS- geprägten, etwa 100.000 Mitglieder zählenden "Standschützenverband Tirol Vorarlberg zwangsvereint, dem der Gauleiter Hofer vorstand. So wurden auch fünf Jahre später (1943) die Südtiroler Schützen, die ja unter Mussolini verboten waren nach dem Einmarsch deutscher Truppen in Italien auch in den Standschützenverband eingeordnet. Alle diese Schützenkompanien wurden sodann im NS -geführten Standschützenverband zusammengeschlossen und im Herbst 1944 in eine militärische Formation umgewandelt. Man könnte, da die ursprüngliche Organisationsform nicht mehr gültig war, wie z.B. die freie Wahl der Offiziere, die Statuten usw., sicher von eine Art der Auflösung oder von einer Umformung sprechen.

Ein weiteres Beispiel wäre das Verbot der Studentenverbindungen auch wenn sie deutschnational gesinnt waren. Sie wurden alle in den Nationalsozialistischen Studentenbund (mit eigener Uniform) vereint. 1936 entzog der Nationalsozialistische Studentenbund allen Studentenverbindungen die Anerkennung. Ab 1938 auch in der "Ostmark". Obwohl sie im Nationalsozialistischen Deutschen Studentenbund zwar in einer anderen Form weiterlebten, betrachteten sie sich, da ihnen ihre ursprüngliche Form verboten und ihre Häuser beschlagnahmt wurden, als aufgelöst.



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 Re: "Heldengedenken" und Schützen-Verbot in NS-Zeit
Autor: Telfs 
Datum:   12-08-17 07:49

Ich glaube, dass hier die Schützen-Führung versagt hat, wenn so viele Chroniken bei den Kompanien immer noch Geschichtslügen verbreiten. Wie soll der kleine Funktionär auf Ortsebene gescheiter sein als die Herren in der Zentrale?

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 Re: "Heldengedenken" und Schützen-Verbot in NS-Zeit
Autor: Joe 
Datum:   12-08-17 07:04

@ w4

Quaquaqua! Es geht nicht darum, was für dich belanglos ist oder nicht. Du quatschest einfach am Thema vorbei und scherst dich nichts um das was andere hier sagen und was hier Thema ist, nämlich: Die Geschichtslüge der heutigen Schützen. Nicht mehr, nicht weniger.

Nicht dass deren Väter/Großväter der NSDAP als Staffage gedient haben, sondern dass das Gegenteil ("Verbot", "Verfolgung" ...) behauptet wird.
Hast mich?



w4 schrieb:

> Letztlich handelt es sich um eine Angelegenheit, die völlig
> belanglos ist und lediglich künstlich hochgespielt wird.
(...)

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 Re: "Heldengedenken" und Schützen-Verbot in NS-Zeit
Autor: Argusauge 
Datum:   12-08-17 06:02

Es würde schon reichen, wenn die Schützen generell vom Totengedenken anstatt von Heldenverehrung sprechen würden.
Denn klar ist, dass in letzter Konsequenz kein einziger Tiroler Kaiserjäger freiwillig den Heldentod in Galizien starb.

Dazu stellt sich mir eine andere, interessante Frage die ich letzthin gehört habe,.
Warum sind den diese "Helden made by schützen" so freudig und mit klingenden Spiel 1914 entgegen dem Tiroler Landlibell zum kollektiven Sterben nach Galizien gezogen?

Wer trug den dafür letztendlich die Verantwortung?

Denn wenn ich richtig liege, ist das Tiroler Landlibell der Heiligenschrein der Schützen schlechthin!

Diese Dinge ( neben den von MW angeführten Lügen) hätte die Schützenführung längst aufarbeiten müssen.
Nun wird es halt hier erledigt.

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 Re: "Heldengedenken" und Schützen-Verbot in NS-Zeit
Autor: w4 
Datum:   12-08-17 01:37

Letztlich handelt es sich um eine Angelegenheit, die völlig belanglos ist und lediglich künstlich hochgespielt wird. Vereine jeglicher Art haben immer und überall zu jeder Zeit danach getrachtet, ihr eigenes Dasein zu sichern. Ob in Republik oder Monarchie, ob in Demokratie oder Diktatur, ob im 19., 20. oder 21. Jahrhundert, ob in Japan, Kolumbien oder Österreich. Das ist eine historische Tatsache, die aus dem historischen Kontext zu betrachten ist und an der nichts anstößig ist. Wer überleben wollte, hat sich eben angepasst, das war unter Kleopatra oder Ludwig XIV. ebenso der Fall wie auch später. Daraus leiten sich keine strafbaren Handlungen oder sonstwelche rechtlichen Konsequenzen ab. So what? Was hier betrieben wird, ist einzig und allein linke Propaganda zur Destabilisierung der hiesigen Gesellschaft, sonst gar nichts.
Und unsere Gefallenen, die an allen Fronten unter härtesten Bedingungen ihren Kopf hingehalten haben, werden wir uns auch nicht schlechtreden lassen. Im Krieg gibt es keine politischen oder ideologischen Geplänkel (das hat Wilhelm II. damals vollkommen korrekt formuliert) sondern nur den unbedingten Willen, den Feind zu schlagen, um die eigene Heimat vor Schaden zu bewahren. Unsere Helden bleiben es auch, da kann das links-grüne Geiferer-Segment von sich geben, was es will.

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 Re: "Heldengedenken" und Schützen-Verbot in NS-Zeit
Autor: tollerfranz 
Datum:   11-08-17 18:04

Autor: Herbst
Datum: 11-08-17 17:51

tollerfranz schrieb:

> die geschichte ist leider eine andere als man bis jetzt
> geglaubt hat.


Warum "leider"?


weil warscheinlich auch viele bei den schützen sind, im glauben an die gute sache.

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 Re: "Heldengedenken" und Schützen-Verbot in NS-Zeit
Autor: Herbst 
Datum:   11-08-17 17:51

tollerfranz schrieb:

> die geschichte ist leider eine andere als man bis jetzt
> geglaubt hat.


Warum "leider"?

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 Re: "Heldengedenken" und Schützen-Verbot in NS-Zeit
Autor: tollerfranz 
Datum:   11-08-17 17:34

das ganze schützenwesen ist eine einzige geschichtslüge, die nur zur macht erhaltung einer , bzw . einer zweiten partei dient.

die schützen sind geschichtlich in sachen andreas hofer und südtirol völlig daneben.
sie suggerieren uns immer ein heimatliches tirol gefühl , sind aber deutschnationale oder altnazis .

drahtzieher dieser deutschnationalen gesinnug in der neuzeit ist , herwig van staa er und seine gesinnungsgenossen sind für den schwachsinn am berg isel ( tirol panorama ) verantwortlich.

auch wird uns immer wieder diese teilung und unsere brüder in südtirol ein bild vermittelt das noch in die zeit der nationalsozialisten zurück führt. schützen in südtirol sind immer noch nazis.
____________________________________________

für alle schützen die es immer noch nicht wissen:
____________________________________________


die tiroler landeshyhmne wurde von einem sachsen geschrieben.

die parole - los von rom - vom deutschnationalen georg von schönerer ( hitlers vorbild ) , die zum konfessionswechsel von der röm.kath. kirche zur evangelischen oder altkath.kirche aufruft.

am berg isel wurde keine schlacht gewonnen und tirol war 6 jahre von bayern besetzt.

es wird von diesen herren ( auch seitens der geiwi ) gelogen was das zeug hält.

die geschichte ist leider eine andere als man bis jetzt geglaubt hat.

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 Re:
Autor: Gloggenhofer 
Datum:   11-08-17 15:03

Mit der Kritik am Tiroler Schützenwesen ist sogar der erzkonservative Bischof Paulus Rusch in Ungnade gefallen. Als er nämlich anlässlich des Bildersturmes in der Theresienkirche auf der Hungerburg, wo der Maler Max Weiler die Kreuzigung Christi durch Tiroler Schützen darstellte, erwähnte, dass es mit der Vaterlandstreue der Tiroler Schützen nicht weit her sei, haben sie doch vor allen jeweiligen Machthabern: dem Kaiser, Dollfuß, Hitler, Bethouart paradiert und Ehrensalven geschossen, wurde er sogar von höchster Regierungsseite angefeindet und bei einer Kircheneinweihung im Unterland rückten die Schützen nicht aus, die Musikkapelle spielte beim Empfang den Kaiserschützenmarsch mit dem Trio" Und kommt der Feind ins Land herein und sollt`s der Teufel selber, selber sein."
Der Einfluss der Schützen ist in Tirol nicht zu unterschätzen, was aber Markus Wilhelm ziemlich wurscht sein dürfte!



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 Re:
Autor: zefix 
Datum:   11-08-17 13:25

und der landeskommandant tiefenthaler hat nicht die eier stellung zu nehmen zur konkreten doku?

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 Re:
Autor: Oberland 
Datum:   11-08-17 11:44

Leider ist das Verhalten der Schützen keine Nebensächlichkeit. Dazu sind sie vielzu präsent und dominierend in Tirol.
Die von ihnen transportierte Geisteshaltung belastet ganz allgemein das Klima. Kein Wunder, dass Ausländerfeindlichkeit und Intoleranz so um sich greifen können in der Gesellschaft.

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 Re:
Autor: Munde 
Datum:   11-08-17 10:08

Perfekt getimet jetzt vor dem Alpbacher Trachtenauflauf und dem (schwer antifeministischen) Hohen Frauentag. Volltreffer.

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 Re:
Autor: Markus Wilhelm 
Datum:   11-08-17 09:10

Lieber Martin Lang,

entschuldige, ich wiollte mich da nicht einmischen, aber bei soviel Fehleinschätzung der Person Fritz Tiefenthaler durch dich muss ich was dazu sagen.
Ich kenne Fritz Tiefenthaler seit 1967.
Im Interview mit Irene Heiß sagt F.T. (im ersten Satz), dass er "immer schon sehr kritisch" gewesen sei. Komisch, dass das nie jemandem aufgefallen ist. Nein, war er nicht. (Andere in seiner Klasse: ja.)
Meiner Meinung nach war er völlig unkritisch und ist auch - entgegen deiner Behauptung - alles andere als ein Intellektueller. (Was ja keine Abwertung ist.)
Mit den 68ern (F.T. im Interview) hatte er nie was auf dem Hut. Er war schon als Gymnasiast bei den Schützen.

Aber das ist alles nebensächlich.
Entscheidend ist, was er seit 2013 (!) getan hat oder nicht getan hat.
Die "Aufarbeitung" ist nicht passiert. Es gibt keine Publikation. Und es wurden auch keine Zwischenergebnisse präsentiert.
Und die "Heldengedenken" (die er vielleicht abschaffen wollte) gibt es landauf landab bei vielen Schützenfesten nach wie vor.

Trotzdem glaube ich nicht, dass er gescheitert ist, sondern, schlimmer, dass er die versprochene Neuausrichtung gar nicht gewollt hat.

Ich habe lange genug zugeschaut, mit ihm auch reichlich Korrespondenz geführt, aber nach mehr als vier Jahren Nebelwerfen musste ich jetzt was vorlegen. Übrigens war ich für meine Doku nicht einmal in einem Archiv (außer meinem eigenen), d.h. es müssen Massen von Sachen auffindbar sein über die Schützen in der NS-Zeit, wenn man nur ein bisschen will.

M.W.



Martin Lang schrieb:

> Ich finde es super, dass die Sache diskutiert wird. Was
> besseres kann gar nicht passieren. Aber Fritz Tiefenthaler ist
> das falsche Ziel. Der ist, mit Verlaub, einer der wenigen
> Intellektuellen unter den Schützen, und der hat kein Interesse,
> etwas unter den Tisch zu kehren. Ich kann es nur so
> dokumentieren: https://www.youtube.com/watch?v=Ir6OknhdJ-s
>
>
> Höttinger schrieb:
>
> > ... und warum bringt er dann nichts zusammen in FÜNF (!!!)
> > Jahren? Von den immer noch stattfindenden Heldenehrungen gar
> > nicht zu reden. M.W. hat recht: Man will nicht!
> >
> >
> > Martin Lang schrieb:
> >
> > > Nein! Man kann über die Schützen denken, wie man will. In
> > > diesem Fall tun sie Fritz Tiefenthaler Unrecht. Das ist
> nicht
> > > in Ordnung.
> > >
> > >
> > >

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 Re: "Heldengedenken" und Schützen-Verbot in NS-Zeit
Autor: Martin Lang 
Datum:   11-08-17 08:33

Ich finde es super, dass die Sache diskutiert wird. Was besseres kann gar nicht passieren. Aber Fritz Tiefenthaler ist das falsche Ziel. Der ist, mit Verlaub, einer der wenigen Intellektuellen unter den Schützen, und der hat kein Interesse, etwas unter den Tisch zu kehren. Ich kann es nur so dokumentieren: https://www.youtube.com/watch?v=Ir6OknhdJ-s


Höttinger schrieb:

> ... und warum bringt er dann nichts zusammen in FÜNF (!!!)
> Jahren? Von den immer noch stattfindenden Heldenehrungen gar
> nicht zu reden. M.W. hat recht: Man will nicht!
>
>
> Martin Lang schrieb:
>
> > Nein! Man kann über die Schützen denken, wie man will. In
> > diesem Fall tun sie Fritz Tiefenthaler Unrecht. Das ist nicht
> > in Ordnung.
> >
> >
> >

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 Re: "Heldengedenken" und Schützen-Verbot in NS-Zeit
Autor: Höttinger 
Datum:   11-08-17 08:15

... und warum bringt er dann nichts zusammen in FÜNF (!!!) Jahren? Von den immer noch stattfindenden Heldenehrungen gar nicht zu reden. M.W. hat recht: Man will nicht!


Martin Lang schrieb:

> Nein! Man kann über die Schützen denken, wie man will. In
> diesem Fall tun sie Fritz Tiefenthaler Unrecht. Das ist nicht
> in Ordnung.
>
>
>

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 Re: "Heldengedenken" und Schützen-Verbot in NS-Zeit
Autor: Martin Lang 
Datum:   11-08-17 07:39

Nein! Man kann über die Schützen denken, wie man will. In diesem Fall tun sie Fritz Tiefenthaler Unrecht. Das ist nicht in Ordnung.



Höttinger schrieb:

> Man müsste die Schützen vor solchen Verhinderern wie Fritz
> Tiefentaler schützen. Weil die Oberen nichts tun, sitzen die
> unteren in der Kacke. Wie soll der siebte Trachtenzwerg von
> links in einem Oberländer Dörflein die Geschichte
> "aufarbeiten"? Da muss wohl die Landesorganisation tätig
> werden. Aber der mit dem LH verhaberte Tiefentaler will halt
> den Ball flach halten und hat wahrscheinlich gehofft, dass das
> Gewitter abzieht, Jetzt steht er selber nicht mehr nur im Regen
> sondern voll unter der Traufe.

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 Re: "Heldengedenken" und Schützen-Verbot in NS-Zeit
Autor: Höttinger 
Datum:   11-08-17 07:28

Man müsste die Schützen vor solchen Verhinderern wie Fritz Tiefentaler schützen. Weil die Oberen nichts tun, sitzen die unteren in der Kacke. Wie soll der siebte Trachtenzwerg von links in einem Oberländer Dörflein die Geschichte "aufarbeiten"? Da muss wohl die Landesorganisation tätig werden. Aber der mit dem LH verhaberte Tiefentaler will halt den Ball flach halten und hat wahrscheinlich gehofft, dass das Gewitter abzieht, Jetzt steht er selber nicht mehr nur im Regen sondern voll unter der Traufe.

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 Re: "Heldengedenken" und Schützen-Verbot in NS-Zeit
Autor: Peter S. 
Datum:   11-08-17 06:48

Ich hab den Link der Schützen-Dokumentation dem Obmann unserer Kompanie geschickt, vielleicht hilfts. Es ist eine ganz dunkle Tradition, die da gepflegt wird (1. WK, Dollfußzeit, Hitlerzeit). Zum Grausen. Warum schaffen die es nicht, hier reinen Tisch zu machen? - Ich vermute, weil sie dann gar nichts mehr haben ... außer Zeltfestgelagen ...

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 Re: "Heldengedenken" und Schützen-Verbot in NS-Zeit
Autor: Argusauge 
Datum:   11-08-17 05:18

Dieser Volltreffer von MW wird gleich wie seinerzeit beim Standschützenmarsch, hoffentlich die längst überfällige Vergangenheitsbewältigung der Schützen in Gang setzen.

Warum die der Landeskommandant diese dermaßen vehement verhindert hat wird sich wohl nur ihm erschließen.

Für alle, die wie weiter unten angeführt, seinerzeit die Filme in der Wagnerschen Buchhandlung über das Gauschießen gesehen haben, war längst klar, dass es sich bei der Verbotsgeschichte der Schützen um eine Lüge oder zumindest um Geschichtsfälschung handeln musste.

Unabhängig davon muss es aber Dokumente geben, die irgendwie die Chronisten der einzelnen Kompanien angewiesen oder zumindest angeleitet haben, dieses "Opfermärchen" in der Chronik aufzunehmen.
Sonst würde sich diese Mär wohl nicht durch's ganze Land in den Chroniken wiederfinden.

Das Österreich nach Kriegsende nur noch Opfer und alle NSDAP Mitglieder ratzfatz im Widerstand waren ist ja ebenfalls hinlänglich bekannt.

Ich persönlich würde mir wünschen, dass es ähnlich wie seinerzeit beim Standschützenmarsch, eine öffentliche Veranstaltung gibt, in welcher das Thema allseits beleuchtet und diskutiert werden kann.

In diesem Sinne: " Mander, es isch Zeit, sogar höchste Zeit"!

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 Re: "Heldengedenken" und Schützen-Verbot in NS-Zeit
Autor: bunga&bunga 
Datum:   10-08-17 21:37

160.000 Bilder aus Tirols Geschichte ....!
Frage an die Archivare : Sind dort auch Fotos aus der Schützen-DOKU von Markus Wilhelm...???
Bitte ! Danke !

http://tirol.orf.at/news/stories/2859323/



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 Re: "Heldengedenken" und Schützen-Verbot in NS-Zeit
Autor: Spassvogel 
Datum:   10-08-17 19:57

Da wundert es nicht, mehr wenn die große Bildungsreform seit Jahrzehnten bereits verschoben wird
Wahrscheinlich wird unsere Nachkriegsgeschichte mit enormen Auswirkungen auf unsere Gesellschaft komplett umgeschrieben werden müssen, mit noch nicht absehbaren Folgen auf unser tägliches Leben in einer vermutlich komplett geänderten Wertegemeinschaft - vorher sind wir wohl auch nicht Europa reif und tauglich

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 Re: "Heldengedenken" und Schützen-Verbot in NS-Zeit
Autor: Schamschung 
Datum:   10-08-17 19:43

Kein kostenpflichtiges, mit Steuergelder überhäuftes Presseblatt schafft es, diese Geschichte aufzuarbeiten.
Wieso dann ein M.W.
Einfach so nebenbei.
In seiner Freizeit.
Ich versteh das nicht.

Jedenfalls ein großes Danke an M.W.
Der Artikel ist mir jedenfalls eine kleine Unterstützung wert.

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 Re: "Heldengedenken" und Schützen-Verbot in NS-Zeit
Autor: Spaziergänger 
Datum:   10-08-17 18:14

Ja iatz wia....iatz wiss' ma selber nimma genau wia's eigentlich wirklich war...

Klar is, dass es "da Hofer" war.

Zerscht 1809 da Weinhändler Anderl aus Passeier Tal, der so glorreich "insre Hoamat varteidigt hot" und nachher der Franz, da Gauleiter, der drauf g'schaut hat dass mir trotz des Verbots vom GröfaZ, alleweil brav aufmarschier'n hab'n können.

Leicht hab'n mir's nia g'hobt, alleweil irgendwia auf da "falschen Seit'n", nia eppas "Richtig's gwunnan", aber trotzdem "nia valurn", eben "nix G'wisses woaß ma".
Aber Hauptsach' fesch und zünftig und "wehrhaft" war'n mir, sein mir und werd'n mir alleweil und in Ewigkeit - Amen.

Und auf die Chronik und Aufklärung "schei.. ma" - !!!!

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 Re: Das unselige "Heldengedenken" der Schützen
Autor: Saggen 
Datum:   10-08-17 17:58

Schöne dichte Dokumentation. Unwiderlegbar.

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 Re: Das unselige "Heldengedenken" der Schützen
Autor: Hmh 
Datum:   10-08-17 16:21

..."Die Schützen wurden auch nie entnazifiziert!"....

Was man immer vermutet hatte, wurde nun erschreckend dokumentiert
Es braucht in Tirol also einen Wilhelm, um endlich aufzuräumen und nun vielelicht doch endlich aufzuwachen? - eigentlich ein sofortiger Rücktrittsgrund der auch heute, wie damals schon, ständigen Schützenabschreiter Regierungen, bis hin zu den Bundespräsidenten - gerade ein Herr Fischer hätte das wissen müssen!

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 Re: Das unselige "Heldengedenken" der Schützen
Autor: webmaster 
Datum:   10-08-17 13:29

Sorry, es geht um diesen "frischen" Artikel:

"Die Tiroler Schützen und ihre Lebenslüge vom Verbot in der NS-Zeit"

Hier nachzulesen: http://www.dietiwag.at/index.php?id=5070

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 Re: Das unselige "Heldengedenken" der Schützen
Autor: Telfs 
Datum:   10-08-17 13:27

Da wird Fritz Tiefenthaler aber keine Freude haben. Recht geschieht ihnen - wieso haben sie nichts gemacht bisher!
Tolle Doku!

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 Re: Das unselige "Heldengedenken" der Schützen
Autor: bernsteiner 
Datum:   10-08-17 12:51

Und als Quelle gibt es auch die Filme der "Tiroler Landesschießen" mit Filmmusik von Sepp Tanzer aus der NS-Zeit (in den Beständen der Tiroler Landesmuseen), die vor vier Jahren in der Wagner'schen Buchhandlung öffentlich gezeigt wurden.

Darin wimmelt es nur so von marschierenden Schützenkompanien und würdig dreinglotzenden Schützen in Nahaufnahmen!

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 Re: Das unselige "Heldengedenken" der Schützen
Autor: Kufsteiner 
Datum:   10-08-17 12:40

Wie schrieb der große dt. Schrifsteller Wolfgang Koeppen so schön treffend und so schön zynisch nach dem II. Weltkrieg:

"Die SS trägt keinen Totenkopf mehr am Hut."

Auch an den Schützenärmeln sind die Hakenkreuzbinden verschwunden. (Aber ihre Geschichte ist soetwas von NICHT aufgearbeitet!)

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Das unselige "Heldengedenken" der Schützen
Autor: bernsteiner 
Datum:   10-08-17 11:52

Danke, M.W., für diesen aufklärenden Beitrag über die Schützen im NS! Ich vermute, dass diese Bilder sämtlich oder vorwiegend aus den "Innsbrucker Nachrichten" und anderen Zeitungen stammen. Das heißt, es gibt sehr viel Material alleine in den Zeitungen, die sich jedermann und jede Frau - auch die Chronisten der Schützenvereine - im Ferdinandeum, Stadtarchiv, Universitätsbibliothek usw. kostenlos und sofort anschauen können!

Dann versteht man aber weder den Schützenkommandanten Fritz Tiefenthaler noch den von ihm beauftragten Historiker Michael Forcher, wenn sie sich immer darüber beklagen, dass es über die Rolle der Schützen im Gau Tirol-Vorarlberg (1938-45) kein Material gibt ...

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 Re: Das unselige "Heldengedenken" der Schützen
Autor: Gabl 
Datum:   10-08-17 11:35

Volltreffer mit dem Vorderlader!

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Das unselige "Heldengedenken" der Schützen
Autor: Theaterspielser 
Datum:   06-08-17 09:23

https://www.youtube.com/watch?v=2YkNKh6XqhE

zum Thema "heldengedenken"

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 Re: Das unselige "Heldengedenken" der Schützen
Autor: Ewig - Morgiger 
Datum:   05-08-17 22:58

Unser (inzwischen verstorbenen) Dorfpfarrer hat, zumindest solange ich ihm noch zugehört habe, also bevor ich
aus der katholischen Kirche ausgetreten bin, bei den Prozessionen und dem obligaten Schützengeballere jedes
mal bei dem "Heldengedenken" an die Gefallenen der beiden Weltkriege am "Kriegerdenkmal" die Formulierung
"Sie kämpften den gerechten Kampf"
verwendet - und fast alle, und natürlich alle Schützen, haben feierlich heroisch dreingeglotzt, ihre Augenbrauen
zusammengezogen und ihr Unterkiefer leicht vorgeschoben...

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 Re: Das unselige "Heldengedenken" der Schützen
Autor: trend 
Datum:   05-08-17 11:49

Geschwafel.

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 Re: Das unselige "Heldengedenken" der Schützen
Autor: gilfert 
Datum:   05-08-17 11:27

ad webmaster:

Fritz Tiefenthaler könnte sich doch einfach an seine Frühzeit bei den Milser Schützen erinnern und der Heldenehrung eine klare Absage erteilen, wie er es in einem Interview aus dem Jahr 2013 mit Stolz auf sein rebellisches Jungsein kundtut https://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=Ir6OknhdJ-s Wann er das vergessen hat, bleibt rätselhaft.

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 Re: Das unselige "Heldengedenken" der Schützen
Autor: trend 
Datum:   05-08-17 10:36

Der Fragebogen für das Jungschützenabzeichen in Gold ist passive Körperverletzung.

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 Re: Zum 92. Geburtstag des Meisters in voller Länge: Schützengraben!
Autor: Egger 
Datum:   05-08-17 09:59

Du hast recht, Markus, die Lüge vom Verbot in der Nazi-Zeit wurde inklusive Rechtschreibfehler von den Schützen selbst in Wikipedia eingestellt. Hier die die Originalvorlage:

http://www.bataillon.at/wb/media/schuetzen_schule/Geschichte_%20d_Tiroler_Schuetzen.pdf

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 Re: Das unselige "Heldengedenken" der Schützen
Autor: Saggen 
Datum:   05-08-17 09:49

Fake-News werden sogar abgefragt und man muss falsch antworten, siehe Frage 8:
http://tiroler-schuetzen.at/uploads/ls-la_fragen_gold.pdf

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 Re: Das unselige "Heldengedenken" der Schützen
Autor: trend 
Datum:   05-08-17 08:57

Mag schon sein, aber dann eben doch alles von der ÖVP zu verantworten. Das Ergebnis der von mir aufgezeigten widerlichen parteipolitischen Instrumentalisierung des Vereinswesens.

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Das unselige "Heldengedenken" der Schützen
Autor: Helga 
Datum:   05-08-17 08:40

"trend" schau einmal spätabends bei einem Zeltfest der Schützen vorbei und du wirst teilweise ganz viele rechtslastige Tattoos auf deren entblößten Körperstellen finden. Die ÖVP hat das Tor weit aufgemacht mit ihrer Traditionsvereinszucht .... und die FPÖ marschiert hinein!!

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 Re: Das unselige "Heldengedenken" der Schützen
Autor: trend 
Datum:   04-08-17 19:26

Naja, Wörgl ist nicht ganz Tirol, und die FPÖ-Frau wird das Kraut nicht fett machen.

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Das unselige "Heldengedenken" der Schützen
Autor: Mitleser 
Datum:   04-08-17 16:06

trend schrieb:

> Die FPÖ hat bei den Traditionsvereinen keine Chance. (...)


Irrtum, weil beim Kameradschaftsbund in Wörgl und Umgebung immer die FPÖ-NR-Abgeordnete Carmen Schimanek in voller Montur mitmarschiert.

Soviel zu den Ewiggestrigen.

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 Re: Das unselige "Heldengedenken" der Schützen
Autor: trend 
Datum:   04-08-17 10:54

Kein Problem, diese Vorschrift auf "Gedenken an die Opfer von Krieg und Gewalt" oder so ähnlich umzuformulieren. Für klerikal-konservative Provinzschädel vielleicht schon.

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Das unselige "Heldengedenken" der Schützen
Autor: webmaster 
Datum:   04-08-17 09:12

Das Heldengedenken am Kriegerdenkmal ist den Schützenkompanien ja von der Landesleitung vorgeschrieben:

http://www.dietiwag.at/img2/grundsaetze_schuetzen.jpg

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 Re: Das unselige "Heldengedenken" der Schützen
Autor: Spaziergänger 
Datum:   04-08-17 02:38

Autor: trend
Datum: 03-08-17 11:28

Dies VP-Einnahme der Schützen ist ja nur ein Teil der Geschichte. Darüber hinaus werden sukzessive Vereine/Gruppen anderer Art ebenso zielorientiert unterwandert.
In den Gemeinden sind die Sport- und Kulturreferenten des Gemeinderats immer VP-ler, bei Unterstützungen/Subventionen kommen immer die VP-Nahen überproportional zum Zug und, wie richtig erwähnt, gibts bei den Jahrshauptversammlungen udgl. immer die "berüchtigen Bürgermeisteransprachen".

Selbiges gilt übrigens auch für die Lions- und Rotary-Clubs, in beiden sind Parteigänger anderen Coleurs so gut wie nirgendwo vertreten. Dafür machen diese Clubs dann zahllose Charity-Veranstaltungen und spenden dann, gönnerhaft, wieder VP-nahen Institutionen (Lebenshilfe, "Rettet das Kind", "Netzwerk Tirol" etc.) einen kleinen Obolus.

Es ist eine so das ganze Land überziehende Seuche von unterwürfigen, parteipolitisch gewollten Abhängigkeiten und es wird noch wohl ewige Zeiten dauern bis dieser "Augiasstall" ausgemistet werden kann - wenn überhaupt.

Der Hohn dabei ist dass WIR ALLE dieses System mit unseren Steuermitteln finanzieren. Eine "Wende" kann nur von außen kommen, d.h. wenn sich die politischen Verhältnisse um uns herum so massiv verändern dass die TirolerInnen einfach einer anderen Geisteshaltung nicht mehr auskommen. Wobei ein "Zeichen" schon jetzt nicht zu übersehen ist: Die Wahlbeteiligung im "heiligen Land" nähert sich europäischen Tiefstwerten und das ist dann selbst für die scheinbar unabdingbar "Herrschenden" eine Gefahr. Denn aus der "stillen Verweigerung" erwächst immer der laute und heftige "Aufstand". Auch wenns, wie bei uns, wahrscheinlich etwas länger dauert. Denn noch ist die "Schmerzgrenze" eine irgendwie erträgliche, aber nur "irgendwie".

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 Re: Das unselige "Heldengedenken" der Schützen
Autor: Irgendjemand 
Datum:   03-08-17 22:18

Leider wahr. Eine wunderbare lyrische Zusammenfassung des uralten Problems.



Kontrollstelle Tourismus schrieb:

> Das geht hier auch ganz gut rein:
>
> Erich Kästner: "Denn ihr seid dumm" (1932)
>
> https://archive.org/stream/DieWeltbhne28-21932#page/n185/mode/2up
>
> ...
> Ihr liebt die Leute, die beim Töten sterben.
> Und Helden nennt ihr sie nach altem Brauch.
> Denn ihr seid dumm, und böse seid ihr auch.
> ...

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Zum 92. Geburtstag des Meisters in voller Länge: Schützengraben!
Autor: agent orange 
Datum:   03-08-17 21:46

Hmh schrieb:

> Aber wer hat diesen Eintrag wann gemacht?

Jemand, der hier mitliest oder schreibt, "3" als Provider, und Interesse an einem "Skandal" hat.

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 Re: Das unselige "Heldengedenken" der Schützen
Autor: Kontrollstelle Tourismus 
Datum:   03-08-17 21:37

Das geht hier auch ganz gut rein:

Erich Kästner: "Denn ihr seid dumm" (1932)

https://archive.org/stream/DieWeltbhne28-21932#page/n185/mode/2up

...
Ihr liebt die Leute, die beim Töten sterben.
Und Helden nennt ihr sie nach altem Brauch.
Denn ihr seid dumm, und böse seid ihr auch.
...

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 Re: Das unselige "Heldengedenken" der Schützen
Autor: bunga&bunga 
Datum:   03-08-17 13:55

trend schrieb:
> Das alles ist nicht verboten, doch der schwarze Vorsprung für
> andere Gruppen uneinholbar.

...mit einem Wort : "Wir sind guat aufgstellt !" ©Platterer



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 Re: Das unselige "Heldengedenken" der Schützen
Autor: trend 
Datum:   03-08-17 11:28

Die FPÖ hat bei den Traditionsvereinen keine Chance. Diese wurden in den letzten ca. 40'Jahren systematisch zu Vorfeldorganisationen der ÖVP gepolt. Das geschieht mit Hilfe der Landesdachverbände, Präsident nicht selten UHLH oder ein anderes Regierungsmitglied. Beispielsweise ist mittletweile jede(!) Tiroler Musikkapelle beim (ÖVP)Landesmusikbund, einige standhafte "selbständige" wurden mit geeigneten Mitteln im Lauf der Jahre "katholisch" gemacht. Jedes Bezirksmusikfest mit "heiliger" Feldmesse vorher und Saufzelt den restlichen Sonntag ist eine getarnte Parteiveranstaltung, Schützenfeste, Prozessionen etc. natürlich auch. Die Bürgermeister und Pfarrer sind Schlüsselpositionen.
Mittlerweile geht man daran, in den Gemeinden "Traditionsvereinscluster" zu bilden. Parteimitglieder werden systematisch in die Vereine eingeschleust, oft Gemeindemandatare ausschließlich der ÖVP. Bis zu zehn Traditionsvereine in größeren Gemeinden rücken immer häufiger geschlossen zu Anlässen aus, die teilweise gekünstelt herbeigeführt werden, perfekte Bühne für Bürgermeister und Abgeordnete vor allem in Vorwahlzeiten. Diese Cluster haben da und dort eine gemeinsame Publikation mehrmals jährlich, strotzend vor eigener Gefallsucht.
All das wird aus Steuermitteln großzügig gefördert, "Nichttraditionsvereine" werden bewußt schmal gehalten. Über die Obleute und Jahresversammlungen wird den Mitgliedern eingebleut, wie toll das alles ist, die vielen Vereinsmeier suhlen sich in der Wohlfühlkameradschaft der politischen Instrumentalisierung. Wenn der Bürgermeister bei der Jahreshauptversammlung wie immer den gleichen Schmus redet, brandet danach schreibegleiteter Applaus durch den Saal.
Ein Multiplikator von etwa 4 wirkt über die Vereinsmeier hinaus und gewährt, daß beim nächsten Mal wieder "gut gewählt" wird (inoffizieller Parteijargon).
Das alles ist nicht verboten, doch der schwarze Vorsprung für andere Gruppen uneinholbar.

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 Re: Zum 92. Geburtstag des Meisters in voller Länge: Schützengraben!
Autor: Hmh 
Datum:   03-08-17 11:21

Aber wer hat diesen Eintrag wann gemacht?

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 Re: Zum 92. Geburtstag des Meisters in voller Länge: Schützengraben!
Autor: M.W. 
Datum:   03-08-17 11:19

Aufgrund meines Tagebucheintrags "„In Tirol wurde das Schützenwesen unter den Nationalsozialisten verboten.“ http://www.dietiwag.org/blog/index.php?datum=2017-08-02 hat Wikipedia noch gestern diesen Satz aus dem Schützen-Artikel gelöscht.

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 Re: Zum 92. Geburtstag des Meisters in voller Länge: Schützengraben!
Autor: Reutte 
Datum:   03-08-17 10:25

Ja, die Schützen bilden das Eintrittstor für die FPÖ-Leute. Der Vorarlberger Abwerzger rennt jetzt schon von Fest zu Fest und lässt sich fotografieren für seine Werbung.

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 Re: Das unselige "Heldengedenken" der Schützen
Autor: 007 
Datum:   03-08-17 09:31

Wusste gar nicht dass der Lindner Andrä mit den Schützen etwas zu tun hat - war der nicht immer nur bei den Fussballern?

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 Re: Das unselige "Heldengedenken" der Schützen
Autor: A. 
Datum:   03-08-17 09:10

Dort können alle denkenden Helden fleißig mitzahlen.
Bis jetzt hält sich der Ansturm anscheinend in Grenzen.

http://www.tt.com/panorama/gesellschaft/13276098-91/teures-fundst%C3%BCck-in-f%C3%BCgen.csp

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 Re: Das unselige "Heldengedenken" der Schützen
Autor: Tschirgant 
Datum:   02-08-17 17:11

Der Kommentar (Angsthase) war auf den Herrn KARL gemünzt (Der linksextremistische, gewalttätige Brandstifter aus dem Ötztal gehört zur Rechenschaft gezogen, samt Anhang.)

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 Re: Das unselige "Heldengedenken" der Schützen
Autor: Tschirgant 
Datum:   02-08-17 17:00

Da hat wohl einer Angst.... ? Daher wohl die Zusammenrottung mit Kostümierung, damit es nicht auffällt.

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 Re: Zum 92. Geburtstag des Meisters in voller Länge: Schützengraben!
Autor: Dani 
Datum:   02-08-17 10:15

Sie lassen sich nicht aus ihrem Trott bringen ... die nächste Heldenverehrung durch die Schützen ist schon programmiert. Und was macht der oberste Brauchtumsschützer Günter P.? Wie immer: nichts.

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 Zum 92. Geburtstag des Meisters in voller Länge: Schützengraben!
Autor: Kornfeld Kofel 
Datum:   01-08-17 18:38

schtzngrmm schtzngrmm
tttt
tttt
grmmm
tttt
sch
tzmgrmm tzngrmm tzngrmm
grmmm
schtzn schtzn
tttt
tttt
schtzngrmm schtzngrmm
tssss
grrrt
grrrt
grrrt
scht scht
tttttttttt
scht
tzngrmm tzngrmm
scht scht scht scht scht
grrrrrrrr
t-tt

Wobei Jandl in einem Interview einmal gesagt hat, man könne im Schlußwort "t-tt" unschwer das Wort "tot" erkennen.

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 Re: Das unselige "Heldengedenken" der Schützen
Autor: Herbst 
Datum:   01-08-17 17:55

Was du meinen, "Keinschütze"?

Kann man hier nicht diskutieren und sogar Unsinn posten zum Thema "Heldenehrungen" wie dein Kollege Karl weiter unten?

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 Re: Das unselige "Heldengedenken" der Schützen
Autor: Keinschütze 
Datum:   01-08-17 16:02

Wenn jemand wie sie Herr Wilhelm bestimmte Themen zur Diskussion nicht zulässt, dann ist das genau die gleiche Zensur wie sie Goebbels im Dritten Reich angeordnet hatte.

Insofern haben sie null Berechtigung, sich auch nur ansatzweise über die FPÖ und ihre politische Positionierung auszulassen.

Denn nach Zensur kommt Diktatur!

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 Re: Das unselige "Heldengedenken" der Schützen
Autor: @karl 
Datum:   01-08-17 14:28

soviel dummheit muß ja furchtbar weh tun - laß dich behandeln, bevor es zu spät ist und du als "dump" in die geschichte eingehst.

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 Re: Das unselige "Heldengedenken" der Schützen
Autor: Karl 
Datum:   01-08-17 13:47

Der linksextremistische, gewalttätige Brandstifter aus dem Ötztal gehört zur Rechenschaft gezogen, samt Anhang.

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 Re: Das unselige "Heldengedenken" der Schützen
Autor: M.W. 
Datum:   01-08-17 11:46

Man braucht sich bloß die Kommentare auf der Facebookseite der tiwag.org anschauen, um zu sehen, wie erschreckend stark die Schützen bereits von FPÖ-lern infiltiert sind:

https://www.facebook.com/pg/dietiwagorg-373681112659373/posts/?ref=page_internal

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 Re: Das unselige "Heldengedenken" der Schützen
Autor: Irgendjemand 
Datum:   01-08-17 07:45

Mein Großvater hätte dir dafür, dass du seine Freunde missbrauchst und diese Nazisprache verwendest, wortlos eine gescheuert.

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 Re: Das unselige "Heldengedenken" der Schützen
Autor: Nudelsieb 
Datum:   01-08-17 07:41

Man darf nicht alles was die Schützen tun verteufeln. Es gibt sehr wohl Kompanien, welche sich in der Gemeinde einsetzen und einen caritativen Zweck dienen - Beispiel fällt mir aber gerade keines ein. Aber die gibt es zweifellos. Wenn man sich dann Schützenkompanie nennen will, um dem sinnlosen Sterben unzähluger Tirolerinnen und Tiroler zu Gedenken ist das schon sehr paradox - vor allem wenn man bedenkt wie sehr die Schützen und Co damals von der NSDAP genutzt und instrumentalisiert wurden.

Heute verkommen Im Prinzip Schützenfeste und Prozessionen oft zu einem Saufgelage. Da die Jungen oft wenig Hirn aber großen Durst haben, geht man zu die Schützen - vor allem wenn man zu blöd für die Musik, zu patschert für die Feuerwehr und zu langsam für den Sportverein ist.

Das Wort "Heldenehrung" würde ich ganz schnell austauschen lassen in "Opfergedenken". Aber der Wille fehlt wohl in Tirols Kompanien ebenso wie die Aufarbeitung der eigenen Geschichte. Das unter den Schützen und Musikapellen von 1933 - 1945 einige fanatische Nazis dabei waren, ist bekannt. Wenn man aber die Geschichte aufarbeiten würde, käme evt. heraus, dass der eigene Uropa kein Held sondern ein Nazi war und von der Kriegszeit profitiert hat - das wollen die Nachkommen natürlich vermeiden. Siehe Aufschrei betreffend Sepp Tanzer.

Unterm Strich sehen wir heute bei Prozessionen nicht anderes wie NS-Propaganda, was eigentlich recht wenig mit "Tiroler Tradition" zu tun hat aber zeigt das Hitler ganze arbeit geleistet hat. Auf Grund der fehlenden Aufarbeitung wird bis heute damit weiter gemacht und oft auch noch der Standschützenmarsch von der Musikkapelle beigesteuert - alle Opfer die auf Grund der Nazis ihr Leben ließen würden sich im Grabe umdrehen. Der eigene Uropa allerdings, der von Hitler und der NSDAP überzeugt war, der freut sich natürlich. Er schaut runter und sieht, dass er alles richtig gemacht hat - immerhin wird er heut noch als Held verehrt.

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 Re: Das unselige "Heldengedenken" der Schützen
Autor: agent orange 
Datum:   31-07-17 23:37

Natürlich ist es für die Angehörigen, Frauen, Brüdern, Schwestern, Kindern, Enkeln, Urenkeln, besser, schöner, politisch korrekter, die Toten als Schergen "des Systems" hinzustellen, gell, ihr moralisch unfehlbaren Übermenschen? Den Toten ist's nämlich egal, welche Zecken auf ihren Gräbern Heissa tanzen.
Pfui Deibl!
PS: Die immerwährende "Erbschuld", ja, die können wir natürlich behalten! Für 1000 Jahre mindestens.

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 Re: Das unselige "Heldengedenken" der Schützen
Autor: Schön war es! 
Datum:   31-07-17 22:54

Ihr seid zum nächsten Fest herzlich eingeladen!


http://www.tt.com/panorama/gesellschaft/13272745-91/sch%C3%BCtzen-in-tirol-und-bayern-kein-feindbild-mehr.csp?tab=article

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 Re: Das unselige "Heldengedenken" der Schützen
Autor: Goaßobstecher 
Datum:   31-07-17 20:34

Uuuuuiiiii!
Der Wilhelm husst seine hirnlosen Taliban wieder durch die Lande!

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 Re: Das unselige "Heldengedenken" der Schützen
Autor: Oberland 
Datum:   31-07-17 18:35

Nehmt ihnen doch nicht das Kranzlniederlegen und Habtachtschreien dazu, sonst haben sie gar nichts mehr.

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 Re: Das unselige "Heldengedenken" der Schützen
Autor: Prozessionsanschauer 
Datum:   31-07-17 14:28

Ein wichtiger Teil des Schützenjahres
ist die Teilnahme am Fronleichnamsumzug.

Wer der werten SchützInnen weiss denn um dessen Herkunft
und warum die Teilnahme daran so wichtig sein soll?

Das 'Blutwunder von Bolsena' im dreizehnten Jahrhundert
ist der Anlass für die Einführung von Fronleichnam.
Damals hat ein Priester das Brot (Hostien) gebrochen und darauf
Blut entdeckt. Es war zumindest etwas rotes.

Heute weiss man, und das weiss auch JEDER Priester, dass es sich
dabei um roten Schimmel aus der Familie der Darmbaketerien handelt,
der auch heute immer wieder vorkommt.

Der Grund warum das erst seit dem 13. Jhd. rot schimmelt ist,
dass das Rezept für die Oblaten geändert wurde,
die vorher aus Sauerteig gemacht worden waren.

Das hindert die Priester nicht daran, dieses von der RKK ja
anerkannte 'Wunder' jährlich zu feiern, auch für die
Schützen ist es einer der ganz wichtigen Termine im Jahr.

Sie dürfen von mir aus alle gehen, aber es ist zu hinterfragen,
wie wichtig das für unsere heutige Gesellschaft ist und wer das
ganze SchützenUNwesen finanzieren soll.
Und wie wichtig diese Märchen genommen werden sollen.

Dies ist ein weiteres Beispiel dafür, dass es höchste Zeit wäre
diese ganze Folklore, die vielleicht ja einmal einen guten
Grund hatte, zu überdenken.

So wie das Helden-Ehrungs-UnWesen das M.W. großartig beschrieben hat.



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 Re: Das unselige "Heldengedenken" der Schützen
Autor: Alfons 
Datum:   31-07-17 13:29

So ein Schmorn!
Ja ja in Trins sein die Schützen so wichtig dass 2016 der Seelensonntag verschoben wurde!
Warum machen die Trinser Schützen nicht mehr beim gemeinsamen Vereinefest mit?

Trinser Schütze schrieb:

> Ich bin stolzer Trinser Schütze und verteidige meine Heimat!
> Dazu gehört auch die Heldenehrung! Damit man weiß für was man
> sich einsetzt!
> Und als Schütze macht man auch vieles für die Bevölkerung. Wir
> gehen bei Prozessionen mit, wir machen ein Fest für die
> Bevölkerung und wir machen auch Reisen.
> Ohne Schützen wäre Trins ganz langweilig.

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 Re: Das unselige "Heldengedenken" der Schützen
Autor: Maria K. 
Datum:   31-07-17 13:13

"Simon", was meinst du?

Wo ist da Hass?
Darf man über die Gedankenlosigkeit solcher HeldenEHRUNGEN noch reden oder nicht?

Bitte um Konkretisierung, Herr Simon, was du meinst.

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 Re: Das unselige "Heldengedenken" der Schützen
Autor: Simon 
Datum:   31-07-17 13:07

man kann jetzt so oder so über die Sache denken.
Was mich aber wirklich nachdenklich stimmt, ist, daß jetzt auch hier schon die Haßposter unterwegs sind...
...sich gegenseitig schlecht machen, den jweils anders Denken ins Lächerliche ziehen, den anderen wiederum mangelndes Heimatverständnis zu unterstellen usw...und alles schön anonym.
@MW...ist das in Deinem Sinn???

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 Re: Das unselige "Heldengedenken" der Schützen
Autor: MK 
Datum:   31-07-17 12:53

Super Artikel!
Dazu passend:
Ein gutes, spitz formuliertes Lied von Dominik Plangger. Es lässt sich, weit über die Tore Südtirols hinaus auf viele Bereiche übertragen.

https://www.youtube.com/watch?v=JaQQ2xTUR-4

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 Re: Das unselige "Heldengedenken" der Schützen
Autor: Goinger 
Datum:   31-07-17 12:28

Die Schützen:
Das neueste Iphone im Sack (Lederhose), aber im Kopf das Geschichtsbewusstsein von vorgestern ...

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 Re: Das unselige "Heldengedenken" der Schützen
Autor: Hardigatti 
Datum:   31-07-17 11:09

Ihr könnt doch nicht einfach den rechten FPÖ-Buberln die Helden der Wehrmacht wegnehmen. Wo denkt ihr denn hin?

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 Re: Das unselige "Heldengedenken" der Schützen
Autor: Joe 
Datum:   31-07-17 10:56

Auf Facebook wüten jetzt die FPÖ-Bubis wegen des "Helden"-Artikels.

Das Abwerzger-Bubi Julian Schernthaner faselt dort:

"Jetzt ist es aber irgendwie zu viel des Guten. Wenn ihr euch am Begriff 'Heldengedenken' stößt, dann besetzt ihn eben selbst neu, aber rückt nicht weit hergeholt die Schützen in ein Näheverhältnis zum Nationalsozialismus, das Schützenwesen war zu jener Zeit in Nordtirol nämlich verboten!"

Behauptet (lügt) er einfach.
In Wahrheit wurden die Schützen nie mehr gefördert in Tirol als unter Gauleiter Hofer!

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 Re: Das unselige "Heldengedenken" der Schützen
Autor: Saggen 
Datum:   31-07-17 10:44

Genausowenig wie der Blasmusikverband den Musikapellen den "Standschützenmarsch" vom Gauleiterfan Sepp Tanzer auszutreiben vermag, genauso wenig schafft die Schützenleitung, den Kompanien die Heldenehrungen zu verbieten.

Wenn sie es darauf anlegte, würde ihnen der ganze rechte Flügel der Schützen (= FPÖ) abbrechen!

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 Re: Das unselige "Heldengedenken" der Schützen
Autor: Ludwig 
Datum:   31-07-17 10:19

@trinser schütze
Da haben's was nicht kapiert. Die freiwillige Feuerwehr oder das Rote Kreuz machen was sagen sinnvolles. Wenn Sie Ihre Heimat, die ja so fad ist wie Sie schreiben, verteidigen wollen, dann machens was gegen die Umweltverschmutzung oder die ganzen Feinstaubdiesel. Das ist die grössere Gefahr als dass die Mongolen in Trins einfallen. Da wären auch Ihre Helden drauf stolz, die sich für irgendwelche Schwachköpfe hinmetzeln haben lassen müssen. Übrigens ein wahrer Held wäre der gewesen, der bei dem ganzen Wahnsinn nicht mitgemacht hätte.

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 Re: Das unselige "Heldengedenken" der Schützen
Autor: Tiroler 
Datum:   31-07-17 09:57

@ Trinser Schütz

ja traurig: OHNE Schützen ist lt. dem Trinser Schützen Trins ganz langweilig
...und noch trauriger: OHNE Tracht und Uniform und Gruppenmacht ist so manches Schützerl nur mehr ein MILCHBUBI.
...und am aller traurigsten: Milchbuberln in Gruppen und in Uniform neigen zu Gewalttaten gegen Minderheiten und Schwächere.
.... und ojee, es geht sogar noch trauriger: Milchbuberln in Gruppen und in Uniform brauchen einen Führer, und der ist schnell parat, denn auch der will etwas gelten und etwas zu sagen haben und endlich kein Milchbuberl mehr sein.

Trinser Schütze schrieb:

> Ich bin stolzer Trinser Schütze und verteidige meine Heimat!
> Dazu gehört auch die Heldenehrung! Damit man weiß für was man
> sich einsetzt!
> Und als Schütze macht man auch vieles für die Bevölkerung. Wir
> gehen bei Prozessionen mit, wir machen ein Fest für die
> Bevölkerung und wir machen auch Reisen.
> Ohne Schützen wäre Trins ganz langweilig.



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 Re: Das unselige "Heldengedenken" der Schützen
Autor: Hans 
Datum:   31-07-17 09:45

@ Trinser Schütze

Du verteidigst deine Heimat, ja wie denn, und vor wem? So ein Blödsinn. Aber sonst ist ja nichts los, in Trins.
Wiederspiegelt das durchschnittliche Mitglied dieser gestrigen Vereine. Igitt.....

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 Re: Das unselige "Heldengedenken" der Schützen
Autor: Trinser Schütze 
Datum:   31-07-17 09:38

Ich bin stolzer Trinser Schütze und verteidige meine Heimat!
Dazu gehört auch die Heldenehrung! Damit man weiß für was man sich einsetzt!
Und als Schütze macht man auch vieles für die Bevölkerung. Wir gehen bei Prozessionen mit, wir machen ein Fest für die Bevölkerung und wir machen auch Reisen.
Ohne Schützen wäre Trins ganz langweilig.

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 Re: Das unselige "Heldengedenken" der Schützen
Autor: Thresie 
Datum:   31-07-17 09:15

Meine Tochter, Mitglied einer FF im Unterland, verweigert die immer im November stattfindende "Heldenehrung"seit einigen Jahren.
Gedenken an die Opfer der Weltkriege wäre wohl die bessere Wortwahl.
In der "Tiroler Manderwelt" stößt man nur auf Unverständnis. Wahrscheinlich ist bei den meisten auch eine Portion Dummheit dabei, aber sicher auch viel politisches Kalkül!

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 Re: Das unselige "Heldengedenken" der Schützen
Autor: bernsteiner 
Datum:   30-07-17 20:15

Bravo, M.W. für diesen ausgezeichneten Beitrag! Absolut wertvoll!

"Die Gefallenen der beiden schrecklichen Weltkriege zu Helden zu verklären heißt, neue falsche Helden zu produzieren für einen zukünftigen verbrecherischen Krieg, ihm neues Kanonenfutter (Drohnenfutter, Bombenfutter, Raketenfutter) zuzuführen."

und:

"Helden – das ist die Ideologie und Diktion des III. Reiches" - und vieler anderer Diktaturen.

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 Re: Das unselige "Heldengedenken" der Schützen
Autor: sesom 
Datum:   30-07-17 18:56

ray schrieb:

> Die Schützen sind gschaftelhuberische, uniformierte,
> hierarchische und rückwärtsgewandte Alpentaliban. Denen würde
> ich gerne mal ein echtes Heldenszenario -sprich Schützengraben-
> wünschen. Mal sehen, ob sie dann noch so wehrhaft wären. Ich
> will als Tiroler nicht mit denen identifiziert werden. Geld
> verschlingen sie auch ohne Ende. Uns hat zB der unsägliche
> Landesfestumzug 1 Million Euro gekostet.


Die intellektuelle Antwort Tirols auf eine Eliteuni: die Schützen

In unserer Gemeinde gingen nur jene zu den Schützen, die bei Feuerwehr, Musikkapelle, Sportunion oder Kirchenchor nicht untergekommen sind.

Eine echte Auslese also ...

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 Re: Das unselige "Heldengedenken" der Schützen
Autor: Hölzkopf 
Datum:   30-07-17 18:36

ULHL hatte zig Angebote, sich aus der VanStaaKacke heraus wurschteln zu können.
Der Tödel hat es nicht kapiert, soll er doch in den sauren Apfel beißen dass es ihm seinen dämlichen Nasenintellekt verbiegt.

Werner schrieb:

> Bei wie vielen Heldenehrungen wird UHLH brav und gedankenlos
> schon danebengestanden sein? ("danebengestanden im wahrsten
> Sinn des Wortes)

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 Re: Das unselige "Heldengedenken" der Schützen
Autor: ray 
Datum:   30-07-17 17:46

Die Schützen sind gschaftelhuberische, uniformierte, hierarchische und rückwärtsgewandte Alpentaliban. Denen würde ich gerne mal ein echtes Heldenszenario -sprich Schützengraben- wünschen. Mal sehen, ob sie dann noch so wehrhaft wären. Ich will als Tiroler nicht mit denen identifiziert werden. Geld verschlingen sie auch ohne Ende. Uns hat zB der unsägliche Landesfestumzug 1 Million Euro gekostet.

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 Re: Das unselige "Heldengedenken" der Schützen
Autor: Werner 
Datum:   30-07-17 17:40

Bei wie vielen Heldenehrungen wird UHLH brav und gedankenlos schon danebengestanden sein? ("danebengestanden im wahrsten Sinn des Wortes)

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 Re: Das unselige "Heldengedenken" der Schützen
Autor: Höttinger 
Datum:   30-07-17 14:55

Die obersten Schützen-Funktionäre schaffen es nicht, diesen hirnlosen "Brauch" der Heldenehrung abzuschaffen, weil ihnen sonst die Hälfte der Schützen (die FP-Wähler) davonlauifen würden. So schauts aus, ganz richtig bemerkt!

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 Re: Das unselige "Heldengedenken" der Schützen
Autor: Medienkonsument 
Datum:   30-07-17 12:28

Stimme dem Bericht von Markus Willhelm absolut zu. Und ich bin immer wieder erstaunt, wie diejenigen, die sich der Heldenverehrung hingeben - meist ohne wirkliche Kenntnis der Geschichte - sich dann feucht fröhlich niedersaufen - das mag dann auch zur Heldenverehrung gehören und dann - man kann es ja Land auf Land ab immer wieder sehen - mit halb-angepisster Lederhose nach Hause torkeln. Naja ganz im Geist vom Andreas Hofer, der ja als Weinhändler wohl auch selten nüchtern war (wenn man den nicht geschönten Quellen vertrauen kann.)

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 Re: Das unselige
Autor: Hölzkopf 
Datum:   30-07-17 11:21

>
> Wenn man die Schützen abschaffen soll warum nicht gleich die
> Musikkapellen Feuerwehren ....
>
>
> Schützen Heil!
>
> Zgf. Siber

Von "abschaffen" war nie die Rede! Das Personal von Schützen und Freiwilligen Feuerwehren ist vielfach ident, da kann es schon mal passieren, dass ein Schütze direkt vom Batallionsfest oder Gasthaus zu einem Feuerwehreinsatz gerufen wird. Freiwilligenarbeit steht hoch im Kurs, ist aber unverantwortlich, wenn verkorkste Patrioten bei einem Einsatz sich selber und andere gefährden.

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 Re: Das unselige
Autor: gilfert 
Datum:   30-07-17 11:17

ad webmaster:

Nicht verwunderlich, dass sich der abwerzige Vorarlberger ins Tirolerische hineinschwindeln will. Als Migrant lebt er halt die integrative Idee. Populismus bis zum Umfallen bei den Wahlen im Herbst.

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 Re: Das unselige
Autor: webmaster 
Datum:   30-07-17 10:28

Kein Wunder, dass ausgerechnet der einschlägig auffällige FPÖ-Chef das Stubaier Schützenfest promotet, bei dem gestern so eine "Heldenehrung" stattgefunden hat:

http://www.dietiwag.at/img2/abwerzger_stubai.jpg

(Natürlich will er sich auch bei diesen Leute einhauen.)

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 Re: Das unselige
Autor: Angelika 
Datum:   30-07-17 10:11

Gerade gefunden ... passt auch dazu zur gedankenlosen WK-Verherrlichung: http://www.dietiwag.org/blog/index.php?datum=2015-05-15

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Das unselige
Autor: Munde 
Datum:   30-07-17 10:04

webmaster schrieb:

> *u*Zugesandt:*/u*
>
>
> Wenn man die Schützen abschaffen soll warum nicht gleich die
> Musikkapellen Feuerwehren Rotes Kreuz
> das Bundesheer oder Sie Herr Wilhelm schaffen sich ab? Habe
> nicht”s gegen Kritik im Land aber Ihnen ist
> ja nicht”s gut genug. Negativ nur Negativ!
>
>
> Schützen Heil!
>
> Zgf. Siber



Ein quasi just-in-time geliefertes Beispiel dafür, wie wenig doch oft unter einem großen Schützenhut steckt.

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 Re: Das unselige
Autor: gilfert 
Datum:   30-07-17 10:00

ad webmaster:

Die Zusendung mag einem verdrossenen Tiroler Schützenherzen zuzuschreiben sein, spiegelt aber doch eine Facette des Tirolererischen Kulturwesens wider. Kritik bedeutet für solche Leute immer Negatives, nichts darf verändert oder gar modernisiert werden, Hinterfragen ist eine Sünde, für die man am besten mit dem Tod bestraft gehört.

Die vielen unabdingbar wichtigen Freiwilligeninstitutionen, die es in unserem Land gibt, in einen Topf mit einem Kostümverein zu werfen zeugt von dieser Gesinnung. Sie, Herr Wilhelm, tun das einzig Richtige: Sie unterziehen eine vielen liebgewonnene Gewohnheit einer Pickerlprüfung, sind dabei genau und respektvoll hinterfragend und erstellen die Expertise, dass da nichts mehr zu retten ist, dass die Gewohnheit aufzugeben ist. Vollkommen nachvollziehbar und notwendig, damit nicht etwas weiter florieren kann, was auch denen weh tun wird, die sich die Schützen immer noch leisten wollen.

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 Re: Das unselige
Autor: webmaster 
Datum:   30-07-17 09:33

Zugesandt:


Wenn man die Schützen abschaffen soll warum nicht gleich die Musikkapellen Feuerwehren Rotes Kreuz
das Bundesheer oder Sie Herr Wilhelm schaffen sich ab? Habe nicht”s gegen Kritik im Land aber Ihnen ist
ja nicht”s gut genug. Negativ nur Negativ!


Schützen Heil!

Zgf. Siber

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 Re: Das unselige "Heldengedenken" der Schützen
Autor: Karl100 
Datum:   29-07-17 22:58

Alljenen die hier ihre Meinung kundtun würde ich empfehlen einmal mit ihren Kindern oder Enkel den Innsbrucker Tummelplatz in Amras zu besuchen und sich die Inschriften vieler dort vorhandenen Gedenkstätten den in Kriegen gestorbenen Landsleute durchzulesen. Das waren keine Helden das waren einfache Menschen. Die Schicksale dieser Familien erschüttern und sollen ein Mahnmal sein für "nie wieder Krieg".

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Das unselige
Autor: Dealer 
Datum:   29-07-17 22:21

@gilfert

Toll zu Ende formuliert und weiter zugespitzt auf den Punkt gebracht
Eine Geschichte, welche man in Bilderbuchform zu Ende bringen könnte, aber welche auch meine Enkel ganz sicher interessieren und rasch verstehen lassen könnte
Da denkt man oft nach, wenn Völker sich auch mit ihrem sie in schweren Zeiten durchtragenden Nationalstolz, ihre Vergangenheit nicht objektiv aufarbeiteten lässt (beispielsweise auch die Serben, viele Muslime etc.,) ob man auch nicht selbst so ähnlich bisher irren konnte und sich somit nicht wirklich seiner Vergangenheit reell gestellt haben könnte?

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Das unselige "Heldengedenken" der Schützen
Autor: gilfert 
Datum:   29-07-17 21:53

ad dealer:

Die eierlegenden Restnazis und Deutschnationalen der Nachkriegszeit, die den Prozess der Entnazifizierung entweder verschlafen oder geschwänzt haben, wurden sang- und klanglos und mit dem stummen Einverständnis der Mitwisser in die befriedete Gesellschaft "übernommen". Dort war ein Herumflattern als brauner Schmetterling zwar nicht mehr opportun, sogar verboten, doch das Weitergeben von gewohnt-vertrauten Gedanken kann und konnte kaum reglementiert werden. Schon gar nicht auf familiärer Ebene. Die Eier sind geschlüpft, die Raupen durften fressen, zum Fangen war man nach so vielen schlechten Jahren schlicht zu faul. Das Land prosperierte und leistete sich ein wiedererstarktes Brauchtumswesen der paramilitärischen Art, deren soldatisches Outfit und Erscheinungsbild im prosperierenden Tirol gern gefördert wurde, sanktioniert von denen, die vlt der strammen, stolzen Burschenherrlichkeit der HJ und der dirndltragenden BDM-Romantik nachtrauerten.

Es ist endlich an der Zeit, einer Gesinnung, die im Stehen von Reih und Glied ohne inhaltliche oder situative Notwendigkeit mehr Heldentum und Ehrhaftigkeit sieht als in der selbstverantworteten Agität des Individuums, das sich seiner Bedeutung für die Gesamtgesellschaft bewusst ist.

Die Bedeutung des Schützenwesens muss in den privaten Rahmen eines Freizeitvereins übergehen, als Inbegriff des Herzens von Tirol hat es aufgehört zu schlagen. Tirol braucht keine post-weltkriegs- und andreas-hofer-zeit-affinen Trachtler, das können und wollen sich die meisten weder finanziell noch ideell leisten.

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 Re: Das unselige
Autor: Fernpass 
Datum:   29-07-17 21:52

Danke M.W. absolut auf den Punkt getroffen!

Ich habe die Todesnachricht von meinem Urgroßvater vor mir liegen:

Christliche Erinnerung
an den Herrn

XXX XXX

Zugführer im 3. Tiroler Landesschützen Regiment, ausgezeichnet mit der silbernen Tapferkeitsmedaille , Bauer zu XXX,
welcher , geboren in XXX am 8. September 1915 in Russland im 36. Lebensjahr den Heldentod fürs Vaterland gestorben ist.


Wie sah die Heldengeschichte tatsächlich aus:

Vor dem 1. Weltkrieg verkaufte mein Urgroßvater seinen Bauernhof, um einen anderen Hof zu kaufen. Das Geld hat er in einer Kiste verstaut, da das Bankenwesen noch sehr fragwürdig war. Für ihn völlig unerwartet begann der Krieg und er wurde sofort eingezogen und nach Galizien verlegt. Dank der hervorragenden militärischen Leistung der österreichischen Generäle kam er wenige Wochen nach Kriegsbeginn in russische Gefangenschaft.
Mit seinen Kameraden wurde er nach Sibirien verlegt. Die Ruhr brach aus und er pflegte fast ein Jahr lang seine erkrankten Kameraden, bis er selber an dieser Krankheit elend krepierte. Als der Krieg zu Ende war, wollte seine Witwe mit dem Geld vom Hof eine Existenz aufbauen, sie bekam für die Kiste voll Geld zwei Laib Brot!

Der Hof war weg, das Geld wertlos, der Mann krepiert und dann sagt man seiner Frau er sei als Held fürs Vaterland gestorben.

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 Re: Das unselige "Heldengedenken" der Schützen
Autor: gilfert 
Datum:   29-07-17 21:32

ad spaziergänger:

Stimme Ihren Ausführungen vollinhaltlich zu.

Die Idee der Fremdfinanzierung durch Nutznießer der Schützenaufmärsche halte ich für ausgezeichnet, damit wären die Schützen endlich auf einer Ebene mit Schaudarstellern gelandet, deren Tätigkeit ja auch nur mit dem jeweiligen Ticket bestaunt werden kann. Außerdem wäre die Schützentracht mit allem Drum und Dran ebenso Teil eines Theaterfundus im besten Sinn, die sich die Darsteller überziehen, um ihrer Obsession, dem Marschieren, Defilieren und Salvenfeuern zu frönen. Es käme dann auch keinem mehr in den Sinn, dass es innerhalb eines solchen Verbandes Helden zu ehren gäbe.

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 Re: Das unselige "Heldengedenken" der Schützen
Autor: Spaziergänger 
Datum:   29-07-17 20:43

Das Tiroler Schützenwesen suggeriert unseren Landsleuten eine Welt die es schon lange nicht mehr gibt bzw. eigentlich niemals so richtig gab.
Eine Welt mit gefälligen Trachtenkostümen, ein Aufmarschszenario für Möchtegerns-Heimatschützer und eine Freizeitbeschäftigung für all jene "Standfesten" die sich vor der Teilhabe/Teilnahme an unbedankter und unbeobachteter Gemeinwohlarbeit drückt.
Jede Hausfrau/Mutter, alle freiwilligen "SystemerhalterInnen" (Rettung, Feuerwehr, Bergwacht, Bergrettung, Initiativen m Sozialbereich, Selbsthilfegruppen, Kulturvereine ..und..und...und), ja selbst Schülerlotsen haben einen weitaus höheren Gemeinschaftsnutzen als diese pseudoparamilitärischen "Traditionspfleger".

Gebräulich eh nur als Farbenspiel-Begleiter für Prozessionen und als Staffage für die unzähligen, unnötigen "landesüblichen" und sonstigen "Empfänge" unserer ParteipolitikdarstellerInnen.

Der ganze Zauber, der ja nicht eigenfinanziert ist, kostet eine große Stange Geld, daher sollte man ihn, wenn schon von einer "Notwendigkeit" gesprochen wird, kostenneutral von den jeweiligen Nutzniessern (Tourismus, Politikdarstellern etc.) finanzieren lassen. Und wenns schon, zwar völlig sinnlos "Gewehrsalven" und "Grasausläuter" braucht, dann genügen auch ein paar knallende Feuerwerkskörper und eine normale "Bittprozession".

Vor allem aber brauchts keine irreführende "Heldenverehrung" für irgendwelche Kriegsteilnehmer. Eine solche stünde weit eher Lebensrettern, Zivilcouragisten und all jenen die bei ihrer Arbeit fürs unbezahlte Gemeinwohl verunglückt sind zu. Aber die tragen ja keine "bärige Talschaftstracht" und treten nicht "so stramm und stolz" auf.

Ironischerweise gibts bei den Schützenkompanien auch viele "Bundesheer-Untaugliche" und "Zivildiener", also beschränkt sich das "Heimat verteidigen" eher wohl aufs "Maul feil halten" was den "unbändigen Wehrwillen" betrifft. Im Übrigen kann man dieses Missverstehen auch sehr gut bei der Marschierqualität erkennen.

Also eher nix oder kaum was von "Helden" - wozu dann eine "Verehrung" oder ein "Gedenken".

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 Re: Das unselige "Heldengedenken" der Schützen
Autor: Karl100 
Datum:   29-07-17 19:37

Ich kann den Aufdecker und Schreiber dieses Berichten nur uneingeschränkt recht geben. Manche Schützenkompanien sollten aufpassen nicht ins "rechte" Licht gestellt zu werden.

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 Re: Das unselige "Heldengedenken" der Schützen
Autor: Dealer 
Datum:   29-07-17 18:08

gilfert schrieb:

> ad Dealer:
>
> Sehe ich ebenso!
>
> Das Bild des biologischen Werdegangs eines Schmetterlings
> beschäftigt mich. Wann hätte denn das Raupenstadium
> stattgefunden, das die enorme Kraftanstrengung des Verpuppens
> ermöglichte? Welches Blattwerk war denn da so üppig vorhanden,
> dass die Raupe sich so vollfressen konnte? Und warum fehlten
> die natürlichen Fressfeinde, die uns die Puppe erspart hätten?
> Ich

Sehr gute weitere Hilfsnterpretation unserer Gechichte, mit noch größerem Kontext, welchen man aber noch bis zur Eierlegung weiter zurückverfolgen könnte.

- Ich würde das Raupenstadium nach dem Krieg sehen, wo die Blindheit der damligen natürlich wieder freigelassenen Fressfeinde, neben einer vielieicht sogar volkwirtschaftlicher Notwendigkeit dazu, immer schlimmer wurde. Zuerst sah man ganz scharf und tat sich trotzdem sehr schwer handfeste Beweise für ein "fressen" zu finden und dann brauchte man immer stärkere Brillen, bis man schlussendlich blind wurde. Die vielen damals sich verstecken wollenden und müssenden "Schetterlinge" konten sich oft gerade wieder "verpuppen" bevor sie Jemand einfangen konnte und viele legten dann noch ganz ungeniert neue Eier. Die sich dann aus diesen Schmetterlingen mehr und mehr wieder organsierten Einheiten, welche eine Fressfeindtarnung annahmen, wirkten als Beschützer, Brutpfleger, etc - früher noch sehr vorsichtig, oft versteckt und dann immer offener und gewöhnlicher...heute wieder voller Hoffung...

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 Re: Das unselige "Heldengedenken" der Schützen
Autor: Karl 
Datum:   29-07-17 17:19

Danke für die gute Aufbereitung dieses Themas. Ich habe mich auch schon lange gefragt warum diese Schützen-
feste ohne diese Heldenehrung nicht auskommen. Anschließend Abmarsch ins Zelt oder noch einen feierlichen
Zapfenstreich, wobei wahrscheinlich die meisten der Beteiligten gar nicht wissen was der bedeutet hat.
Gedenken an die Kriegsopfer erschiene mir eine brauchbare Benennung, aber vielleicht nicht bei jedem Fest
der Schützen obligatorisch. Hier geht es doch in erster Linie darum die Kassa der durchführenden Kompanie
aufzubessern. Es wäre genügend am sogenannten "Seelensonntag" nach Allerheiligen diese Tradition aufrecht-
zuerhalten. Wenn ich denke wie viele jungen Burschen in unserer Gemeinde noch die letzten Wochen des Krieges
zum Kanonenfutter eingezogen wurden, erscheint mir ein Gedenken an die Opfer schon sinnvoll. Aber eben alles
zu seiner Zeit und nicht als Heldenehrung. Es wäre höchste Zeit, dass sich der Tiroler Schützenbund damit
auseinandersetzt.

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 Re: Das unselige "Heldengedenken" der Schützen
Autor: gilfert 
Datum:   29-07-17 17:10

ad Dealer:

Sehe ich ebenso!

Das Bild des biologischen Werdegangs eines Schmetterlings beschäftigt mich. Wann hätte denn das Raupenstadium stattgefunden, das die enorme Kraftanstrengung des Verpuppens ermöglichte? Welches Blattwerk war denn da so üppig vorhanden, dass die Raupe sich so vollfressen konnte? Und warum fehlten die natürlichen Fressfeinde, die uns die Puppe erspart hätten?

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 Re: Das unselige "Heldengedenken" der Schützen
Autor: gilfert 
Datum:   29-07-17 17:09

ad Dealer:

Sehe ich ebenso!

Das Bild des biologischen Werdegangs eines Schmetterlings beschäftigt mich. Wann hätte denn das Raupenstadium stattgefunden, das die enorme Kraftanstrengung des Verpuppens ermöglichte? Welches Blattwerk war denn da so üppig vorhanden, dass die Raupe sich so vollfressen konnte? Und warum fehlten die natürlichen Fressfeinde, die uns die Puppe erspart hätten?
Ich



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 Re: Das unselige "Heldengedenken" der Schützen
Autor: Mutters 
Datum:   29-07-17 17:05

... und der Tiefenthaler steht jeden Sonntag daneben (im wahrsten Sinn des Wortes) und sieht und hört nichts von der "Helden"-Verehrung und ist mächtig stolz auf sich selber.

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 Re: Das unselige "Heldengedenken" der Schützen
Autor: Werner 
Datum:   29-07-17 16:18

Ich frage mich:

Ist es Unwissenheit oder Absicht? Wenn ich mir manche Schützen anhöre und anschaue (Tattoos!), dann fürchte ich, dass einige hier ihrer rechten Weltanschauung frönen. Der Großteil marschiert vermutlich einfach gedankenlos mit. So wie immer schon.

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 Re: Das unselige "Heldengedenken" der Schützen
Autor: Dealer 
Datum:   29-07-17 16:06

Für sehr viele Menschen hat sich die Vergangenheit bereits wiederholt, nur ist es für die Öffentlichkeit noch nicht sichtbar geworden und schaut diese (noch) ganz bewußt einfach weg.
Wenn man dieses Forum hier sieht, wo von der Vergangenheit in die aktuellste Gegenwart bestens dokumentiert dargestellt wird, wie die biserher schon nicht wirklich erfolgte Aufarbeitung des Vergangenen, in wirtschaftlich schwierigen Zeiten, trotz historischen Warnungen, wieder zurückgekommen ist und immer schneller werdend auf neue Höhepunkte zusteuert, dann ist dieser Artikel nun auf den Zeitpunkt der historischen Sekunde genau passend.
Gerade in diesem Schützenwesen verklärt mit Miltär, falsch verstandenen Brauchtum, Burschenschaften, Politik usw. hat die Vergangeheit sich die" ART" einer Verpuppung gegeben, wo nun jederzeit ein neuer schöner Falter schlüpfen könnte, wenngleich er auch nicht lange leben wird und auch keine braune Farbe unbedingt haben muss, aber neues unsägliches und leicht vermeidbar gewesenes Leid produzieren wird.

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 Re: Das unselige "Heldengedenken" der Schützen
Autor: gilfert 
Datum:   29-07-17 16:02

ad Haiming:

Spezifische Anfrage schon gemacht?
Da gäb es ja etliche Fallbeispiele, nehm ich an.

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 Re: Das unselige "Heldengedenken" der Schützen
Autor: Haiming 
Datum:   29-07-17 15:45

Darf man "Mitarbeiter" des unter das Verbotsgesetz fallenden NS-Regimes öffentlich ehren?

Eine Frage an den Herrn Innenminister.

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 Re: Das unselige "Heldengedenken" der Schützen
Autor: trend 
Datum:   29-07-17 14:18

Ebenfalls ausgezeichnet @ gilfert. Ob derartiges die klerikal-schwarzen Bauernschädel in der ÖVP überhaupt erfassen (würden)? Als Vorfeldorganisation der Partei sind diese Gewehrtäger unverzichtbar.
Wenn man statt Heldengedenken ein solches für die Opfer der Kriege aufs Programm schriebe, wäre wenigstens etwas getan. Den Textierern wird sich allerdings eine derartige Reflexion verschließen.

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 Re: Das unselige "Heldengedenken" der Schützen
Autor: gilfert 
Datum:   29-07-17 13:51

Ausgezeichneter Beitrag!

Der völlig absurd im Zusammenhang mit unfreiwillig(st) eingezogenen Männern in die vergangenen Kriegswirren verwendete Begriff der "Helden", folgernd deren grausamer, elender Tod auf dem Schlachtfeld, der Gefangenschaft, der Flucht der "Heldentod", war an Zynismus gegenüber den trauernden, verzweifelten Müttern, Vätern, Ehefrauen und Kindern kaum zu überbieten. Ein Held sucht sich das Ziel seiner Energieaufwendung selber aus oder erkennt in einer ihm plötzlich überantworteten Ausnahmesituation einen Sinn zum Handeln. Die Gefallenen des 2. Weltkriegs haben weder das eine noch das andere gesucht. Man kann ihnen nicht zum ehrenvollen Gedenken gereichen, wenn man den Grund des leidvollen Sterbens als eine selbstgewollte Aufgabe suggeriert. Das ist einfach gelogen.

Dass die Schützen nicht in der Gegenwart angekommen sind, weil sie ein Relikt der Vergangenheit sind, ohne Aufgabe, ohne Sinn, dafür ein gewaltiger Kostenfaktor für das Kulturbudget einer jeden Gemeinde, wird von bestimmten Kreisen, auch den katholischen (die ihre Prozessionen ohne Schützensperrfeuer und Hab-Acht-Geplärr nicht abhalten wollen), billigend in Kauf genommen. Vaterlandstreue, Heimatliebe, Heimatschutz sind Begriffe, die eben diese Leute im Schützentum geparkt halten und plumpest verzerren und verdrehen. Eine Abschaffung der Traditionsschützen würde keine Lücke im Tirolertum bedeuten, sondern den Weg freimachen für ein endlich entmartialisiert auftretendes Tirolerland-Bewusstsein.

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 "Heldengedenken" und Schützen-Verbot in NS-Zeit
Autor: webmaster 
Datum:   29-07-17 13:06

Dieser Thread bezieht sich auf den Artikel "Schafft die Helden ab!", der hier nachzulesen ist:

http://www.dietiwag.at/index.php?id=5060

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