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   Fortlaufende Randnotizen in Sachen Kuhn und Festspiele Erl

Die Causa Kuhn/Erl sollte diese Website nicht zu sehr dominieren.
Daher diese neue Rubrik, um kurz und schnell und ein wenig abseits der großen Geschichten
über aktuelle Ereignisse und Entwicklungen zu informieren.

Autsch. Krüger/Kuhn sind mit ihrem Antrag auf eine „Einstweilige Verfügung“, mit dem sie ihre jüngste Unterlassungsklage aufgemotzt haben, bei Gericht im wahrsten Sinne kläglich gescheitert. Sie hätten haben wollen, dass mir untersagt würde, „Behauptungen zu verbreiten, denen zu Folge in der Zeit der Geschäftsführung Kuhns bei der Tiroler Festspiele Erl Betriebsges.m.b.H. das Delikt der Abgabenhinterziehung verwirklicht worden sein soll“.
Konkret geht es um den Artikel Erl: Der jüngste Strafbescheid hat es in sich! (22.10.2018)
Unser Steuergeld. Das mehr geschäftliche denn musikalische Genie Gustav Kuhn hat an sich selbst als unter dem Künstlernamen Angelo di Montegral dilettierenden Komponisten punktgenau für das sogenannte Maximilian-Jahr den Auftrag für eine Maximilian-Oper vergeben. In Wahrheit lässt Angelo Kuhn sich freilich dieses Musiktheater von seinem musikalischen Assistenten bei den Festspielen Erl komponieren und das – wie es heißt - „Special“ nicht zuletzt über eine Sonderförderung vom Land Tirol mitfinanzieren.
Gustav di Montegral möchte die für den 3. Jänner 2019 angekündigte Ur- und vermutlich auch Letztaufführung über den „womanizer“ Maximilian (Stückbeschreibung) inszenieren und dabei selbst dirigieren.
Schauen wir einmal, ob die Öffentlichkeit, die das alles bezahlt, da einfach so zuschaut. (21.10.2018)
Maulheld. Vor vierzehn Tagen, als in einer mehr als schrägen Pressekonferenz-Inszenierung Angestellte der Festspiele verpflichtet worden waren, „Wir wollen Kuhn zurück!“ vom vorbereiteten Zettel herunterzulesen, da machte sein Vize Andreas Leisner, einer der größten Nutznießer des Systems Erl, einen auf ganz wilden Hund: Leisner beschuldigte das Profil, für Aussagen gegen Kuhn Geld bezahlt zu haben, und kündigte eine Anzeige bei der Staatsanwaltschaft an. Die dort – eh klar - bis heute nicht eingelangt ist.
Es war Angstgekläff, reines Angstgekläff. (20.10.2018)
Haselsteiners Hotel. Nur ein halbes Jahr nach Eröffnung des gönnerisch „Künstlerherberge“ genannten vierten oder fünften Bauwerks des großen Samariters in Erl wird dieses zum Teil bereits als Hotel für Gäste vermarktet. Hieß es vordem noch, die „Künstlerherberge werde auch die Hotellerie-Situation in der Region entspannen, da damit (in den anderen Betrieben) wieder Kapazitäten für die Gäste frei würden“ (Gustav Kuhn), wird in Wahrheit natürlich das Gegenteil bewirkt: Das Haselsteinerhotel ist eine zusätzliche Konkurrenz für die bestehenden Betriebe in Erl. Da freuen sich, Berlinerisch gesprochen, die Erler Gastronomen natürlich wie Bolle. (19.10.2018)
Dieser Krüger. Haselsteiners Anwalt hat mir heute am Landesgericht Innsbruck „Nazi-Diktion“ vorgeworfen, weil ich über die Klagswut Haselsteiners geschrieben hatte: „Er ist schwer getroffen und reagiert eben wie ein verletztes Raubtier.“
Ausgerechnet dieser Krüger spricht von „Nazi-Diktion“. Von ihm, der ein paar Tage lang den Justizminister dieser Republik gegeben hat, ist protokolliert, wie er im Parlament als FPÖ-Abgeordneter unter Jörg Haider die Vernichtungslager der Nazis beschönigend als „Straflager“ bezeichnet hat (hier).
Die Abgeordnete, die ihn darauf hin zur Rede stellte, bezichtigte er – wieder öffentlich – der „semantischen Masturbation“. (17.10.2018)
Reißaus genommen. Als der Geschäftsführer der Festspiele bereits am ersten Höhepunkt der Berichte über die dortigen Zustände gekündigt hat, verbreitete die Pressesprecherin Angelika Ruge: „Zedinicek sei lediglich als Karenzvertretung eingesprungen. Eine Dauerstelle wollte der Steirer in Erl nicht übernehmen.“ (TT, 30.5.2018).
Die Rache des Archivs freilich ist erbarmungslos. Im August 2017, als Präsident und Intendant die Bestellung Zedniceks bekanntgaben, freuten sie sich noch, „dass er zumindest die nächsten vier Jahre diese Aufgabe wahrnehmen wird“. Hier. (16.10.2018)
Gerichtstermin, Mittwoch. Über die hilfloseste und grundloseste der gegen mich eingebrachten vierzehn Klagen wird übermorgen am Landesgericht Innsbruck verhandelt. Der Strabag-Mensch behauptet darin, ich hätte behauptet, er habe mich gezwungen, das Forum auf dieser Seite zu schließen. Hab ich natürlich nirgendwo auch nur ansatzweise. Was für eine Selbstüberschätzung des Strabaglers! Als hätte er dazu auch nur annähernd die Macht. (15.10.2018)
Ort: LG Innsbruck, Neubau, Saal 214; Beginn: 13 Uhr
Affekthandlung. Ausgerechnet Julia Oesch wird jetzt von Gustav Kuhn auf Unterlassung, Widerruf und Veröffentlichung geklagt, jene Sängerin, vor deren gefürchteter Aussage - per Videokonferenz über das Landgericht Frankenthal (Rheinland-Pfalz) - er in zwei Medienverfahren gegen mich im Mai noch kleinlaut w.o. gegeben hat. Das wird ein Fest, wenn ihre Opferkolleginnen in Innsbruck reihenweise als Zeuginnen gegen ihn auftreten werden. (14.10.2018)
Palfrader. Die zuständige Politikerin, die als Landesrätin Jahr für Jahr 1,15 Millionen Euro ungschaut nach Erl schickt und selbst im Stiftungsvorstand der Festspiele sitzt, versucht sich immer noch wegzuducken. Die Liste Fritz hat ihr jetzt ein paar unangenehme Fragen zur schriftlichen Beantwortung zukommen lassen. Hier. (13.10.2018)
Reine Provokation. Obwohl Gustav Kuhn unter dem Druck der Öffentlichkeit und dadurch jenem des Stiftungsvorstandes im Juli die künstlerische Leitung der Festspiele Erl abgeben musste, scheint er im frischgedruckten Winterprogramm 2018/19 als künstlerischer und musikalischer Leiter immer noch oder schon wieder auf. Hier. (12.10.2018)
Abverkauf. Leere Behauptungen, leere Säle. Nicht nur die Argumente, auch die Eintrittskarten werden immer billiger in Erl. Es ist die pure Verzweiflung. Wer keine fünf Euro mehr ausgeben mag oder kann für ein Konzert, soll bitte trotzdem kommen. Hier. (12.10.2018)
Neuer Erl-Chef. Das ca. siebte Gerücht bzgl. der Kuhn-Nachfolge besagt, dass sein Freund von der Frankfurter Oper die Führung der Tiroler Festspiele übernehmen soll. Bernd Loebe ist zwar noch bis 2023 an Frankfurt gebunden, möchte Erl aber von dort aus leiten. (11.10.2018)
Klage Nr. 14. Bevor ich’s vergesse: Vor wenigen Tagen ist mir in Sachen Erl die, wenn ich richtig mitgezählt habe, vierzehnte Klage zugestellt worden. Es geht um von mir behauptete nicht bezahlte Abgaben der Festspiele Erl, etwas, was zwischenzeitlich von mehreren Medien bestätigt worden ist (hier). Kläger ist Gustav Kuhn als Geschäftsführer der Tiroler Festspiele Erl Betriebsges.m.b.H. Beantragt sind eine Einstweilige Verfügung, Widerruf und Unterlassung. Der begehrte Streitwert beträgt 19.600 Euro. (11.10.2018)
Rechnungshof. Seit Montag sitzen Prüfer unseres sehr bedächtigen Landesrechnungshofs im Festspielhaus in Erl. Die Frage ist, wer ihn hinterrücks beauftragt hat. Und: Wollte man damit dem wesentlich strengeren und von der Landespolitik weniger leicht steuerbaren Bundesrechnungshof zuvorkommen? (10.10.2018)
Profil-Cover. Zweimal in zwei Wochen auf die Titelseite des Nachrichtenmagazins schafft es auch nicht jeder.
Er aber schon. (9.10.2018)
Rückzieher. Beim ersten Prozesstermin Anfang Oktober in der Causa Tiroler Festspiele Betriebsges.m.b.H. gegen mich wegen der Vorwürfe arbeitsrechtlicher und abgabenrechtlicher Vergehen hat deren Anwältin den Klagspunkt "Verstoß gegen das Ausländerbeschäftigungsgesetz" zurückgezogen, weil dieser Verstoß "eh offensichtlich ist". (9.10.2018)
Musikalische Leitung. Auf der Webseite der Tiroler Festspiele scheint allen Suspendierungen zum Trotz Gustav Kuhn als Musikalischer Leiter auf (hier). "Furore di Montegral" ist übrigens auch einer seiner "Künstlernamen". (8.10.2018)


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