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Tagebuch Einträge 2020
[alle des Jahres 2020 auf einer Seite anzeigen]

2020-04-03
Null Ahnung von „Patient Null“


2020-04-01
Jeder, wirklich jeder darf sich entblöden …


2020-03-24
Staatsanwaltschaft eingeschaltet


2020-03-23
So werden bei uns die Gäste noch im Nachhinein von oben bis unten angeschmiert


2020-03-21
Was täten wir in dieser schweren Zeit ohne unsere heimischen Experten!


2020-03-20
Hier spricht der Wirtschaftsbundobmann vom „Hottentotten Staat“ Tirol über das viele Gras, das nach einer Woche über die Sache gewachsen sein wird


2020-03-17
Wenig wahrscheinlich, unwahrscheinlich, sehr unwahrscheinlich


2020-03-04
Der geborene Hochstapler


2020-02-21
Unsinniger Donnerstag: Riesen Faschingsumzug am Bergisel


2020-02-07
„Haselsteiner verlor endgültig gegen Wilhelm“ (Kronenzeitung, 7.2.2020)


2020-01-30
Übertourismus und Überdrübertourismus


2020-01-25
Benko baut sich 2020 noch eine zweite Jagdhütte in den Naturpark Karwendel


2020-01-23
Was geht ab in der Wattener Lizum? Was macht die deutsche Bundeswehr dort wirklich?

2020-01-20
Bombenabwürfe in Tirol?


2020-01-17
Landesrätin Zoller-Frischauf wünscht, zurücktreten zu dürfen


2020-01-10
Apropos Schrott: Wie er Wahlkampfkosten vor dem Rechnungshof versteckt hat


2020-01-05
„All in one“ beim neuen Aufsichtsrat in Erl: Haselsteiner kontrolliert sich selbst


2020-01-02
Danke


  Was geht ab in der Wattener Lizum? Was macht die deutsche Bundeswehr dort wirklich?   [23.01.2020]

Der Truppenübungsplatz Wattener Lizum geht zurück auf die deutsche Wehrmacht, die dort ab 1938 die Lager Walchen und Lizum errichtet hat. Die Almflächen wurden den Bauern teilweise abgelöst, teilweise erhielten sie Tauschflächen im Unterinntal. Die US-Besatzer schenkten 1945 das von ihnen übernommene „Deutsche Eigentum“ im Ausmaß von 5000 Hektar dem Land Tirol. 1955, nach dem Staatsvertrag, wurde es von diesem an das Österreichische Bundesheer abgetreten. Im nicht öffentlichen Übergabevertrag ist klar geregelt, was dort – dem Bekenntnis zur immerwährenden Neutralität der Republik Österreich entsprechend - stattfinden darf und was nicht.

Inzwischen verstößt das Bundesheer gewohnheitsmäßig gegen darin enthaltene Vertragsbestimmungen (wie schießfreie Zeiten und übungsfreie Monate) und lässt auch die Deutsche Bundeswehr nach Belieben in der Lizum gewähren. Kein Wunder, dass diese dort auch Bombenabwürfe üben wollte (siehe unten) und sogar mit dem Angebot, diesen zweitgrößten österreichischen Truppenübungsplatz zu kaufen, an das Verteidigungsministerium in Wien herangetreten ist.




Jüngsten Zeitungsmeldungen zufolge will der Landeshauptmann von Tirol (noch dazu als ehemaliger Verteidigungsminister) keine Ahnung haben, was in der Lizum abgeht. Wie glaubhaft ist das denn?

Was weiß er darüber, dass dort mit NATO-Kriegsmaterial geübt wird? Uranmunition verschossen wird? Von den Deutschen autonome Roboter - Lethal Autonomous Weapons, sogenannte „Killer Robots“ - zum Einsatz kommen sollen (getarnt als Entschärfungsroboter)?

Nachdem das Land Tirol die dortigen Almen dem Bundesheer übergeben und damals vertraglich klar festgelegt hat, was dort sein darf und was nicht, ist der Landeshauptmann auch verantwortlich dafür, dass hier der ordnungsgemäße Zustand wieder hergestellt wird. Nur sich unwissend zu geben, reicht jetzt nicht mehr.

   
     
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