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Wie Bruno Wallnöfer selbst in den Strudel hineingerät

Mit den Agenturen hat die TIWAG, scheint’s, kein Glück. Zuerst dieser Reinfall mit der Agentur Hofherr, und jetzt dieser Skandal mit der Agentur Blinddate. Auweh! Ja, und um richtig was draus zu machen, hängt sich der TIWAG-Chef auch noch persönlich in die Sache hinein. Warum tut er das? Warum nimmt er den Betreiber dieses illegalen Puffs so in Schutz? Sonst läßt sich Bruno Wallnöfer von seiner Sekretärin den Medien gegenüber häufig verleugnen (und gibt damit auch noch an!), aber hier drängt er sich als Fürsprecher eines Zuhälters an die Öffentlichkeit und verharmlost ihn als „kleinen Investor“, stellt ihn fast schon als Opfer hin, als Geschädigten, denn dieser sei nur „mit 4000 Euro Einlage als Kommanditist an der Begleit-Agentur Blinddate beteiligt gewesen, habe auf Geldrückflüsse gehofft, aber bisher nichts oder nur wenig davon gesehen!" (Wallnöfer in der Neuen vom 2.6.2006)

Warum tut Wallnöfer das, was er tut? Entgegen den Fakten. Warum? Warum sagt er: „Der Mitarbeiter wusste angeblich nichts vom schlüpfrigen Inhalt auf seiner Domain-Adresse", die er selber auf seinen eigenen Namen angemeldet hat, für die er selber bezahlt, die er selber gestaltet und für die er selbst seine Callgirls nackt und in allerlei eindeutigen Verrenkungen fotografiert hat. Wallnöfer macht sich die Lügen seines hochrangigen Mitarbeiters zu eigen und verbreitet, „er sei am operativen Geschäft nicht beteiligt gewesen“ (Neue, 2.6.2006). Warum lehnt er sich da so weit aus dem Fenster?

Bei der Suche nach dem „Maulwurf“ in der TIWAG wurden im März 2006 auf Anordnung Wallnöfers die E-Mail-Boxen der verdächtigten Bereichsleiter und Abteilungsleiter (und auch jene ihrer Sekretärinnen !) durchkämmt und vor mehreren Anwesenden an die Wand gebeamt. Nichts davon hier bei diesem TIWAGler. Kollegen waren schon immer einigermaßen verwundert, wie ein Peter Prantl mit seiner dürftigen Ausbildung in der „Organisation neu“ des Bruno Wallnöfer in die Position eines „Teamleiters“ gelangen konnte. Was hat der Peter Prantl, was die anderen nicht haben? Warum gibt es hier keine internen Untersuchungen darüber, was über sein TIWAG-Dienst-Handy (0669/12531227) gelaufen ist? All das wäre überprüfbar. Nicht einmal, daß Prantl in der Firma seine „Nebentätigkeit“ nicht gemeldet hat, regt Bruno Wallnöfer auf. Laut Dienstvertrag muß nämlich jeder TIWAG-Beschäftigte jede noch so geringfügige Nebenbeschäftigung der Personalabteilung zur Kenntnis bringen.
Warum kann Prantl tun und lassen, was er will? Warum, Herr TIWAG-Vorstandsvorsitzender, gibt es hier keine Suspendierung oder wenigstens Zwangsbeurlaubung?

12.6.2006

Teil 3: Die Kraftwerks-Connection


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