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 Re: Der „Fall Hochstöger / FPÖ“
Autor: M.W. 
Datum:   31-01-18 09:08

Niemand hat etwas geflüstert.

Die vom Verfassungsschutz mit weiteren Ermittlungen beauftragte Polizei hat mich dieser Tage zur Causa befragt.
So einfach ist das. Kein Leck, kein Bruch der Verschwiegenheit.

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 Re: Der „Fall Hochstöger / FPÖ“
Autor: Plauderbutz 
Datum:   30-01-18 17:54

Schweigsamer schrieb:

> Otto schrieb:
>
> > Hä?
> >
> > Und warum denn und gegen wen?
>
> wer flüstert dem M.W. diese sachverhalte, die der
> verschwiegenheit unterliegen? der hochstöger wird es
> wahrscheinlich nicht sein und der trafikant am eck wird es wohl
> auch nicht wissen :-)

Ah geh! Da kommt doch nie etwas heraus wenn die Butz aus dem Nähkästchen plaudern und Informationen bei den "Richtigen" streuen und durchsickern lassen. Das hat System und ist uralt und halt hinterfotzig und letztklassig. Damit muss man sich abfinden.

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 Re: Der „Fall Hochstöger / FPÖ“
Autor: Schweigsamer 
Datum:   30-01-18 17:44

Otto schrieb:

> Hä?
>
> Und warum denn und gegen wen?

wer flüstert dem M.W. diese sachverhalte, die der verschwiegenheit unterliegen? der hochstöger wird es wahrscheinlich nicht sein und der trafikant am eck wird es wohl auch nicht wissen :-)

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 Re: Der „Fall Hochstöger / FPÖ“
Autor: Otto 
Datum:   30-01-18 16:49

Hä?

Und warum denn und gegen wen?

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 Re: Der „Fall Hochstöger / FPÖ“
Autor: Rechtsstaatidealist 
Datum:   30-01-18 16:21

Ich glaube auch, dass die Staatsanwaltschaft bald ermitteln wird. Zum Thema: Amtsverschwiegenheit

§ 46. (1) Der Beamte ist über alle ihm ausschließlich aus seiner amtlichen Tätigkeit bekanntgewordenen Tatsachen, deren Geheimhaltung im Interesse der Aufrechterhaltung der öffentlichen Ruhe, Ordnung und Sicherheit, der umfassenden Landesverteidigung, der auswärtigen Beziehungen, im wirtschaftlichen Interesse einer Körperschaft des öffentlichen Rechts, zur Vorbereitung einer Entscheidung oder im überwiegenden Interesse der Parteien geboten ist, gegenüber jedermann, dem er über solche Tatsachen nicht eine amtliche Mitteilung zu machen hat, zur Verschwiegenheit verpflichtet (Amtsverschwiegenheit).

(2) Die Pflicht zur Amtsverschwiegenheit besteht auch nach Beendigung des Dienstverhältnisses.

(3) Hat der Beamte vor Gericht oder vor einer Verwaltungsbehörde auszusagen und läßt sich aus der Ladung erkennen, daß der Gegenstand der Aussage der Amtsverschwiegenheit unterliegen könnte, so hat er dies seiner Dienstbehörde zu melden. Die Dienstbehörde hat zu entscheiden, ob der Beamte von der Pflicht zur Amtsverschwiegenheit zu entbinden ist. Sie hat dabei das Interesse an der Geheimhaltung gegen das Interesse an der Aussage abzuwägen, wobei der Zweck des Verfahrens sowie der dem Beamten allenfalls drohende Schaden zu berücksichtigen sind. Die Dienstbehörde kann die Entbindung unter der Voraussetzung aussprechen, daß die Öffentlichkeit von dem Teil der Aussage, der den Gegenstand der Entbindung bildet, ausgeschlossen wird.

(4) Läßt sich hingegen aus der Ladung nicht erkennen, daß der Gegenstand der Aussage der Amtsverschwiegenheit unterliegen könnte, und stellt sich dies erst bei der Aussage des Beamten heraus, so hat der Beamte die Beantwortung weiterer Fragen zu verweigern. Hält die vernehmende Behörde die Aussage für erforderlich, so hat sie die Entbindung des Beamten von der Pflicht zur Amtsverschwiegenheit zu beantragen. Die Dienstbehörde hat gemäß Abs. 3 zweiter bis vierter Satz vorzugehen.

(5) Im Disziplinarverfahren ist weder der Beschuldigte noch die Disziplinarbehörde oder der Disziplinaranwalt zur Wahrung der Amtsverschwiegenheit verpflichtet.

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 Re: Der „Fall Hochstöger / FPÖ“
Autor: Apfelmännchen 
Datum:   30-01-18 13:51

Der Verfassungsschutz wird wohl eher beobachten als ermitteln.
*off


Anm. M.W.

Er ermittelt bzw. lässt über die Polizei weiter ermitteln (aktueller Stand).

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 Re: Der „Fall Hochstöger / FPÖ“
Autor: M.W. 
Datum:   30-01-18 13:20

Klarstellung:

Die Staatsanwaltschaft hat ihre Erhebungen gegen Martin Hochstöger (seltsamerweise) eingestellt. Die Medien haben das groß berichtet.

Es ist aber so, dass der Verfassungsschutz weiterhin gegen Hochstöger ermittelt.

M.W.

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 Re: Der „Fall Hochstöger / FPÖ“
Autor: Horst 
Datum:   20-01-18 10:07

Nicht vergessen, Hochstöger war von Abwerzger für ein Amt in der Landesregierung vorgesehen. Soviel zu alte Rechte und neue Rechte.

Ansonsten: Volle Zustimmung. Es geht um die heutigen Recken - in der Regierung zum Beispiel.

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 Re: Der „Fall Hochstöger / FPÖ“
Autor: haumiblau 
Datum:   20-01-18 09:59

@gilfert

dietiwag.org zeigt doch wie es gehen kann. Dort wo der Justiz die Hände gebunden sind und/oder Ermittlungsansätze fehlen, kann die Ziviligesellschaft solche, wenn schon nicht rechtliche, so doch moralische Verfehlungen aufzeigen.
Und ich persönlich würde die Widerstandsenergie eher für moderne Faschismen oder "autokratische" Strukturen in neuem Gewand sparen und weniger für die paar Wenigen, die ein Hakenkreuz anbeten. Letztere sind m.E. eine viel geringere Gefahr für die Gesellschaft als erstere.

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 Re: Der „Fall Hochstöger / FPÖ“
Autor: gilfert 
Datum:   19-01-18 23:21

@Was kann man dagegen machen?

Wer letztlich die Fotos geliefert hat, die den "Hinterraum" der Hochstögerschen Apotheke als Devotionalienparadies nutzt, ist eine Nebenfrage.
Hauptfrage bleibt: Will sich unser Land die Verehrung nationalsozialistischen, faschistischen Gedankenguts leisten oder nicht.
Die Investigationen der Staatsanwaltschaft bleiben natürlich stecken, weil es eine Frage der Gewichtung des Ansatzes der Anklage bleibt. Das müssen die schlucken, die jeder autokratischen Gesellschaftsstruktur Parole bieten wollen. Die derzeitige Regierung wird dem wenig entgegen wirken. Alptraumhaften Wundern ist ein breites Terrain geebnet.
Widerstand ist ein Gebot der Stunde.

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 Re: Der „Fall Hochstöger / FPÖ“
Autor: Was kann man dagegen machen? 
Datum:   19-01-18 18:49

Was ich an der Disskussion spannend finde: Es ist offensichtlich nur noch die Frage was in der Vitrine war oder nicht war!

Warum spricht niemand mehr von der Marmortafel mit der Erinnerung an einen der schwärzesten Tage unserer Geschichte?

Ein Foto von der leeren Vitrine wird als Gegenbeweis vorgelegt, eine Anzeige gegen Unbekannt in den Raum gestellt und alle stürzen sich auf die Blendgranate. Und die in Stein gemeiselte Tafel ist ebenfalls "verschwunden" - zu mindest aus der öffentlichen Diskussion!

Was sagen die Juristen und Juristinnen, die hier mitlesen und schreiben?
Handelt es sich um eine legitime Erinnung an den Opa oder liegt ein Straftatbestand vor?

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 Re: Der „Fall Hochstöger / FPÖ“
Autor: haumiblau 
Datum:   19-01-18 09:59

@M.W.

"Haumiblau, du bezweifelst die Authentizität des Fotos?
Du unterstellst eine Fotomontage, oder?"

Nein.
Nein.
Was ich denke/glaube/unterstelle/bezweifle etc. ist aber sowieso irrelevant. Trotzdem verrat' ich Ihnen was ich glaube, da es Ihnen wichtig scheint: Fotos authentisch, Ihnen mit Infos zugespielt worden, Sie veröffentlichen Ihren Artikel, Warnung, Ausräumen der Vitrine, Beamte trudeln ein, finden nichts, nehmen Aussage von H. auf, Sie decken auf Nachfrage Ihre Quelle, Aussage steht gegen Foto, keine Zeugen für das Foto, keine Beweise, Einstellung (aber ich weiß es nicht; ich kann mir das "glauben" leisten, die Justiz nicht - darum geht es mir)

Aber stell' dir vor: die StA strebt ein Verfahren an und jemand bezeifelt vor Gericht die Authentizität des Fotos und unterstellt eine Fotomontage. Was dann? Was soll dem entgegengehalten werden? Null Infos zu Urheber des Fotos, null Infos zu Entstehungsumstände etc. Kein Zeuge, nichts juristisch Verwertbares. Ich habe nichts in der Hand, um diesen Vorwurf zu wenigstens zu entkräften.

"Und du streust, die Foto-Serie könnte manipuliert sein."

Wieder nein. Ich streue nur, dass Informationen ZUM Foto vor Gericht wahrscheinlich wichtiger sind als die Informationen IM Foto.

"Ich denke, die Staatsanwaltschaft glaubt selbst nicht ernstlich daran, dass jemand Fremder dem Hochstöger die Vitrine gefüllt hat und hat daher ihre Ermittlungen "abgebrochen", wie es so schön heißt."

Das denke ich auch. Es heißt ja auch (laut Ihrer Aussage) dieses Verfahren sei "in Ermangelung von Ermittlungsansätzen" vorläufig abgebrochen worden. Es gibt also keinen Ansatz, der die Aussage Hochstögers entkräften kann... (nur der/die Fotographin oder andere Zeugen wären m.E. ein solcher "Ansatz")

"Würde die StA ernsthaft in die Richtung einer Verleumdung ermitteln, würde sie doch wohl vielleicht eventuell unter Umständen möglicherweise mich einvernommen haben."

...und natürlich auch nichts, das seine Verleumdungs-Version bekräftigen könnte. Weil eben auch dafür keine Beweise vorliegen. Und, wie Sie richtig sagen, hat die StA in diese Richtung offensichtlich auch nicht wirklich nach "Ansätzen" gesucht, da Sie dafür der erste und einzige "Ansatz" wären.

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 Re: Der „Fall Hochstöger / FPÖ“
Autor: M.W. 
Datum:   19-01-18 09:27

Haumiblau, du bezweifelst die Authentizität des Fotos?
Du unterstellst eine Fotomontage, oder?

Komm, geh.
Es gibt sogar mehrere Fotos, auf denen die Vitrine drauf ist, aus der Nähe und aus der Ferne, von verschiedenen Seiten aufgenommen, immer am selben Ort. Und du streust, die Foto-Serie könnte manipuliert sein.

Ich denke, die Staatsanwaltschaft glaubt selbst nicht ernstlich daran, dass jemand Fremder dem Hochstöger die Vitrine gefüllt hat und hat daher ihre Ermittlungen "abgebrochen", wie es so schön heißt.

Würde die StA ernsthaft in die Richtung einer Verleumdung ermitteln, würde sie doch wohl vielleicht eventuell unter Umständen möglicherweise mich einvernommen haben.

M.W.

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 Re: Der „Fall Hochstöger / FPÖ“
Autor: haumiblau 
Datum:   19-01-18 08:50

@M.W.

Aber die Situation wurde anders vorgefunden, oder? (Vitrine leer; Vitrine in zugänglichem "Stiegenhaus")
Und die Justiz entscheidet nicht, ob die Version von Ihnen oder die von Hochstöger (aufgrund dessen Parteizugehörigkeit, Ideologie etc.) wahrscheinlicher ist, sondern ist auf Fakten angewiesen - wir können uns diese Urteile erlauben, die Justiz nicht.

Ich habe Sie gefragt, ob die Herkunft des Fotos den Behörden bekannt ist und Sie haben gesagt, dass Sie die Quelle nicht genannt haben - damit ist das Foto kein Beweis mehr. Die Aussage derjenigen Person, die das Foto aufgenommen hat, zu den Umständen der Aufnahme hätte verwertbare Informationen bringen können (mögliche Widersprüche in den Aussagen Hochstögers; bessere Einschätzung der Authentizität des Fotos etc.) - mit meinem an "Oberlandler" gerichteten Vergleich, wollte ich nur aufzeigen, dass ein anonym verbreitetes Foto und anonyme Anschuldigungen (zurecht) mit Vorsicht zu genießen sind.
Das heißt es steht ein Vorwurf im Raum, der schon auf Hörensagen basiert und ein digitales Foto, dessen Herkunft man nicht kennt - würden Sie da ein Verfahren einleiten?

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 Re: Der „Fall Hochstöger / FPÖ“
Autor: M.W. 
Datum:   19-01-18 07:54

Haumiblau, wird nur behauptet, dass das Foto mit der Vitrine wirklich in den Geschäftsräumen von Hochstöger gemacht wurde oder ist es so? Hm? Es ist so. Das sieht man und das wird nicht einmal von Hochstöger bestritten.

Was soll also dein Quatsch unten?



haumiblau schrieb:

> Die Justiz sorgt hier keinesfalls für einen Lacher. Es braucht
> schlicht und einfach Beweise. Ein Foto im Internet, dessen
> Herkunft und Entstehungsumstände völlig unbekannt sind, ist
> kein solcher.
> Wenn M.W. dieses Foto veröffentlicht und behauptet hätte, das
> wäre angeblich in "Oberlandlers" Wohnzimmer gemacht
> worden...hättest du dann auch von einem "Lacher" gesprochen,
> für den die Justiz gesorgt hätte, nachdem sie das Verfahren
> nach deinen glaubwürdigen Beteuerungen eingestellt hätte?

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 Re: Der „Fall Hochstöger / FPÖ“
Autor: haumiblau 
Datum:   18-01-18 20:24

@Oberlandler

Die Justiz sorgt hier keinesfalls für einen Lacher. Es braucht schlicht und einfach Beweise. Ein Foto im Internet, dessen Herkunft und Entstehungsumstände völlig unbekannt sind, ist kein solcher.
Wenn M.W. dieses Foto veröffentlicht und behauptet hätte, das wäre angeblich in "Oberlandlers" Wohnzimmer gemacht worden...hättest du dann auch von einem "Lacher" gesprochen, für den die Justiz gesorgt hätte, nachdem sie das Verfahren nach deinen glaubwürdigen Beteuerungen eingestellt hätte?

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 Re: Der „Fall Hochstöger / FPÖ“
Autor: Oberlandler 
Datum:   18-01-18 19:52

Wer kennt das nicht, da kommt man heim und auf einmal hängen Nazi-Devotionalien in der Vitrine...Die österreichische Justiz sorgt damit wieder mal für einen Lacher das sie das auch noch durchgehen lassen!

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 Re: Der „Fall Hochstöger / FPÖ“
Autor: Vollpfosten (VP) 
Datum:   18-01-18 19:27

M.W. schrieb:

>
> Die Staatsanwaltschaft teilt (mir) jetzt mit, dass "dieses
> Verfahren in Ermangelung von Ermittlungsansätzen vorläufig
> abgebrochen" ist.
>
Da gibt man sich solche Mühe und dann diese "Totgeburt" :-). Vielleicht klappt es ein ander mal! Kopf hoch und gräm dich nicht.

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 Re: Der „Fall Hochstöger / FPÖ“
Autor: Na servas! 
Datum:   18-01-18 15:31

Landeck schrieb:

> Wenn er der ermittelnden Behörde sagt, jemand hat ihm dieses
> Delikt unterschoben, dann hat er jemand einer strafbaren
> Handlung bezichtigt. Ob dieser Jemand festzumachen ist oder
> nicht, ist dabei egal.

Wie schon in dem Beitrag von @Sport unter Ihrem Beitrag geschrieben: Strafbar wegen Verleumdung nach § 297 StGB macht sich nur, wer wider besseres Wissen eine konkrete Person einer gerichtlich strafbaren Handlung bezichtigt und sie so der Gefahr der Verfolgung aussetzt. Nicht aber, wer wider besseres Wissen einen "unbekannten Täter" einer gerichtlich strafbaren Handlung bezichtigt.



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 Re: Der „Fall Hochstöger / FPÖ“
Autor: Landeck 
Datum:   18-01-18 15:20

Ich habe geschrieben:

"oder Hochstöger hat eine strafbare Handlung (die Verleumdung seiner Person) vorgetäuscht und wäre also wieder selbst zu verfolgen"

Wenn er der ermittelnden Behörde sagt, jemand hat ihm dieses Delikt unterschoben, dann hat er jemand einer strafbaren Handlung bezichtigt. Ob dieser Jemand festzumachen ist oder nicht, ist dabei egal. Er hat der Polizei eine strafbare Handlung vorgetäuscht, um von sich abzulenken. Wenn es so gewesen ist.

Aber was willst du schon bei unserer Justiz ...

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 Re: Der „Fall Hochstöger / FPÖ“
Autor: sport 
Datum:   18-01-18 12:59

Jemanden verleumden kann man juristisch nur konkret als Person und nicht "gegen Unbekannt"

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 Re: Der „Fall Hochstöger / FPÖ“
Autor: Landeck 
Datum:   18-01-18 11:21

Unglaublich!

Entweder ist Hochstöger verleumdet worden, indem ihm ein Jemand die Sachen in die Vitrine gelegt hat oder Hochstöger hat eine strafbare Handlung (die Verleumdung) vorgetäuscht und wäre also wieder selbst zu verfolgen.


Wie soll man sich sonst das Vorgehen der Staatsanwaltschaft erklären?



> M.W. schrieb:
>
> > Aktueller Stand:
> >
> > Herr Hochstöger hat ja behauptet, "jemand" habe ihm die
> > Nazi-Devotionalien in die Vitrine gelegt.
> >
> > Damit hat er es 1. geschafft, dass die Ermittlungen gegen
> ihn
> > eingestellt wurden und 2. dass gegen Unbekannt wegen
> > Verleumdung ein Verfahren eingeleitet wurde.
> >
> > Die Staatsanwaltschaft teilt (mir) jetzt mit, dass "dieses
> > Verfahren in Ermangelung von Ermittlungsansätzen vorläufig
> > abgebrochen" ist.
> >
> > M.W.

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 Re: Der „Fall Hochstöger / FPÖ“
Autor: Vollpfosten (VP) 
Datum:   17-01-18 12:07

M.W. schrieb:

> Aktueller Stand:
>
> Herr Hochstöger hat ja behauptet, "jemand" habe ihm die
> Nazi-Devotionalien in die Vitrine gelegt.
>
> Damit hat er es 1. geschafft, dass die Ermittlungen gegen ihn
> eingestellt wurden und 2. dass gegen Unbekannt wegen
> Verleumdung ein Verfahren eingeleitet wurde.
>
> Die Staatsanwaltschaft teilt (mir) jetzt mit, dass "dieses
> Verfahren in Ermangelung von Ermittlungsansätzen vorläufig
> abgebrochen" ist.
>
> M.W.



ausgeschlafenes Bürschlein, das tief in die Trickkiste gegriffen hat.

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 Re: Der „Fall Hochstöger / FPÖ“
Autor: M.W. 
Datum:   17-01-18 11:53

Aktueller Stand:

Herr Hochstöger hat ja behauptet, "jemand" habe ihm die Nazi-Devotionalien in die Vitrine gelegt.

Damit hat er es 1. geschafft, dass die Ermittlungen gegen ihn eingestellt wurden und 2. dass gegen Unbekannt wegen Verleumdung ein Verfahren eingeleitet wurde.

Die Staatsanwaltschaft teilt (mir) jetzt mit, dass "dieses Verfahren in Ermangelung von Ermittlungsansätzen vorläufig abgebrochen" ist.

M.W.

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 Re: Der „Fall Hochstöger / FPÖ“
Autor: inseider 
Datum:   05-01-18 17:55

das ist doch einfach, damit die parteiangestellten einen sicheren listenplatz bekommen. so belohnt der lpo seine günstlinge

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 Re: Der „Fall Hochstöger / FPÖ“
Autor: Apfelmännchen 
Datum:   02-01-18 11:24


Schaut ganz danach aus dass Hochstöger vor diesem Vorfall von der FPÖ beteits verwarnt wurde, sonst hätte Abwerzger nicht mit "Gefahr im Verzug" argumentiert.

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 Re: Der „Fall Hochstöger / FPÖ“
Autor: Vollpfosten (VP) 
Datum:   02-01-18 11:23

Hochstöger und Venier können immer noch bei den Schwarzen anheuern.
Wie war das doch damals bei dem fanatischen, blauen Referenten auf der Fremdenpolizei in Landeck?
Nach seinem Rückzug von den Blauen hat die schwarze Landeskarriere so richtig Schwung aufgenommen und einen aussichtsreichen Listenplatz bei den Platter-Jüngern gab es auch.

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 Re: Der „Fall Hochstöger / FPÖ“
Autor: Apfelmännchen 
Datum:   01-01-18 19:13

https://m.kurier.at/politik/inland/gefahr-in-verzug-fpoe-schliesst-gemeinderat-aus/304.555.252

Die nächste Gefahr "in" Verzug, die Niederösterreicher wissen im Unterschied zu Tirol, dass man sich mit einem Parteiausschluss lediglich einer Gefahr entledigt, aber keine Gefahr durch zeitverzögertes eingreifen besteht, zumal es sich bei "Gefahr im Verzug" um eine rechtliche Formulierung handelt, die von Abwerzger moralisch eingesetzt wird, um von der eigentlichen Gefahr abzulenken.

Herr Abwerzger, welche Gefahr ist von Hochstöger ausgegangen, die zu einem Parteiausschluss geführt hat, noch bevor ein Ermittlungserbebnis vorlag?

.

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Der „Fall Hochstöger / FPÖ“
Autor: Respect 
Datum:   23-12-17 20:03

Interessant....
Warum tritt Venier zurück? Hat das mit Hochstöger zu tun?
Warum lässt Venier den aussichtsreichen 7 Platz der Landesliste fallen!
Hat da einer den anderen Angepatzt!!



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 Re: Der „Fall Hochstöger / FPÖ“
Autor: Wichtlsepp 
Datum:   23-12-17 18:10

M.W. schrieb:

> Warum Abwerzger einen ganzen Tag gebraucht hat, um Hochstöger
> aus der FPÖ auszuschließen?
>
> Weil er in Wien die Erlaubnis dazu einholen musste:
>
> http://www.dietiwag.at/img2/abwerzger_hochstoeger_500.jpg

@M.W.

Blöd gelaufen, das Ganze ;-)

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 Re: Der „Fall Hochstöger / FPÖ“
Autor: M.W. 
Datum:   22-12-17 09:02

Warum Abwerzger einen ganzen Tag gebraucht hat, um Hochstöger aus der FPÖ auszuschließen?

Weil er in Wien die Erlaubnis dazu einholen musste:

http://www.dietiwag.at/img2/abwerzger_hochstoeger_500.jpg

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Der „Fall Hochstöger / FPÖ“
Autor: Oberland 
Datum:   22-12-17 07:51

Ich frage mich, warum Hochstöger gleich nach der Aufdeckung seiner Devotionalien von sich aus alle Parteifunktionen (FPÖ) zurückgelegt hat, wenn eh nix ist und nix war.

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 Re: Der „Fall Hochstöger / FPÖ“
Autor: haumiblau 
Datum:   21-12-17 09:11

@Venet

"Waren da vielleicht Fingerabdrücke drauf? Verräterische?"

Auf Textilien wohl kaum...wenn dann auf der Vitrine selbst...aber ich bezweifle, dass da welche genommen worden sind.


"Auf jeden Fall hat er ein Beweismittel vernichtet ... gegen wen auch immer."

Ob ihm das damals - so seine Version stimmen sollte - bewusst gewesen sein kann?
Falls die Version im Artikel stimmen sollte, war ihm das wohl bewusst und auch sein Plan :).

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 Re: Der „Fall Hochstöger / FPÖ“
Autor: Venet 
Datum:   21-12-17 08:40

Warum hat Hochstöger die Nazi-Sachen aus der Vitrine sofort in den Müll geworfen, wie er sagt?

Waren da vielleicht Fingerabdrücke drauf? Verräterische?

Auf jeden Fall hat er ein Beweismittel vernichtet ... gegen wen auch immer.

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Der „Fall Hochstöger / FPÖ“
Autor: haumiblau 
Datum:   21-12-17 08:38

@M.W.

Danke für die Informationen.
D.h. also, dass der Urheber/die Urheberin des Fotos keine Aussage gemacht hat, oder?
Haben Sie von ihm/ihr nähere Informationen bekommen, die Sie weitergeben (hätten) können?

@K.L.

Ich glaube nicht, dass sich der Verleumdungsvorwurf gegen M.W. richtet; sondern gegen die Person, die vermeintlich die Vitrine "inszeniert" hat.
Aber ich glaube nicht, dass Hochstöger an weiteren Untersuchungen interessiert sein wird - neue Informationen können immer auch nach hinten losgehen (außer er ist sich seiner Version natürlich so sicher, wie er es offiziell darstellt).

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 Re: Der „Fall Hochstöger / FPÖ“
Autor: tollerfranz 
Datum:   20-12-17 20:21

sehr gut ! verleumdung, anpatzen,opfer ist normalerweise die riposte der blauen ,diesmal kam sie erst im nachhinein.


Autor: Wunderer
Datum: 20-12-17 20:12

Warum wurde Hochstöger vom kurzen Vorarlberger von der FPÖ so schnell ausgeschlossen, wenn er eh eine supersaubere Weste hat?
Vielleicht, weil er bei seinem Besuch bei Hochstöger die tolle Sammlung bewundern konnte und daher Schlimmes befürchtete?

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 Re: Der „Fall Hochstöger / FPÖ“
Autor: tollerfranz 
Datum:   20-12-17 20:15

ein affe hüpft von ast zu ast , bis ihm ein ast ins a......loch passt.

--------------------
Autor: tollwütigerfranz
Datum: 20-12-17 20:07

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 Re: Der „Fall Hochstöger / FPÖ“
Autor: Wunderer 
Datum:   20-12-17 20:12

Warum wurde Hochstöger vom kurzen Vorarlberger von der FPÖ so schnell ausgeschlossen, wenn er eh eine supersaubere Weste hat?
Vielleicht, weil er bei seinem Besuch bei Hochstöger die tolle Sammlung bewundern konnte und daher Schlimmes befürchtete?

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Der „Fall Hochstöger / FPÖ“
Autor: tollwütigerfranz 
Datum:   20-12-17 20:07

tollerfranz schrieb:

> irgendwie kriege ich etwas nicht auf die reihe.
> gothia - fpö - ss - 100 jahre apothekerhaus - nazi-tafel -
> staatsanwalt - freispruch.
> opferrolle- verleumdung- verschwörung
>
> oder telefonat - vertuschen - freundschaftsdienst- gothia
> -opfer - freispruch
>
> mensch is des kompliziert , da weil tat alles auf der tafel
> stehen und in der biographie.

es ist einfacher:
veröffentlichte fotos - erhebungen - einvernahmen - einstellung des verfahrens. punkt.

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Der „Fall Hochstöger / FPÖ“
Autor: tollerfranz 
Datum:   20-12-17 19:49

irgendwie kriege ich etwas nicht auf die reihe.
gothia - fpö - ss - 100 jahre apothekerhaus - nazi-tafel - staatsanwalt - freispruch.
opferrolle- verleumdung- verschwörung

oder telefonat - vertuschen - freundschaftsdienst- gothia -opfer - freispruch

mensch is des kompliziert , da weil tat alles auf der tafel stehen und in der biographie.

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Der „Fall Hochstöger / FPÖ“
Autor: K.L. 
Datum:   20-12-17 19:14

Und wieder eine Verleumdung mehr auf dem Konto von M.W.

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Der „Fall Hochstöger / FPÖ“
Autor: M.W. 
Datum:   20-12-17 18:44

haumiblau schrieb:

Interessant wäre, ob M.W. zur Herkunft des Fotos befragt worden ist und ob Schritte unternommen worden sind, eben diese zu klären.


Ja, die Polizei Sölden hat mich ganz kurz (1 Minute vor der Haustüre) zum Vitrinen-Foto befragt, weil eben bereits am Nachmittag des Erscheinungstages meines Artikels (26. September 2017) die Vitrine ausgeräumt war, als der Verfassungsschutz in der Apotheke aufgetaucht ist. Darüber, wann das Foto gemacht wurde und wann sie es mir übergeben hat, dazu habe ich selbstredend keine Angabe gemacht.

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Der „Fall Hochstöger / FPÖ“
Autor: tollerfranz 
Datum:   20-12-17 17:25

....den vom strache
http://www.dernaro.at/blog/2014/02/

--------------------------------
Autor: Hiaßl
Datum: 20-12-17 14:43

Die Burschen vom Hochstöger haben ja auch nicht den Hitler-Gruß gezeigt, sondern nur ...

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Der „Fall Hochstöger / FPÖ“
Autor: haumiblau 
Datum:   20-12-17 15:29

@Innrain 52

"Mein Kollege "haumiblau" hat aber schon sehr viel (Dienst-)Zeit, um halbstündlich hier seinen ewiggleichen Senf - im wahrsten Sinne des Wortes - auszudrücken ....
Wann arbeitest du eigentlich?"

Da ich keinen "Dienst" versehe, sind wir keine "Kollegen" und habe ich keine "Dienstzeit" :). Deshalb kann ich mir halbstündliche Sophistereien erlauben :).

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Der „Fall Hochstöger / FPÖ“
Autor: Innrain 52 
Datum:   20-12-17 15:03

Mein Kollege "haumiblau" hat aber schon sehr viel (Dienst-)Zeit, um halbstündlich hier seinen ewiggleichen Senf - im wahrsten Sinne des Wortes - auszudrücken ....
Wann arbeitest du eigentlich?

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Der „Fall Hochstöger / FPÖ“
Autor: haumiblau 
Datum:   20-12-17 15:02

@Perfuchs

"Ich hab geglaubt, was man "glaubt" sei unerheblich.

Ohne Frage, rennen hier die Apotheken-Angestellten aus und ein. Punkt."


Deshalb vertraue ich auf Leute, die die Rechtslage besser kennen als ich (Staatsanwälte), sodass mein und unser "Glauben" nicht Grundlage für ein Urteil sein müssen :).

Wie gesagt, ich kenne die dortige Situation nicht - ich gebe es aber im Unterschied zu vielen anderen hier zu anstatt Behauptungen - wie z.B. "Ohne Frage, rennen hier die Apotheken-Angestellten aus und ein" - aufzustellen :)

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Der „Fall Hochstöger / FPÖ“
Autor: haumiblau 
Datum:   20-12-17 14:57

@bernsteiner

"Wenn man so argumentiert wie Sie, dann stellt sich auch die Frage, ob es sich bei den NS-Devotionalien wirklich um solche handelte, oder lediglich um aussagelose künstlerische Kombinationen von Materialien wie Stoff, Stofffarbe bzw. Marmor und Blattgold (?) ..."

Schön langsam dringen Sie in meine Denkweise vor :)
Nein, Scherz beiseite: Hier gibt es klare rechtliche Definition. Wenn sich die Farbe auf dem Stoff so verteilt, dass sie (zufällig? :)) Symbole verbotener Organisationen bildet, darf diese Kombination nicht öffentlich nicht zur Schau gestellt werden. Mit dieser Zur-Schau-Stellung ist ja eine "Aussage" verbunden, wenn auch das Material selbst nichts dafür kann :).

Das ist ja auch das Problem bei der Marmortafel: während ein "Anbringen" ein aktiver Akt ist, dem eine Motivation unterstellt werden muss, ist ein "Nicht Entfernen" eben passiv, quasi ein "Nichts-Tun", bei dem eine Motivation zwar wahrscheinlich ist, aber nicht 100%ig unterstellt werden kann. Da ist es zumindest möglich, dass sie niemandem aufgefallen oder von jemandem als "bedenklich" eingeschätzt worden ist - vor allem wenn der arme Hochstöger ja seit frühester Kindheit damit vertraut ist; wundert es dass ihm die Tafel da schon gar nicht mehr besonders auffällt? :)

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 Re: Der „Fall Hochstöger / FPÖ“
Autor: Perfuchs 
Datum:   20-12-17 14:44

haumiblau schrieb:

> @Franz
>
> Ich glaube nicht, dass dieser Raum rechtlich als "öffentlich
> zugänglich" und die Mitarbeiter als "Öffentlichkeit" gelten.


Ich hab geglaubt, was man "glaubt" sei unerheblich.

Ohne Frage, rennen hier die Apotheken-Angestellten aus und ein. Punkt.

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 Re: Der „Fall Hochstöger / FPÖ“
Autor: bernsteiner 
Datum:   20-12-17 14:43

@haumiblau

Spannend! Wer ist die geheimnisvolle Diätologin? Sehr verdächtig jedenfalls ... Und welches Gesindel hält sich bei den Hochstögers im Stiegenhaus auf? Finstere politische Konkurrenten? Doch die Blauen, die einen anderen Blauen abschießen wollten? Das Leben ist ein Krimi.

Nein, Scherz beiseite: Wenn man so argumentiert wie Sie, dann stellt sich auch die Frage, ob es sich bei den NS-Devotionalien wirklich um solche handelte, oder lediglich um aussagelose künstlerische Kombinationen von Materialien wie Stoff, Stofffarbe bzw. Marmor und Blattgold (?) ...

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 Re: Der „Fall Hochstöger / FPÖ“
Autor: Hiaßl 
Datum:   20-12-17 14:43

Die Burschen vom Hochstöger haben ja auch nicht den Hitler-Gruß gezeigt, sondern nur ...


http://tirv1.orf.at/stories/370156

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 Re: Der „Fall Hochstöger / FPÖ“
Autor: haumiblau 
Datum:   20-12-17 14:30

@bernsteiner

Bitte bleiben Sie sachlich. Ich verstehe Sie ja auch, nur muss die Justiz nach anderen Kriterien arbeiten.

"Aber wer sonst soll die Vitrine des Herrn Hochstöger, die in seiner Apotheke steht und ihm gehört, befüllt haben? Zumal diese Apotheke laut Ihrer Darstellung "nicht öffentlich" sei?"

In der offiziellen Version Hochstögers stand die Vitrine zunächst in einem Zimmer, das an eine Diätologin vermietet war und ab Sommer im Stiegenhaus. Über die räumliche und rechtliche Situation in diesem Gebäude bin ich nicht im Bilde und ich kann daher auch nicht einschätzen, wer dort Zugang hat. Der Staatsanwaltschaft scheint sich aber der Eindruck geboten zu haben, dass Hochstögers Version "möglich" ist.

"Wie tollerfranz durch seinen Link zeigt, hatten der Martin Hochstöger und seine Kumpels schon mal ein artverwandtes Problem, damals ging es um die Deutung eines Grußes mit ausgestrecktem Arm."

Dass viele FPÖler mehr oder weniger klar und eindeutig an Naziideologien andocken ist jedem vernünftigen Menschen klar. Nur muss man Straftatbestände vor Gericht im Einzelfall belegen können. Es gibt - frei nach den Simpsons - eben DIE Wahrheit (intuitiv, moralisch) und DIE Wahrheit (rechtlich).

"Vielleicht ist Hochstöger wirklich Opfer einer gewaltigen Weltverschwörung..."

Machen Sie sich nicht lächerlich.
Dass jemand aber damit versucht, einem FPÖ-Politiker mit zweifelhaftem Gebahren einen Strick zu drehen, halte ich schon für möglich (muss kein "Linkslinker" sein, kann auch persönliche Rache aus nicht-politischen Gründen sein).

Ich hoffe allerdings wirklich, dass sich "Mr. Unbekannt" (oder Mrs.) meldet und zur Aufklärung beitragen kann.
Und falls Hochstögers Version stimmen sollte, bin ich auch wirklich dafür, dass es rechtliche Folgen haben wird.
Und falls nicht, wird nur er/sie die Version Hochstögers widerlegen und der Staatsanwaltschaft relevantes Material für ein Verfahren liefern können.

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 Re: Der „Fall Hochstöger / FPÖ“
Autor: bernsteiner 
Datum:   20-12-17 13:59

@haumiblau

Aber wer sonst soll die Vitrine des Herrn Hochstöger, die in seiner Apotheke steht und ihm gehört, befüllt haben? Zumal diese Apotheke laut Ihrer Darstellung "nicht öffentlich" sei? Vielleicht Opa Karl, der nach dem Tischlrucken nimmer heimgefunden hat?

Wie tollerfranz durch seinen Link zeigt, hatten der Martin Hochstöger und seine Kumpels schon mal ein artverwandtes Problem, damals ging es um die Deutung eines Grußes mit ausgestrecktem Arm. Vielleicht ist Hochstöger wirklich Opfer einer gewaltigen Weltverschwörung und Intrige: Linkslinke wollen ihm, dem Rechtschaffenen, rechte Gesinnung anhängen, sozusagen seine Rechtschaffenheit zu Rechts-Schaffenheit verdrehen! Hoffentlich erwischen sie den "Mr. Unbekannt", gegen den unsere Staatsanwaltschaft jetzt ermitteln muss, und lochen ihn wegen Verleumdung ein!

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 Re: Der „Fall Hochstöger / FPÖ“
Autor: bernsteiner 
Datum:   20-12-17 13:29

@Querdenker

Da stimme ich ja völlig zu! Ich wäre auch dafür, dass man Hochstögers Marmortafel in einem Museum ausstellt, indem man ihren Kontext und die historischen Zusammenhänge erklärt.

Im Fall Hochstöger ist das aber anders: Seine Nazi-Devotionaliensammlung, die er auch an einer Wand und in einer Vitrine AUSSTELLT (also einer gewissen Öffentlichkeit zugänglich macht; er sagt natürlich: hat er nicht), dient mitnichten museumspädagogischen oder ähnlichen Zwecken, auch ist Hochstöger nicht an einer wissenschaftlichen Kontextualisierung dieser Objekte interessiert.

Wofür interessiert er sich dann, wenn er NS-Devotionalien sammelt und herzeigt? Vielleicht für die SS-Vergangenheit seines Großvaters, des Nationalsozialisten Karl Hochstöger (1901-1987), der kurz nach dem "Anschluss" vom Nazi-Verbrecherregime als kommissarischer Bezirkshauptmann von Landeck eingesetzt wurde?

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 Re: Der „Fall Hochstöger / FPÖ“
Autor: tollerfranz 
Datum:   20-12-17 13:27

http://tirv1.orf.at/stories/370156

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 Re: Der „Fall Hochstöger / FPÖ“
Autor: haumiblau 
Datum:   20-12-17 13:14

@Franz

Ich glaube nicht, dass dieser Raum rechtlich als "öffentlich zugänglich" und die Mitarbeiter als "Öffentlichkeit" gelten.

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 Re: Der „Fall Hochstöger / FPÖ“
Autor: haumiblau 
Datum:   20-12-17 13:08

@bernsteiner

"Denn es gibt aufgrund der Beweis-Fotos, deren Echtheit Hochstöger nicht leugnet, und aufgrund der in M.W.s Artikel aufgezeigten Kontexte einen klaren Vorwurf *...*."

Das Foto beweist weder, dass Hochstöger die Vitrine befüllt hat, noch dass jemand anders sie befüllt hat.
Es steht also die Aussage Hochstögers gegen die des Artikels. Und solange der Urheber des Fotos keine Angabe zu den Umständen der Aufnahme macht, bleibt - ich vermute mal, dass M.W. nicht der Urheber ist - der Artikel die Meinung eines Dritten, die ausschließlich (!) auf dem Foto basiert (d.h. keine weiteren "Fakten" berücksichtigt) und rechtlich belanglos ist.

"*...* Diskrepanz zwischen den Fakten (die Fotos sind nicht erfunden!) und den Hochstöger'schen Aussagen *...*"

Eben: es gibt "faktisch" keine Diskrepanz, weil der Befund (Fotosituation) mit der Aussage übereinstimmt - ob diese "abenteuerlich" ist, hat die Justiz dabei nicht zu beurteilen.


Interessant wäre, ob M.W. zur Herkunft des Fotos befragt worden ist und ob Schritte unternommen worden sind, eben diese zu klären.

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 Re: Der „Fall Hochstöger / FPÖ“
Autor: Franz 
Datum:   20-12-17 13:05

@Querdenker

Es sind 2 Paar Schuhe, ob die den Anschluss glorifizierende Tafel in einem Museum mit aufklärendem Beitext präsentiert wird oder beim einschlägig bekannten Devotionalien-Fan Hochstöger (wohlgemerkt inkl. Hakenkreuz etc.) in einem für 15 Angestellte seit Jahren zugänglichen Raum und ganz ohne jede historische Erklärung.

Die Staatsanwaltschaft hat gesehen, dass hier - öffentlich zugänglich - Verherrlichung des Nazi-Regimes betrieben wird und hat eingestellt. Wer hat den Auftrag zur Einstellung gegeben?

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 Re: Der „Fall Hochstöger / FPÖ“
Autor: tollerfranz 
Datum:   20-12-17 13:01


home page apotheke:


Mag. pharm. Carl Hochstöger I erwarb die Apotheke von der Witwe von Robert Volland. Ausstattung der Apotheke um die Jahrhundertwende
1905


Erwerb des Gebäudes in der Malserstraße in der die Apotheke bis 1885 untergebracht war und Übersiedlung des Betriebes nach einem kompletten Umbau. Carl Hochöger I kaufte von Carl Krauth das Anwesen und verlegte gleichzeitig die Apotheke wieder an ihren früheren Standort.
1919

Auf Grund des frühen Todes von Mag. pharm Carl Hochstöger I Verpachtung der Apotheke. Carl Hochstöger I mit Mutter
1924



Ende des Pachtvertrages und Übernahme der Apotheke durch Mag. pharm. Carl Hochstöger II. Bis zur Verleihung der Konzession übte diese ein treuer Mitarbeiter aus der Zeit seines Vaters – Mag. pharm. Josef Hörbst – aus
1929
Übernahme der Konzession durch Mag. pharm. Carl Hochstöger II.
1970
Gewaltiger Umbau des Hauses. Neugestaltung der Apotheke.
1971
Übernahme der Konzession durch Mag. pharm. Carl Hochstöger III.
1976
Errichtung von 4 Dienstwohnungen im Nebenhaus.
1987
Mag. pharm. Carl Hochstöger II verstarb im 87. Lebensjahr.
1994
Großumbau der Apotheke und Errichtung der Apotheke 2000
1995
Eröffnung der Filialapotheke ( Kronburg Apotheke ) in Zams.
1999


Jubiläumsfeier: 150 Jahre Apotheke in Landeck -_ 100 Jahre Apothekerfamilie Hochstöger.

bezüglich der marmortafel kann auf grund der ermittlungsergebnisse gesichert davon ausgegangen werden,dass diese schon lange zeit bevor der beschuldigte den betrieb der apotheke übernommen hat angebracht wurde.
unter berücksichtigung des umstandes das diese tafel seit mehrere jahrzehnten angebracht war und von niemanden beanstandet wurde war dem beschuldigten zu glauben das er sich keine gedanken darüber gemacht hat und nicht etwa die entfernung der tafel unterlassen hat, um die ns-ideologie zu propagandieren.
-
da hat ja der gute mann das erbe seiner vorfahren angetreten und kannte diese tafel glaube ich sehr gut.

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 Re: Der „Fall Hochstöger / FPÖ“
Autor: Querdenker 
Datum:   20-12-17 12:34

die Frage, ob man NS-Symbole "mirnixdirnix" sammeln darf ist eindeutig klar - klarer geht es gar nicht. Man darf ! Man darf sie nur nicht einer Öffentlichkeit zugänglich machen, verherrlichen oder ähnliches. Und diese Regelung ist auch gut so - denn wie will man denn sonst der Jugend anschaulich vor Augen führen, was da mal ganz massiv schief gelaufen ist ?!

Ich würde ja auch diese Tafel von Hochstöger, die sicher aus dieser Zeit stammt nicht vernichten, sondern im Gegenteil öffentlich ausstellen und mit einer Erläuterung eines versierten Historikers versehen ...... nur so kann man mahnend darauf hinweisen, was da tatsächlich historisch abgelaufen ist ...... Wahrheiten sollte man auch ansprechen können - und es dürfte wahr sein, dass 99,x % der LAndecker damals für den Anschluss an das Dritte Reich gestimmt haben. Das muss man nicht verstecken. Es kommt ja auch niemand auf die Idee das Kolloseum zu verstecken nur weil im alten Rom viele Christen (und auch andere) getötet und gefoltert wurden ....... es kommt aber auch keiner auf die Idee dort wieder Gladiatorenkämpfe zu veranstalten und Menschen an Löwen zu verfüttern .....

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 Re: Der „Fall Hochstöger / FPÖ“
Autor: tollerfranz 
Datum:   20-12-17 12:19

das mit der kirchensteuer hat auch nichts mit dem fall zu tun, da haben sie recht.
nur die einstellung des verfahrens ,hat mit der realität auch nichts zu tun, ist ungefähr der gleiche nonsens







Autor: bernsteiner
Datum: 20-12-17 08:51

Die Fragen 1-5 leuchten mir sehr ein, danke!
Was aber hat die Kirchensteuer mit "NS-Wiederbetätigung" zu tun? Sie wurde in der NS-Zeit eingeführt, aber das heißt nicht, dass man Werbung für den NS macht, den NS verherrlicht oder Wiederbetätigung für Hitlers Partei betreibt, wenn man die Kirchensteuer bezahlt. Diese Art von Zusammenhang stimmt nicht

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 Re: Der „Fall Hochstöger / FPÖ“
Autor: bernsteiner 
Datum:   20-12-17 12:13

@haumiblau

Ihre Argumentation ist nicht nur wirklichkeitsfremd, sondern auch sachlich unstimmig. Denn es gibt aufgrund der Beweis-Fotos, deren Echtheit Hochstöger nicht leugnet, und aufgrund der in M.W.s Artikel aufgezeigten Kontexte einen klaren Vorwurf, und der würde lauten: "Hochstöger sammelt aus Überzeugung und absichtlich NS-Devotionalien und lässt öffentlich sichtbar eine NS-Marmortafel hängen (oder hat sie vielleicht sogar selber aufgehängt)". Natürlich behauptet er selbst, dass dieser Vorwurf nicht stimmt.

Und gerade deshalb, wegen dieser Diskrepanz zwischen den Fakten (die Fotos sind nicht erfunden!) und den Hochstöger'schen Aussagen (besonders abenteuerlich: man habe ihm die NS-Devotionalien in böser Absicht unterschoben), sollte weiter ermittelt werden (es gibt ja mehrere offene Fragen; siehe tollerfranz), um schließlich gerichtlich zu klären, ob der Fall Hochstöger den Tatbestand der "NS-Wiederbetätigung" erfüllt oder nicht -- und in der Folge zu klären, ob man künftig NS-Symbole einfach mirnix dirnix sammeln und ausstellen darf oder nicht.

Und noch etwas: Die Staatsanwaltschaft hat schon weitaus zweifelhaftere Fälle zur Anzeige gebracht.

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 Re: Der „Fall Hochstöger / FPÖ“
Autor: haumiblau 
Datum:   20-12-17 10:22

@bernsteiner

"Muss man ihm das "glauben"? Die Beamten der StA "glauben" ihm das offensichtlich, d.h. sie geben sich damit zufrieden und gehen der Sache nicht mehr weiter nach. Unglaublich!"

Sie müssen es glauben, weil es im Moment die einzige Variante ist. Mann kann als Staatsanwaltschaft nicht sagen, "Ich glaube dir das nicht"; es braucht ein belastendes "weil". Denn soweit ich die Sache überblicke, ist es die einzige Aussage, die noch dazu in keinem Widerspruch mit den Ergebnissen der Staatsanwaltschaft zu stehen scheint. Oder gibt es eine anderslautende "Gegenaussage" oder irgendwelche Indizien, die zu Hochstögers Aussage im Widerspruch stehen? (und hier braucht es eben "Fakten" und nicht Meinungen und Mutmaßungen von Dritten).
Wenn jemand behaupten würde (vielleicht der-/diejenige, die das Foto geschossen hat?), die Vitrine ist mit der am Foto abgebildeten Befüllung von Hochstöger eingerichtet und ausgestellt worden, gäbe es eine belastende Aussage und eine weitere Variante, die der bisher einzigen widersprechen würde. Erst hier würde ein "nicht glauben, weil..." möglich.

Wir können uns erlauben, es ihm nicht zu "glauben", die Justiz aber nicht.

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 Re: Der „Fall Hochstöger / FPÖ“
Autor: Apfelmännchen 
Datum:   20-12-17 10:05

Gläubiger schrieb:

> So wie man dem Kern glaubte, dass er nix von Silbersteins
> Auftrag wusste und auch Keine Bösen Facebookseiten abgesegnet
> hat sondern sich für ein paar Hunderttausend Euronen nur ein
> paar Tips geben lasse wollte .....
>
> Gleiches Recht für alle ??

Solche Vergleichs-Theorien bringen nichts, außer dass sie ablenken.

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 Re: Der „Fall Hochstöger / FPÖ“
Autor: Gläubiger 
Datum:   20-12-17 09:51

So wie man dem Kern glaubte, dass er nix von Silbersteins Auftrag wusste und auch Keine Bösen Facebookseiten abgesegnet hat sondern sich für ein paar Hunderttausend Euronen nur ein paar Tips geben lasse wollte .....

Gleiches Recht für alle ??

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 Re: Der „Fall Hochstöger / FPÖ“
Autor: bernsteiner 
Datum:   20-12-17 09:45

@haumiblau

Hochstöger leugnet ja nicht, dass diese NS-Utensilien in seiner Vitrine lagen. Er sagt, die hat ihm jemand in böswilliger Absicht hineingelegt. Er hat sie dann schnell weggeworfen (vermutlich, nachdem er erfahren hatte, dass auf dietiwag.org ein Foto dieser Vitrine samt Inhalt abgebildet ist). Muss man ihm das "glauben"? Die Beamten der StA "glauben" ihm das offensichtlich, d.h. sie geben sich damit zufrieden und gehen der Sache nicht mehr weiter nach. Unglaublich!

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 Re: Der „Fall Hochstöger / FPÖ“
Autor: Apfelmännchen 
Datum:   20-12-17 09:21


... oder was glaubt ihr, weshalb Abwerzger damals Gefahr im Verzug sah und den sofortigen Parteiausschluss veranlasst hat?

Dieser Ermittlungsansatz ist der Staatsanwaltschaft wohl nicht in den Sinn gekommen!

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 Re: Der „Fall Hochstöger / FPÖ“
Autor: haumiblau 
Datum:   20-12-17 09:21

"Wäre ich ein Blauer, würde ich dem Wilhelm so ein Foto unterjubeln und mich dann zum Opfer machen lassen."

:)
Die altbekannte Situation von "ich denke, dass du denkst, dass ich denke, dass du denkst..."

Aber letztlich hat der Hochstöger nach der ganzen Sache (zu Recht!) mehr "Dreck am Stecken" - wenn auch nicht vor der Justiz.

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 Re: Der „Fall Hochstöger / FPÖ“
Autor: Apfelmännchen 
Datum:   20-12-17 09:15


Wäre ich ein Blauer, würde ich dem Wilhelm so ein Foto unterjubeln und mich dann zum Opfer machen lassen.

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 Re: Der „Fall Hochstöger / FPÖ“
Autor: haumiblau 
Datum:   20-12-17 09:05

@tollerfranz

Die Vitrine war beim Eintreffen der Beamten angeblich leer (d.h. keine Sicherstellung).
Laut Hochstögers Aussage angeblich damals, als er die Sachen bemerkte, im Müll entsorgt (wohl nicht mehr auffindbar).
Die Tafel wurde im Anschluss an die Untersuchung abmontiert.
Sie wurde wohl 1938/39 hergestellt und (in einem Amtslokal? öffentlich?) angebracht.
Hochstögers Familie und er haben sie - Achtung: Ironie - wohl aus einer archivalischen Motivation heraus behalten.

@bernsteiner

Die Sachlage wird m.E. erst dann "dicht", wenn die Herkunft des Fotos geklärt ist und eine belastende Aussage im Raum steht. Im Moment gibt es eben nur die Version von Hochstöger, die mit der Sachlage, wie sie sich den Beamten geboten hat, nicht im Widerspruch zu stehen scheint.
Die Marmortafel ist eine andere Situation: hier scheint es offenbar keinen Konflikt mit dem Recht zu geben (vermutlich weil nicht nachweisbar, dass Hochstöger sie selbst angebracht hat; vermutlich weil der Raum nicht öffentlich zugänglich gewesen ist; vermutlich weil man keine Pflicht hat solche Dinge im privaten Raum zu entfernen, wenn sie einmal da sind?) - hier steht halt auch die Variante Hochstögers alleine da. Belastende Gegenaussagen gibt es nicht.
Was soll die Staatsanwaltschaft da machen? Ich kenne mich juristisch nicht aus, aber unter diesen Bedingungen ein Verfahren anzustreben, scheint mir sehr gefährlich.

Bei mir persönlich hat sich damals schon ein komischer Eindruck eingestellt: das billige T-Shirt und die billige Fahne sind keine "NS-Devotionalien" für gestandene "Altherren", sondern sind moderne Accessoires für pubertierende "Prolo-Skinhead-Möchtegern-Bad-Boys". Um Eindruck bei Gesinnungsgenossen zu schinden, wären die sicher kontraproduktiv gewesen (und noch dazu in einer Vitrine, schaut doch wirklich billig und lächerlich aus, oder?) - vor allem wenn man die "prächtige Marmortafel" im Nebenzimmer hängen hat.
Mein Eindruck ist aber natürlich auch kein Beweis :).

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 Re: Der „Fall Hochstöger / FPÖ“
Autor: bernsteiner 
Datum:   20-12-17 09:03

Doch, es gibt einen "Fall Hochstöger" (ob juristisch oder nicht, ist eine andere Frage), sonst würden wir hier nicht diskutieren! Das hat nichts mit "Selbstjustiz" zu tun. Auch diese Art von Zusammenhang passt nicht.
Und wenn du dich bedroht fühlst, dann versteck dich halt einfach :-)

Rechtsstaatlicher schrieb:

> Da scheinen einige was nicht ganz verstanden zu haben ......
>
> Mit der Einstellung durch die Staatsanwaltschaft gibt es keinen
> "Fall Hochstöger" mehr ..... außer irgendwer hier legt es
> darauf an sich in Selbstjustiz zu üben ..... mir hat ja bereits
> einer hier damit gedroht ....

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 Re: Der „Fall Hochstöger / FPÖ“
Autor: Rechtsstaatlicher 
Datum:   20-12-17 08:56

Da scheinen einige was nicht ganz verstanden zu haben ......

Mit der Einstellung durch die Staatsanwaltschaft gibt es keinen "Fall Hochstöger" mehr ..... außer irgendwer hier legt es darauf an sich in Selbstjustiz zu üben ..... mir hat ja bereits einer hier damit gedroht ....

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 Re: Der „Fall Hochstöger / FPÖ“
Autor: bernsteiner 
Datum:   20-12-17 08:51

Die Fragen 1-5 leuchten mir sehr ein, danke!
Was aber hat die Kirchensteuer mit "NS-Wiederbetätigung" zu tun? Sie wurde in der NS-Zeit eingeführt, aber das heißt nicht, dass man Werbung für den NS macht, den NS verherrlicht oder Wiederbetätigung für Hitlers Partei betreibt, wenn man die Kirchensteuer bezahlt. Diese Art von Zusammenhang stimmt nicht.

Der "Fall Hochstöger" ist aber sehr interessant, das sollte man unbedingt weiterverfolgen.

tollerfranz schrieb:

> habe ich das richtig verstanden ,das herr H. die tafel
> abmontiert hat und jemand die sachen aus der vitrine entfernte.
> wurden die sachen aus der vitrine sicher gestellt und auf deren
> herkunft ( kauf ) ermittelt.
> weiß jemand in landeck ob die tafel davor oder danach oder
> schon immer dort hing, aufgrund seiner familiären vergangenheit
> das unschuldslamm zuspielen zeigt die primitivität dieser
> partei.
>
>
> frage an die staatsanwaltschaft:
> 1. wann bezog herr H. das haus
> 2.wem gehörte es davor
> 3.von wem stammt die tafel und wo wurde sie entworfen
> 4. warum wurde sie beim bezug von herr H. nicht entfernt
> 5. wieso hat er die sachen weggeschmissen und nicht der spuren
> sicherung übergeben
>
>
> ist das bezahlen von kirchensteuer nicht auch eine art von ns-
> wiederbetätigung, herr staatsanwalt.

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 Re: Der „Fall Hochstöger / FPÖ“
Autor: Apfelmännchen 
Datum:   20-12-17 08:42

Perfuchs schrieb:

> Ich sag euch, die Hütte vom Hochstöger ist gespickt voll mit
> NS-Andenken, von der Marmortafel bis unters Dach!

Die Ermittler können leider keine Hausdurchsuchung durchführen, solange die Verleumdung nicht geklärt ist.

**

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 Re: Der „Fall Hochstöger / FPÖ“
Autor: bernsteiner 
Datum:   20-12-17 08:39

@haumiblau

Danke für den Hinweis, ist schon klar und gebe Ihnen Recht!

Doch meine ich - und da werden Sie mir vielleicht Recht geben -, dass die Sachlage so "dicht" ist, dass man eine gerichtliche Klärung unbedingt anstreben sollte. So ist meine Kritik an der StA gemeint. Denn wie oft kommt es vor, dass bei jemanden NS-Devotionalien UND eine prächtige Marmortafel, die positiv an den "Anschluss" erinnert, auftauchen? Ist jener ein Schelm, der Böses denkt?

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 Re: Der „Fall Hochstöger / FPÖ“
Autor: tollerfranz 
Datum:   20-12-17 08:23

habe ich das richtig verstanden ,das herr H. die tafel abmontiert hat und jemand die sachen aus der vitrine entfernte.
wurden die sachen aus der vitrine sicher gestellt und auf deren herkunft ( kauf ) ermittelt.
weiß jemand in landeck ob die tafel davor oder danach oder schon immer dort hing, aufgrund seiner familiären vergangenheit das unschuldslamm zuspielen zeigt die primitivität dieser partei.


frage an die staatsanwaltschaft:
1. wann bezog herr H. das haus
2.wem gehörte es davor
3.von wem stammt die tafel und wo wurde sie entworfen
4. warum wurde sie beim bezug von herr H. nicht entfernt
5. wieso hat er die sachen weggeschmissen und nicht der spuren sicherung übergeben


ist das bezahlen von kirchensteuer nicht auch eine art von ns- wiederbetätigung, herr staatsanwalt.

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 Re: Der „Fall Hochstöger / FPÖ“
Autor: anonymouse 
Datum:   20-12-17 08:22

Rechtsstaatlicher schrieb:

> was ja dafür spricht, dass er wirklich angepatzt wurde .....
> oder ist es verboten sich zu verteidigen, wenn man verarscht
> wurde .....
>
> wie bereits gesagt hoffe ich der Anpatzer wird noch gefunden
> ..... der kann dann ja der Staatsanwaltschaft einiges
> erklären.... oder vielleicht ist es ja aufgrund seiner Vita
> oder politischen Herkunft selbsterklärend

Mhm. Am besten gleich vor den Volksgerichtshof.Denn das war eindeutig ein heimtückischer Angriff.

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 Re: Der „Fall Hochstöger / FPÖ“
Autor: haumiblau 
Datum:   20-12-17 08:21

@bernsteiner


Die Staatsanwaltschaft hat nichts zu "glauben". Aber es steht nun einmal Wort gegen (noch) kein Wort.
Es gibt erst eine einzige Aussage zu dem Vorfall (die von anderen "Zeugen" auch noch bestätigt worden ist) und solange keine andere Variante angegeben wird, gibt es hier keinen Zweifel (vor dem Recht).
Vor allem da die von Hochstöger vorgebrachte Version nicht unmöglich ist.

"Zusammengefasst: Wenn die Sammlung von NS-Devotionalien, wie von M.W. dokumentiert, und das Anbringen einer Marmortafel in Erinnerung an den "Anschluss" nicht den Tatbestand der NS-Wiederbetätigung erfüllt, dann gehört entweder die Staatsanwaltschaft Innsbruck schleunigst mit fähigem Personal besetzt - oder man muss den § 3 VG (Wiederbetätigung) abschaffen"

Auch bei der Marmortafel geht es - soweit ich das verstanden habe - um kein "Anbringen", sondern um ein "nicht Entfernen". Rechtlich scheint das kein Problem zu sein, moralisch gerät Hochstöger dadurch zu Recht in ein schiefes Licht.

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 Re: Der „Fall Hochstöger / FPÖ“
Autor: Perfuchs 
Datum:   20-12-17 08:18

Ich sag euch, die Hütte vom Hochstöger ist gespickt voll mit NS-Andenken, von der Marmortafel bis unters Dach!

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 Re: Der „Fall Hochstöger / FPÖ“
Autor: Irgendjemand 
Datum:   20-12-17 01:38

Die Sache mit der Tafel verstehe ich nicht. Wenn ich ein gebrauchtes Auto kaufe und da ist ein Nazi-Sticker drauf, dann brauche ich den nicht ab zu machen solange sich keiner aufregt, oder wie?

Die Sache mit der Vitrine finde ich lustig. Hoppla, da hat mir wer Nazi-Zeug in meine Vitrine gelegt, am besten ich sag's keinem und werf das Zeug weg, muahahaha.

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 Re: Der „Fall Hochstöger / FPÖ“
Autor: Rechtsstaatlicher 
Datum:   19-12-17 23:16

was ja dafür spricht, dass er wirklich angepatzt wurde ..... oder ist es verboten sich zu verteidigen, wenn man verarscht wurde .....

wie bereits gesagt hoffe ich der Anpatzer wird noch gefunden ..... der kann dann ja der Staatsanwaltschaft einiges erklären.... oder vielleicht ist es ja aufgrund seiner Vita oder politischen Herkunft selbsterklärend

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 Re: Der „Fall Hochstöger / FPÖ“
Autor: Apfelmännchen 
Datum:   19-12-17 22:49


> Laut ORF klagt Hochstöger jetzt gegen "Unbekannt" auf
> Verleumdung.
>
> Zitat:
> "Verfahren gegen Unbekannt wegen Verleumdung
> Wer die Gegenstände in die Vitrine gelegt habe, ist unklar. Wer
> die Fotos angefertigt hat, konnte die Staatsanwaltschaft nicht
> in Erfahrung bringen. Nun läuft ein Verfahren gegen Unbekannt
> wegen Verleumdung, weil vermutet wird, dass jemand die
> Gegenstände in die Vitrine gelegt hat."


Die Echtheit der Bilder wird demnach nicht bezweifelt.
Wer hat das Verfahren wegen Verleumdung gegen Unbekannt eingeleitet?
Derjenige, der das Beweismaterial verschmissen hat?

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 Re: Der „Fall Hochstöger / FPÖ“
Autor: Naziverhinderer 
Datum:   19-12-17 22:36

Hey Rechtsstaatlicher ..... bist wohl selbst a rechter Staatlicher FPÖler ...... wart nur, vielleicht legt Dir ja bald einer a paar Kinderpornos unters Bett und postet des dann beim Wilhelm ..... dann kommt Dich auch die Polizei besuchen .... aber Du hast sicher keine solche Lobby bei der Staatsanwaltschaft wia da Hochstöger

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 Re: Der „Fall Hochstöger / FPÖ“
Autor: Rechtsstaatlicher 
Datum:   19-12-17 22:30

Und wieder ein allwissender Hobbyjurist, der es genauer weiß wie die Staatsanwaltschaft ..... vielleicht sollten Sie sich dort bewerben ..... aber bitte zuvor das "in dubio pro ....." zumindest für FPÖ Mitglieder unbedingt außer Kraft setzen ..... ich für meinen Teil vertraue hier dann doch eher in Profis als in selbsternannte Allesbesserwisser.....

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 Re: Der „Fall Hochstöger / FPÖ“
Autor: bernsteiner 
Datum:   19-12-17 21:43

Die Begründung der Staatsanwaltschaft ist kaum mehr zu überbieten! Sie glaubt doch tatsächlich dem Herrn H., dass ihm jemand zu Fleiß NS-Devotionalien in seine Vitrine gelegt hat, die er dann 'erschrocken' fortwarf, der Arme ...

Und die Ausführungen zur Nazi-Marmortafel, die da angeblich 'rein zufällig' herumhängt und die bisher ohnehin niemand beanstandet hat --- wer denkt da nicht unweigerlich an das verdreckte Hitlerbild in der Gaststube von Thomas Bernhards Stück "Der Theatermacher" ...

Zusammengefasst: Wenn die Sammlung von NS-Devotionalien, wie von M.W. dokumentiert, und das Anbringen einer Marmortafel in Erinnerung an den "Anschluss" nicht den Tatbestand der NS-Wiederbetätigung erfüllt, dann gehört entweder die Staatsanwaltschaft Innsbruck schleunigst mit fähigem Personal besetzt - oder man muss den § 3 VG (Wiederbetätigung) abschaffen.

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 Re: Der „Fall Hochstöger / FPÖ“
Autor: Blaumeise 
Datum:   19-12-17 20:33

<Autor: Naziverhinderer
<Wie ma an Nazi-FPÖler wegkickt is doch wurscht .....
<Hauptsach er kriegt keinen Fuß mehr aufn Boden - der Zweck heiligt die Mittel

Man stelle sich vor, ein Blauer würde derartiges schreiben! Die Rache der Wilhelmschen Jagdgesellschaft wäre ihm sicher.
Aber hier ist man ja gewohnt, dass ständig mit zweierlei Maß gemessen wird!

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 Re: Der „Fall Hochstöger / FPÖ“
Autor: Rechtsstaatlicher 
Datum:   19-12-17 20:30

Na da ist ja wohl kein Kommentar mehr notwendig ..... ähnliche Ideen hatten einige auch vor ca. 75 Jahren ..... wissend, dass es solche geistigen und ideologischen Überflieger immer noch gibt (hier wohl mal auf der linken Seite) werd ich heute sicher beruhigt schlafen

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 Re: Der „Fall Hochstöger / FPÖ“
Autor: tollerfranz 
Datum:   19-12-17 20:25


also mir persönlich reicht so eine tafel an der wand und das zugänglich und daher sichtbar, hätte der herr ein interesse sich von dieser zeit zu distanzieren , wäre sie zumindest zugedeckt.
vielleicht wollte ein hobby reporter auch mal wichtig sein und schoß über das ziel hinaus, das ändert aber an der tafel gar nichts.


Autor: Rechtsstaatlicher
Datum: 19-12-17 20:16

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 Re: Der „Fall Hochstöger / FPÖ“
Autor: Naziverhinderer 
Datum:   19-12-17 20:25

Wie ma an Nazi-FPÖler wegkickt is doch wurscht .....

Hauptsach er kriegt keinen Fuß mehr aufn Boden - der Zweck heiligt die Mittel

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 Re: Der „Fall Hochstöger / FPÖ“
Autor: Rechtsstaatlicher 
Datum:   19-12-17 20:16

Polemik lenkt (nach)denkende Menschen nicht davon ab gewisse Dinge zu hinterfragen ......

und hier bestand eindeutig ein Interesse genau zu diesem Zeitpunkt eine Person, die möglicherweise die Fähigkeiten hat politische Ämter kompetent zu besetzen bereits frühzeitig zu diskreditieren und aus dem Verkehr zu ziehen

ist ja eh gelungen ..... also ist die Polemik eigentlich unnötig

Aber die Frage, wem das wohl ins Konzept gepasst hat wird wohl erlaubt sein ..... würde ja zu den Freunden und Geschäftspartnern von Herrn Silberstein wunderbar passen

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 Re: Der „Fall Hochstöger / FPÖ“
Autor: tollerfranz 
Datum:   19-12-17 20:04

kurt waldheim,

-------------------------------------
Autor: Rechtsstaatlicher
Datum:


Wer glaubt schon wirklich dass ein Apotheker mit jahrelanger Kammererfahrung so blöd ist und das macht was da vorgeworfen wurde ?

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 Re: Der „Fall Hochstöger / FPÖ“
Autor: Rechtsstaatlicher 
Datum:   19-12-17 19:46

Ach Herr Wilhelm,

da wurden Sie ja wieder mal vor einen Karren gespannt - und viele andere Lemminge sind nachgelaufen.

Kenne Herrn Hochstöger nicht - aber er scheint ja vor der Angelegenheit eine absolut integre Person gewesen sein - und seine Vita hätte ihn zu höheren Weihen ( bei der jetzigen politischen Großwetterlage) prädestiniert.

Ein Schelm der Übles dabei denkt, dass er gerade jetzt abgepatzt wurde ....... vielleicht passte das kurz vor der Wahl ja einigen ganz hervorragend ins Konzept.

Denn FPÖ = BÖSE = NAZI , das Muster hat doch immer funktioniert ...... und das dann mit ein paar netten Bildern und einem 10 Euro Nazi T-Shirt untermauert ...... und schon ist der böse Gegner geköpft ......

Wer glaubt schon wirklich dass ein Apotheker mit jahrelanger Kammererfahrung so blöd ist und das macht was da vorgeworfen wurde ?

Insofern kann ich der Entscheidung der Staatsanwaltschaft voll und ganz folgen ..... zumindest das juristische Problem hat er nun los. Abgeplatzt ist er trotzdem...... aber der Rechtsstaat funktioniert zumindest.

Ich hoffe der Anpatzer wird doch noch gefunden!!!

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 Re: Der „Fall Hochstöger / FPÖ“
Autor: gilfert 
Datum:   19-12-17 19:46

ad M.W.

Der Verleumdung soll wer bezeichnet werden?

Ein Akademiker, ein hochdekorierter Apotheker, der sich "nichts dabei denkt", wenn abbildhaft und in Marmor gehauene Lobpreisungen aus braunen Zeiten in seinem täglichen Umfeld herumhängen, sollte ganz still und leise froh sein, dass ein offenbar Märchen zugänglicher Staatsanwalt (Weihnachtszeit naht...) ihm wohlgesonnen ist. Wird alles rechtens sein, auch wenn der Nachgeschmack schaler nicht sein kann.

Die Vitrine, ja, da kommt jetzt das Geschichtenerzählen daher a la "uns ist in alten Mären Wunders vil geseit". Wundersame Inhalte einer Vitrine (!) werden wundersam zeitnah zu Abfall degradiert und einfach so entsorgt (was hat sich der Apotheker denn da wohl gedacht?). Wer beim Lesen dieser Zeilen nicht des Längeren ins Lachen verfällt ...

Was bleibt?
Der Eindruck, dass es sich bestimmte Leute alles richten können.
Der Eindruck, dass sich dieser Tage in gewisser Hinsicht gewisse Themen als Tabus entpuppen.
Der Eindruck, dass Symbole aus finsteren Zeiten wieder opportun werden dürfen, wenn "man sich nichts Böses dabei denkt".
Die Hoffnung, dass dietiwag.org genauso weitermacht, wie bisher. Damit der Fokus richtig gelegt bleibt.

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 Re: Der „Fall Hochstöger / FPÖ“
Autor: Sammler 
Datum:   19-12-17 18:37

@M.W.

Warum soll er dich klagen? Das macht er mit Sicherheit nicht - Du hast ja nicht die Vitrine versaut! Er war`s auch nicht....also wird man suchen müssen, wer das gewesen sein könnte. Völlig unerheblich, wer Dir die Fotos zugespielt hat - es wird ja nicht bestritten, dass die Vitrine mit derlei sonderbaren Stücken ausgestattet war. Da wird nicht mehr viel zu machen sein.
Die Sache ist gelaufen. Vielleicht schläft ein Ferialpraktikant momentan nicht so gut.....wer weiss ;-)

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 Re: Der „Fall Hochstöger / FPÖ“
Autor: M.W. 
Datum:   19-12-17 18:23

Laut ORF klagt Hochstöger jetzt gegen "Unbekannt" auf Verleumdung.

Zitat:
"Verfahren gegen Unbekannt wegen Verleumdung
Wer die Gegenstände in die Vitrine gelegt habe, ist unklar. Wer die Fotos angefertigt hat, konnte die Staatsanwaltschaft nicht in Erfahrung bringen. Nun läuft ein Verfahren gegen Unbekannt wegen Verleumdung, weil vermutet wird, dass jemand die Gegenstände in die Vitrine gelegt hat."

Der NS-Devotionalien-Fan Hochstöger soll mich klagen. Ich habe schließlich die Bilder seiner NS-Devotionalien verbreitet.

Dann geht's auf!

M.W.

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 Re: Der „Fall Hochstöger / FPÖ“
Autor: venenum turpis 
Datum:   19-12-17 14:49

Ich lach mich schief :-)! Der Giftmischer ist ein ausgeschlafenes Bürschlein. Die Existenz des Nazi-Blunders in der Vitrine wird ja gar nicht bestritten. Aber es scheint, es hat ihm keiner zugesehen, wie er die Vitrine befüllt hat *ggg*. Diese Nazibagage.......schmeissen ihr Dreckzeug einfach rechtschaffenen Bürgern in ihre Vitrinen. Ich glaubs nit! Sagenhaft!!!!

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 Re: Der „Fall Hochstöger / FPÖ“
Autor: haumiblau 
Datum:   19-12-17 14:46

"Da stellst du nichtsahnend deine Vitrine ins Stiegenhaus - und plötzlich ist Nazi-Zeugs drin"

...und genau das, geschätzter Armin Wolf, also dass jemand einen FPÖ-Politiker damit bewusst diffamieren will (v.a. weil der Urheber der Fotos der Staatsanwaltschaft immer noch unbekannt sein soll), halte ich für genauso plausibel wie, dass ein FPÖ-Politiker solche Gegenstände zu Hause ausstellt (wobei die dann doch wohl das "richtige" Zeug haben, oder? Und keine modernen Massenware-Nazi-Bad-Boy-Dinge wie man sie auf dem Foto sieht; ein T-Shirt (!) als Devotionalie, wirklich?).

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 Re: Der „Fall Hochstöger / FPÖ“
Autor: Apfelmännchen 
Datum:   19-12-17 14:43

Die Marmortafel wurde sichergestellt "nachdem sie mit professioneller Hilfe durch den Beschuldigten abmontiert wurde"

Professionelle Hilfe und Zauberei führten zur Einstellung des Verfahrens?

Unglaublich wie sich die Ermittler auf den Kopf scheißen lassen !!

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 Re: Der „Fall Hochstöger / FPÖ“
Autor: Twitterer 
Datum:   19-12-17 14:30

Armin Wolf twittert dazu:

@ArminWolf
1 Std.Vor 1 Stunde


Und das ausgerechnet einem, der vom SS-Opa noch immer eine NS-Tafel im Laden hängen hat. Es ist wirklich empörend: http://www.dietiwag.org/blog/index.php?datum=2017-09-26

und weiter:

@ArminWolf
1 Std.vor 1 Stunde

Da stellst du nichtsahnend deine Vitrine ins Stiegenhaus - und plötzlich ist Nazi-Zeugs drin: http://www.tt.com/panorama/verbrechen/13806538-91/ns-devotionalien-verfahren-gegen-hochst%C3%B6ger-eingestellt.csp … (via @dietiwag)

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 Re: Der „Fall Hochstöger / FPÖ“
Autor: haumiblau 
Datum:   19-12-17 14:30

Wie ich schon oft gesagt habe und dafür genauso oft verspottet worden bin:
Solange man die Herkunft der Fotos und die Umstände ihrer Aufnahme nicht kennt/nicht rekonstruieren kann, sind sie rechtlich (und wissenschaftlich) wertlos. Sie stehen dann in einem leeren Raum.

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 Re: Der „Fall Hochstöger / FPÖ“
Autor: Kornfeld Kofel 
Datum:   19-12-17 14:22

tollerfranz schrieb:

> mal ehrlich ,der ort landeck hat ca.8000 einwohner dort sollte
> man wissen ob dieser herr mit rechter nazi ideologie ausserhalb
> seines hauses auch aufgefallen ist ,veranstaltungen gibt es ja
> genug wo die zunge ein bißchen lockerer sitzt.
> einen dummen besoffenen bierzelt bubi dreht man einen strick
> und diesen feinen herr stellt man jetzt in die opferrolle,
> das ist wie im 3.R.
> zum kotzen.

Das Bierzelt-Bubi-Argument teile ich, allerdings gilt hier wie dort, daß nicht die Gesinnung, sondern eine konkrete Handlung bestraft wird. Wird auch gut sein. War im sog. 3. Reich übrigens fallweise anders.

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 Re: Der „Fall Hochstöger / FPÖ“
Autor: Ausgerutscht 
Datum:   19-12-17 14:17

ein klassischer Wilhelm Skandal. Nachdem man sich entschlossen hat, das Verfahren einzustellen, wird sofort der StA unterstellt, am blauen Auge blind zu sein.
Wie jämmerlich Wilhelm!

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 Re: Der „Fall Hochstöger / FPÖ“
Autor: folterknecht 
Datum:   19-12-17 13:43

Hat bei der Staatsanwaltschaft schon jemand um die Filmrechte angefragt für diese Münchhausnerei?

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 Re: Der „Fall Hochstöger / FPÖ“
Autor: Apfelmännchen 
Datum:   19-12-17 13:41

Ist der Parteiausschluss noch aufrecht?

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 Re: Der „Fall Hochstöger / FPÖ“
Autor: tollerfranz 
Datum:   19-12-17 13:34

mal ehrlich ,der ort landeck hat ca.8000 einwohner dort sollte man wissen ob dieser herr mit rechter nazi ideologie ausserhalb seines hauses auch aufgefallen ist ,veranstaltungen gibt es ja genug wo die zunge ein bißchen lockerer sitzt.
einen dummen besoffenen bierzelt bubi dreht man einen strick und diesen feinen herr stellt man jetzt in die opferrolle,
das ist wie im 3.R.
zum kotzen.

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 Re: Der „Fall Hochstöger / FPÖ“
Autor: Herbst 
Datum:   19-12-17 12:38

Lt. ORF:

"Verfahren gegen Unbekannt wegen Verleumdung
Wer die Gegenstände in die Vitrine gelegt habe, ist unklar. Wer die Fotos angefertigt hat, konnte die Staatsanwaltschaft nicht in Erfahrung bringen. Nun läuft ein Verfahren gegen Unbekannt wegen Verleumdung, weil vermutet wird, dass jemand die Gegenstände in die Vitrine gelegt hat."


Geht's noch? Lässt sich die Staatsanwaltschaft da wirklich einspannen vom NS-Devotionalien-Fan?

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 Re: Der „Fall Hochstöger / FPÖ“
Autor: Fotograf aus Zams 
Datum:   19-12-17 12:13

eingestellt. was soll machen?

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 Re: Der „Fall Hochstöger / FPÖ“
Autor: Karl100 
Datum:   19-12-17 12:09

Das übliche blinde rechte Auge.......

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 Re: Der „Fall Hochstöger / FPÖ“
Autor: Kornfeld Kofel 
Datum:   19-12-17 11:51

Erscheint mir schlüssig, ehrlich gesagt.
Bis auf die Vitrine, was die Staatsanwaltschaft zu diesem Schluß gebracht hat, ist mir nicht ganz klar. Schließlich hat man doch festgestellt, daß die Vitrine auf dem Bild diejenige ist, welche, und bestritten wurde das offenbar auch nicht. Daß jemand heimlich Fahnen in die Vitrine legt und sie ins Stiegenhaus stellt - und am Abend kommt der Beschuldigte aus der Apotheke und stellt die Ungeheuerlichkeit fest, um die Fahnen aber sOfort in den Müll zu werfen - das geht mir nicht ganz ein. Aber ich bin nicht zuständig.

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 Re: Der „Fall Hochstöger / FPÖ“
Autor: webmaster 
Datum:   19-12-17 11:34

Abenteuerlich ist gar kein Ausdruck!

Das Verfahren gegen Hochstöger ist von der Staatsanwaltschaft Innsbruck mit einer höchst fragwürdigen Begründung eingestellt worden.

Aber lest selbst:
http://www.dietiwag.org/blog/index.php?datum=2017-12-19

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 Re: Der „Fall Hochstöger / FPÖ“
Autor: oberländer Schluchtenscheisser 
Datum:   19-12-17 07:38

ist schon klar war zu wenig rechts wenn man das mit blauen Augen sieht .



Altus schrieb:

> Die Ermittlungen gegen Hrn. Hochstöger wurden eingestellt, es
> wird kein Strafverfahren geben.

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Der „Fall Hochstöger / FPÖ“
Autor: Argusauge 
Datum:   19-12-17 07:12

Bescheidene Frage:weswegen hätte auch das Verfahren durchgezogen werden sollen wenn wesentliche Tatbestandsmerkmale fehlen?

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 Re: Der „Fall Hochstöger / FPÖ“
Autor: Weiter wie gewohnt 
Datum:   19-12-17 07:09

Man kann es nicht nachlesen, weil die Medien natürlich gerne über Anschuldigungen und allfällige Prozesse berichten, jedoch nur selten darüber, dass ein von ihnen angepatzter Bürger unschuldig ist. Dennoch ist es so.

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Der „Fall Hochstöger / FPÖ“
Autor: gilfert 
Datum:   18-12-17 21:30

ad Altus:

Wo kann man das nachlesen, dass es keine strafrechtliche Verfolung Hochstögers gebe wird?

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Der „Fall Hochstöger / FPÖ“
Autor: Paradeiserzüchter 
Datum:   18-12-17 16:24

anonoffline schrieb:

> Schmerling schrieb:
>
> > Äh? wer sagt das?
> >
> Inneminister Kickl?

In Landeck weiss man das schon seit letzter Woche. Ist ja kein Geheimnis.

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Der „Fall Hochstöger / FPÖ“
Autor: anonoffline 
Datum:   18-12-17 12:25

Schmerling schrieb:

> Äh? wer sagt das?
>
Inneminister Kickl?

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Der „Fall Hochstöger / FPÖ“
Autor: Schmerling 
Datum:   18-12-17 11:30

Äh? wer sagt das?

Altus schrieb:

> Die Ermittlungen gegen Hrn. Hochstöger wurden eingestellt, es
> wird kein Strafverfahren geben.

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Der „Fall Hochstöger / FPÖ“
Autor: Altus 
Datum:   18-12-17 11:08

Die Ermittlungen gegen Hrn. Hochstöger wurden eingestellt, es wird kein Strafverfahren geben.

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Der „Fall Hochstöger / FPÖ“
Autor: Perjen 
Datum:   18-12-17 11:00

Laut Krone musste Mathias Venier wegen der Hochstöger-Geschichte auf seinen FPÖ-Listenplatz verzichten.

Dass Hochstöger den Venier einschlägig angelernt hat, ist schon bekannt, aber was war dann noch? Hat der Hochstöger etwa seinen Nazi-Dreck vor dem Polizei-Besuch beim Venier versteckt ???

Was meint ihr ???

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Der „Fall Hochstöger / FPÖ“
Autor: Unterlandla 
Datum:   14-10-17 13:03

@ Villach

Der Herr Hochstöger ist meines Wissens ein unbescholtener Bürger. Wenn er verurteilt wird, dann wird er wohl seine Konsequenzen ziehen. Wenn jeder gegen den die Staatsanwaltschaft schon ermittelt hat seine Ämter zurücklegen müsste dann wären im Hohen Tiroler Landtag auch ein paar Sessel frei.

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Der „Fall Hochstöger / FPÖ“
Autor: Villach 
Datum:   14-10-17 07:33

Herr Hochstöger ist immer noch im Aufsichtsrat der Apothekerbank.

Kann sich die Bank das leisten, wenn die Staatsanwaltschaft Hausdurchsuchungen durchführt und wegen des Verstoßes gegen das Verbotsgesetz ermittelt?
http://www.apobank.at/ihre-apobank/impressum

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Der „Fall Hochstöger / FPÖ“
Autor: Apfelmännchen 
Datum:   06-10-17 13:03

https://derstandard.at/2000065455902/FPOe-Mandatar-Deimek-Blauer-Widerruf-zur-Geisterstunde

"Erst vor wenigen Tagen wurde die Broschüre übrigens um Fälle, die allein seit dem Erscheinen der Erstfassung im August bekannt wurden, ergänzt: Es waren neun Fälle, fast jede Woche ein neuer. Unter ihnen etwa ein burgenländischer Gemeinderatskandidat, der gefordert hatte, das KZ Mauthausen wieder zu eröffnen oder ein Mitglied des Tiroler FPÖ-Landesparteivorstandes, das im Hinterzimmer seiner Apotheke NS-Devotionalien hortete."

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Der „Fall Hochstöger / FPÖ“
Autor: Kornfeld Kofel 
Datum:   05-10-17 14:54

... er ist auch noch nicht verurteilt...

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Der „Fall Hochstöger / FPÖ“
Autor: Luxx 
Datum:   05-10-17 07:07

Ich denke, dass genau so die Aussage von Ingo Mayr gemeint war: wer die FPÖ wählt etabliert auch Menschen, die mit Nazis sympathisieren, die Geschichte umdeuten, rechtsradikale Ansätze verfolgen, Hitler verehren oder sein Scheitern bedauern.
Die unzähligen Einzelfälle, die erst nach deren Bekanntwerden zu Konsequenzen führen, beweisen, dass in der FPÖ zumindest viel Raum und Verständnis dafür vorhanden ist.

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Der „Fall Hochstöger / FPÖ“
Autor: Villach 
Datum:   03-10-17 09:26

Der Herr Hochstöger sitzt immer noch im Aufsichtsrat der Apothekerbank!


Aufsichtsrat

Mag.pharm. Gottfried BAHR (AR Vorsitzender)
Mag.pharm.Dr. Martin HOCHSTÖGER (AR Vorsitzender Stellvertreter)
Mag.pharm. Heinrich BURGGASSER
Mag.pharm. Leopold SCHMUDERMAIER
Mag.iur. Martin TRAXLER
Dr. Wolfgang VÖLKL
Mag.pharm.Dr. Andreas WINDISCHBAUER (AR Mandat mit 10.5.2017 zurückgelegt)
Thomas PAJOR (Betriebsrat)
Petra FUCHS (Betriebsrat)

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Der „Fall Hochstöger / FPÖ“
Autor: gilfert 
Datum:   02-10-17 00:11

Die TT hat berichtet. Vom Martin Hochstöger und seinen Umtrieben im historisch betagten Umfeld. Abwerzger hat dementiert, diese Aussagen habe er der TT gegenüber gar nie so gemacht. Tags darauf eine halbherzige Anleihe an sozialistisch-gegenpolige Gedanken zur Causa in der Causa.
Es muss eine klare rechtliche Sprache gesprochen werden, die Staatsanwaltschaft kommt ihrer Aufgabe hoffentlich nach und stellt den ehrenwerten Apotheker Hochstöger vor ein ordentliches Gericht. Mit Bericht durch Fellner in der TT.
Der wirkliche Skandal wäre nicht die TT, nicht Hochstöger, nicht die knontroversiell geführte Diskussion innerhalb der interessierten Tiroler_innen, nein, Skandal wäre eine laxe Rechtsprechung, die den Akt womöglich als Facette der "freien Meinungsäußerung" legitimieren würde.
Es bleibt spannend.

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Der „Fall Hochstöger / FPÖ“
Autor: Volksplatterei 
Datum:   01-10-17 11:52

Gilt für die Trotteltimes eigentlich der Ehrenkodex für die österreichische Presse?

Zitat aus dem Ehrenkodex:
2.5. Wenn zu einem Bericht von Leserseite eine begründete Richtigstellung einlangt, soll diese so weitgehend und so rasch wie möglich veröffentlicht werden.
Bedeutet das bei der TT, dass eine begründete Richtigstellung gelöscht wird?

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Der „Fall Hochstöger / FPÖ“
Autor: Webete 
Datum:   01-10-17 11:36

......einfaches strickmuster. 3 wochen vor der wahl findet man jemanden, den man vor seinen (dreckigen) karren spannen kann.....und einen, der sich vor diesen karren spannen lässt.....

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Der „Fall Hochstöger / FPÖ“
Autor: R.A. 
Datum:   01-10-17 11:29

Hab schon mal im TT-Thread die Praxis des Löschens von Artikeln mit den Worten "Markus Wilhelm" erwähnt.

Besitzt der Poster aber die Frechheit, "dietiwag.org" wörtlich zu erwähnen, braucht der Kommentar nicht gelöscht zu werden; er wird schon gleich gar nicht freigeschaltet. Soviel zu Meinungsfreiheit. Übrigens ist der "Neunhäuser" ein arroganter, unsympathischer Polterer, der sich wohl selber nicht mag.

Frage mich auch, ob die Medien nicht verpflichtet wären, die Quelle zu zitieren, wenn sie abschreiben.



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 Re: Der „Fall Hochstöger / FPÖ“
Autor: Jochdohle2 
Datum:   01-10-17 11:27

Sind wir uns doch mal ehrlich..die TT-Redakteure treten auf, als ob sie die besten investigativen Journalisten der westlichen Hemisphäre wäre. Dabei ist die TT nur ein kleines Bezirksblättchen in einem kleinen Landl. Der Nindler glaubt seinem damaligen Rauswurf und dem kriechenden Wiedereintritt, er wäre der in einem Atemzug mit Top-Journalisten hochwertiger Medien zu nennen. Wer ihn kennt, weiß dass er tagtäglich mit ihm selbst im Kampf liegt, dass er einfach nicht jenen Respekt bekommt, welcher ihm nach seiner Meinung zusteht. Er ist einfach ein furchtbar lächerliche Figur. Auch seine Kolleginnen und Kollegen bezeichnen ihn als Kotzbrocken und als einen überheblichen, selbstüberschätzenden Typen. Wäre er nicht bei der MOHO würde er nicht mal bei einer Schülerzeitung einen Job bekommen. Ein kleiner Erfüllungsgehilfe der nur einem gefallen will - seinem Oberboss Mr. Petz, welcher im mitteilen lässt was er zu tun und zu lassen hat. - Ja - mitteilen läßt - denn nicht mal Petz hat mit ihm direkten Kontakt. Und da Vahrner und Zenhäuser auch nicht viel besser sind fällt es nicht auf wie schwach die ganze Abteilung ist. Also: Nehmt diesen Typen und seine Gefährten nicht ernst - das haben die nicht verdient - bemitleidet sie lieber, ob ihrer Charakterlosigkeit und Ignoranz.

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Der „Fall Hochstöger / FPÖ“
Autor: Höttinger 
Datum:   01-10-17 11:10

Die TT macht sich zum Affen, dank Nindler und Forum.

Die FPÖ nicht, weil ... ... weil man sich nicht zu etwas machen kann, das man schon ....

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Der „Fall Hochstöger / FPÖ“
Autor: webmaster 
Datum:   01-10-17 10:10

Hierher übertragen:


Autor: kassandra
Datum: 01-10-17 09:37


schön dass es in diesem fall mit reaktionen schnell gegangen ist.

dank der politischen großwetterlage scheinen sich die nazi-sympathisanten ja schon vom keller
ins hinterzimmer vorzuwagen

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Der „Fall Hochstöger / FPÖ“
Autor: Wörgl 
Datum:   01-10-17 10:08

Also mir taugt vor allem die perfekte Umsetzung des Charakters von (pn) in diesem Foto: http://www.dietiwag.at/img2/nindler_inserat_800.jpg

Die Verschlagenheit des Typen ist vom Fotografen sehr gut zum Ausdruck gebracht.

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Der „Fall Hochstöger / FPÖ“
Autor: Dealer 
Datum:   01-10-17 09:47

Die Weltpresse berichtet vom zigten Tiroler Nazi-Skandal und zitiert überall den Wilhlem
Die TT berichtet also lange gar nicht und zitiert den Wilhelm dann in einem winzigen Bericht wieder einmal nicht
Dann löscht sie alle Postings dazu laufend heraus, wo diese Umstand sichtbar und der Name Wilhelm vorkommt.

Für mich ist das dreistest vorgetragener und nur noch fassungslos machen müssender FASCHISMUS PUR!
Da könnte Italien in ihrer dunkelsten Vergangenheit noch einiges (dazu) lernen, denn in Tirol gibt es (noch) immer keine italienischen Verhältnisse (wenn der einzig (noch) verbliebene Koaltionspartner für die nächste Regierung damit auch noch abhanden kommt)

Bin sehr gespannt, wann das erste mal über das "post faschistische Land Tirol" in der internationalen Presse berichtet wird? -Wäre wenn man das gesamte "dietwiag.org Forum" zitiert schon jetzt leicht möglich

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Der „Fall Hochstöger / FPÖ“
Autor: Abwerzgerfan 
Datum:   01-10-17 09:39

Am besten: TT-Abo abbstellen, denn Nindler & Co. sind irrelevante Journalisten, die bestenfalls dann auffallen, wenn sie über etwas nicht berichten wollen.

Werner schrieb:

> Also der Nindler ist jenseits von gut & böse. Sehr schön
> vorgeführt.

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Der „Fall Hochstöger / FPÖ“
Autor: Abwerzgerfan 
Datum:   01-10-17 09:33

Wie armselig und verantwortungslos ist auch in diesem Fall dieser Abwerzger! Es brauchte anscheinend einen Befehl aus Wien, um den Fall des Naziverehrers Hochstöger zu klären. Diesem unsäglichen Typen Abwerzger darf man nie ein wichtiges öffentliches Amt anvertrauen!

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Der „Fall Hochstöger / FPÖ“
Autor: Werner 
Datum:   01-10-17 09:31

Also der Nindler ist jenseits von gut & böse. Sehr schön vorgeführt.

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Der „Fall Hochstöger / FPÖ“
Autor: webmaster 
Datum:   01-10-17 08:26

Dieser Thread bezieht sich auf den jüngsten FPÖ-Skandal-Fall „Hochstöger“.

Hier ein aktueller Zwischenstand: http://www.dietiwag.at/index.php?id=5110

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