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Tagebuch Einträge 2020
[alle des Jahres 2020 auf einer Seite anzeigen]

2020-04-03
Null Ahnung von „Patient Null“


2020-04-01
Jeder, wirklich jeder darf sich entblöden …


2020-03-24
Staatsanwaltschaft eingeschaltet


2020-03-23
So werden bei uns die Gäste noch im Nachhinein von oben bis unten angeschmiert


2020-03-21
Was täten wir in dieser schweren Zeit ohne unsere heimischen Experten!


2020-03-20
Hier spricht der Wirtschaftsbundobmann vom „Hottentotten Staat“ Tirol über das viele Gras, das nach einer Woche über die Sache gewachsen sein wird


2020-03-17
Wenig wahrscheinlich, unwahrscheinlich, sehr unwahrscheinlich


2020-03-04
Der geborene Hochstapler


2020-02-21
Unsinniger Donnerstag: Riesen Faschingsumzug am Bergisel


2020-02-07
„Haselsteiner verlor endgültig gegen Wilhelm“ (Kronenzeitung, 7.2.2020)


2020-01-30
Übertourismus und Überdrübertourismus


2020-01-25
Benko baut sich 2020 noch eine zweite Jagdhütte in den Naturpark Karwendel


2020-01-23
Was geht ab in der Wattener Lizum? Was macht die deutsche Bundeswehr dort wirklich?


2020-01-20
Bombenabwürfe in Tirol?


2020-01-17
Landesrätin Zoller-Frischauf wünscht, zurücktreten zu dürfen


2020-01-10
Apropos Schrott: Wie er Wahlkampfkosten vor dem Rechnungshof versteckt hat


2020-01-05
„All in one“ beim neuen Aufsichtsrat in Erl: Haselsteiner kontrolliert sich selbst


2020-01-02
Danke


  Null Ahnung von „Patient Null“   [03.04.2020]

Wovon man nicht sprechen kann,
darüber muss man schweigen.


Ludwig Wittgenstein


Man sollte es einfach sagen, dass der erste Coronavirus-Träger in Tirol schlicht nicht ermittelbar ist. Wie denn auch?
Der Gesundheitsminister hat die AGES eingeschaltet. Diese hat sich ordentlich blamiert.





Wir haben stattdessen den Hausverstand eingeschaltet - am Beispiel des ersten positiv getesteten Covid-19-Falles in Bremerhaven. Dieser stellt sich nach einer internen Information von dort so dar:

„Der Mann war mit vier Arbeitskollegen zum Snowboarden in Sölden. Alle fünf fühlten sich bereits in Sölden nicht fit, dachten an eine Erkältung und führten das wohl auch auf die Wetterlage zurück. Am 7. März haben sie sich im Laufe des Tages auf den Rückweg gemacht, am 8. März fühlte der Herr sich sehr krank, am 9. wurde er getestet, das Ergebnis am nächsten Tag bescherte der Stadt den 1. Coronafall. Die Mitreisenden wurden in den nächsten Tagen positiv getestet.“

Darüber hat auch die Nordsee-Zeitung am 13.3.2020 online berichtet:




Einfache Rechnung

Die Gruppe aus Bremerhaven ist ganz regulär nach einer Woche Aufenthalt in Sölden am Samstag, den 7. März, dem vorgesehenen Abreisetag, nach Hause gefahren. Alle fünf fühlten sich schon in Sölden nicht fit, das heißt, sie müssen sich gleich zu Beginn ihrer Urlaubswoche, d.i. vom 29.2. – 7.3., hier angesteckt haben. Woraus, ganz ohne AGES, geschlossen werden kann oder muss, dass das Virus zumindest schon in der vorausgehenden Woche, d.i. vom 22.2. – 29.2., in Sölden existiert hat.

Von einem „Patienten Null“ in Tirol kann trotzdem auch hier nicht die Rede sein.

   
  Jeder, wirklich jeder darf sich entblöden …   [01.04.2020]

… auch der Träger des Ehrenzeichens des Landes (by Günther Platter) und Tiroler des Jahres (by Günther Platter).
Obwohl man in diesen Zeiten eigentlich Distanz halten sollte und sich nicht so hemmungslos den Politikern an den Hals schmeißen sollte. Auch dann nicht, wenn man ihnen ganz, ganz viel zu verdanken hat.



   
  Staatsanwaltschaft eingeschaltet   [24.03.2020]

Im Zusammenhang mit der ungehinderten Ausbreitung der Corona-Pandemie über Ischgl und Sölden sind heute durch eine Wiener Kanzlei folgende natürliche und juristische Personen bei der Staatsanwaltschaft Innsbruck angezeigt wurden:



Es geht um den Verdacht „vorsätzlicher“ bzw. „fahrlässiger Gemeingefährdung“ und um mögliche „vorsätzliche“ bzw. „fahrlässige Gefährdung von Menschen durch übertragbare Krankheiten“.




Für sämtliche Verdächtigten gilt die Unschuldsvermutung.

   
  So werden bei uns die Gäste noch im Nachhinein von oben bis unten angeschmiert   [23.03.2020]

Herr S. war vom 8. bis 15. März auf Skiurlaub in Sölden. Von zuhause aus ersucht er am 17. März, nachdem er erfahren hat, dass sich in dieser Zeit dort Gäste und Mitarbeiter mit Covid-19 angesteckt haben, den TVB „Ötztal Tourismus“ um Aufklärung, „warum bis zum Saisonende am Sonntag den 15.3. keine Warnung herausgegeben wurde“.

Darauf hin erhält er ein Antwortschreiben voller Unwahrheiten:





(1) Wenn selbst der Tourismusverband hier einräumt, spätestens am 10. März über einen (ersten?) Sölder Corona-Fall informiert worden zu sein, warum hat er dann Gäste wie Einheimische auch acht Tage später immer noch nicht davon in Kenntnis gesetzt?
Der Bürgermeister behauptet, seinerseits erst am 13. März von einem ersten positiven Befund gehört zu haben. Wurde die Information auch an ihn nicht weitergegeben?

(2) Schlicht unwahr ist, dass die Gemeinde Sölden am 12. März „die Schließung aller Aprés-Ski- und Nachtlokale angeordnet“ habe. Die Verordnung kam vom Land Tirol und erging am 13. März 2020.

(3) Frei erfunden ist weiters, dass bereits am 13. März „fast alle Gäste Sölden bereits verlassen“ hätten. Wahr ist vielmehr, dass der Großteil am Samstag, 14. März abgereist ist, der Rest am 15. bzw. 16. März. Am Samstag und sogar noch am Sonntagvormittag liefen weiterhin die Bergbahnen und es herrschte reger Skibetrieb auf den Pisten. Es wurden am Sonntag sogar noch Tagesskipässe verkauft.

(4) Trotz der Anordnung vom Land, Aprés-Ski- und Nachtlokale zu schließen, hielten solche nicht nur am 13. März, sondern auch noch am 14. März teilweise offen.

   
  Was täten wir in dieser schweren Zeit ohne unsere heimischen Experten!   [21.03.2020]



Osttiroler Bote, 5.3.2020

Hermann Kuenz ist Landtagsabgeordneter und Klubobmann-Stellvertreter der ÖVP im Tiroler Landtag

   
  Hier spricht der Wirtschaftsbundobmann vom „Hottentotten Staat“ Tirol über das viele Gras,
das nach einer Woche über die Sache gewachsen sein wird
   [20.03.2020]




Zwei SMS von Franz Hörl, Hotelier und Bergbahnenbetreiber in Gerlos, Nationalratsabgeordneter (ÖVP) und Tiroler Wirtschaftsbundobmann, am 9. März 2020 an Peter Zangerl, Besitzer des Apres-Ski-Lokals „Kitzloch“ in Ischgl

   
  Wenig wahrscheinlich, unwahrscheinlich, sehr unwahrscheinlich   [17.03.2020]



3.2.2020




26.2.2020




5.3.2020




8.3.2020


Es ist auch sehr unwahrscheinlich, dass „Gesundheits“-Landesrat Tilg und Landessanitätsdirektor Katzgraber diese Skandalserie politisch überleben.

   
  Der geborene Hochstapler   [04.03.2020]

Wenn Genies wie Mozart und Karajan in Salzburg geboren sind, warum dann nicht dieses auch?
Warum dann nicht dieses erst recht?


Turrach



Lebenslauf des Gustav Friedrich Kuhn in „seiner“ Dissertation (1969)


Bei Salzburg



Auf dem Waschzettel seines Buches „Aus Liebe zur Musik“ wanzt er sich 1992 schon mächtig an die Mozartstadt heran.


Salzburg



Er giert nach dem Nimbus von Mozart und Karajan. Gelandet ist er im hintertupfingerschen Erl (Kuhn-Biografie in seiner Programmbroschüre 2013). Und selbst von dort ist er schließlich hinausgestampert worden.


So blufft nur einer, der es nötig hat. Kuhns Geburtsort Turrach liegt mehr als 150 km von der Mozartstadt entfernt. Das ist in etwa auch der Abstand zwischen Kuhn und Karajan.





Apropos Hochstapler

   
  Unsinniger Donnerstag: Riesen Faschingsumzug am Bergisel    [21.02.2020]

Was das Land an Matschgerern aufzubieten hat, wurde aufgeboten für das traditionelle Tiroler Schaulaufen:
Roller, Scheller, Schleicher, Tamperer, Zottler, Laninger, Zaggeler, Wampeler, Hexenmusig usw. Und das alles in echt!
Die Veranstaltung dieses unsinnigen Auflaufs ist, wie man hört, zumindest bis 2809 gesichert.

Das Treiben der Schianen und der Herrelen, der Wilden und der Exoten ist unten in einer Bilddokumentation ausschnittweise – wir schreiben das Jahr 2020 – ungeschminkt festgehalten.



   
  „Haselsteiner verlor endgültig gegen Wilhelm“ (Kronenzeitung, 7.2.2020)   [07.02.2020]



ORF Tirol, 6.2.2020


3:0. In Worten: drei zu null.
Dabei habe ich gar nichts getan … außer ihnen die Kugel auf die Mittelauflage gelegt. Dann sind sie losgestürmt. Aufs eigene Tor: 1:0 (Landesgericht), 2:0 (Oberlandesgericht), 3:0 Oberster Gerichtshof. Wunderschöne Treffer, alle drei, außer halt: Eigentore. Ein perfekter Hattrick durch Hans Peter Haselsteiner. Mit sehenswerten Assists seines Anwaltes Michael Krüger. Beifall von den Rängen.

Dies war der Anstoß: Kommt! Das wird der lustigste Prozess von allen!

Statt was weiß ich wieviel an Prozesskosten und für die erlittene Kränkung zu erhalten, muss Hans Peter Haselsteiner jetzt alles selber bezahlen, auch meinen Anwalt. Man hätt’s ihm flüstern können.
Was ihm freilich gelungen ist: Er konnte damit den berühmten Haselsteiner-Effekt etablieren, vormals bekannt unter Streisand-Effekt.

Das Spiel ist aus!

Von den Klagen, die Haselsteiner in seinem eigenen Namen gegen mich eingebracht hat, ist damit keine mehr anhängig.
Aus gegebenem Anlass aber ein kurzer Überblick über den aktuellen Stand im Prozess-Reigen. Von den ursprünglich 18 Verfahren sind fünf – jetzt, zwei volle Jahre nach dem Losbrechen der Klagsflut – immer noch anhängig. Drei davon haben noch gar nicht richtig angefangen (zweimal Kuhn, einmal Festspiele Erl), eines ist nach Entscheidungen zu meinen Gunsten sowohl beim Landesgericht als auch beim Oberlandesgericht vom OGH dieser Tage an die erste Instanz zurück verwiesen worden (Plagiatscausa Kuhn), und das fünfte offene Verfahren, das ich in erster Instanz gewonnen habe, behängt noch beim Oberlandesgericht (Klägerin: Christin Kirn).

   
  Übertourismus und Überdrübertourismus   [30.01.2020]

Im Jahr 1977 hatte es in Tirol 33 Millionen Nächtigungen.
2019 waren es um 50 Prozent mehr.


1977



Tiroler Tageszeitung, 2.9.1977


2019



Tiroler Tageszeitung, 28.1.2020




1977



Tiroler Tageszeitung, 17.10.1977


2019



Tiroler Tageszeitung, 28.1.2020




1977



Kronenzeitung, 6.11.1977


2019



Kronenzeitung, 28.1.2020


   
  Benko baut sich 2020 noch eine zweite Jagdhütte in den Naturpark Karwendel   [25.01.2020]

Ergänzung zum Artikel Der Herr Benko möchte 3200 ha Tirol kaufen:

Der Immobiliengeier René Benko bzw. die ihm zuzurechnende Signa Holding GmbH hat über die Österreichischen Bundesforste AG das Jagdgebiet Gleirschtal Ost im Naturpark Karwendel von der Republik Österreich gepachtet. Der derzeit geltende Vertrag läuft bis 31. März 2028.





2015 hat die Signa Holding auf Basis einer Vereinbarung mit den Bundesforsten dort ein neues Jagdhaus errichtet, das alles andere als ein einfaches neues Jagdhaus ist:




Bild vergrößern

Jetzt möchte Benko das relativ gut erhaltene, aber für seine Zwecke halt nicht ausreichende und zu wenig repräsentative Nebengebäude (Bild unten) abreißen lassen und auch dort „etwas Richtiges“ hinstellen.




Derzeitiger Zustand

Laut Einreichplan vom November 2019 soll das Ganze samt angrenzendem Lagerraum und Garagen über 40 Meter lang werden. Der als „Jägerhütte“ bezeichnete bzw. getarnte Neubau soll mit allem Pipapo ausgestattet sein, Küche, Keller, Wohn- und Schlafräume, Terrasse usw. umfassen und wie das Jagdhaus von 2015 im Landhausstil errichtet werden.





Auch hier werden „alle Investitionen des Pächters mit der Errichtung in das freie Eigentum der ÖBf“ übergehen und erst tatsächlich in jenen Benkos gelangen, wenn ihm der Kauf des 3.200 Hektar großen Jagdgebietes im Naturpark Karwendel gelingen sollte.

   
  Was geht ab in der Wattener Lizum? Was macht die deutsche Bundeswehr dort wirklich?   [23.01.2020]

Der Truppenübungsplatz Wattener Lizum geht zurück auf die deutsche Wehrmacht, die dort ab 1938 die Lager Walchen und Lizum errichtet hat. Die Almflächen wurden den Bauern teilweise abgelöst, teilweise erhielten sie Tauschflächen im Unterinntal. Die US-Besatzer schenkten 1945 das von ihnen übernommene „Deutsche Eigentum“ im Ausmaß von 5000 Hektar dem Land Tirol. 1955, nach dem Staatsvertrag, wurde es von diesem an das Österreichische Bundesheer abgetreten. Im nicht öffentlichen Übergabevertrag ist klar geregelt, was dort – dem Bekenntnis zur immerwährenden Neutralität der Republik Österreich entsprechend - stattfinden darf und was nicht.

Inzwischen verstößt das Bundesheer gewohnheitsmäßig gegen darin enthaltene Vertragsbestimmungen (wie schießfreie Zeiten und übungsfreie Monate) und lässt auch die Deutsche Bundeswehr nach Belieben in der Lizum gewähren. Kein Wunder, dass diese dort auch Bombenabwürfe üben wollte (siehe unten) und sogar mit dem Angebot, diesen zweitgrößten österreichischen Truppenübungsplatz zu kaufen, an das Verteidigungsministerium in Wien herangetreten ist.




Jüngsten Zeitungsmeldungen zufolge will der Landeshauptmann von Tirol (noch dazu als ehemaliger Verteidigungsminister) keine Ahnung haben, was in der Lizum abgeht. Wie glaubhaft ist das denn?

Was weiß er darüber, dass dort mit NATO-Kriegsmaterial geübt wird? Uranmunition verschossen wird? Von den Deutschen autonome Roboter - Lethal Autonomous Weapons, sogenannte „Killer Robots“ - zum Einsatz kommen sollen (getarnt als Entschärfungsroboter)?

Nachdem das Land Tirol die dortigen Almen dem Bundesheer übergeben und damals vertraglich klar festgelegt hat, was dort sein darf und was nicht, ist der Landeshauptmann auch verantwortlich dafür, dass hier der ordnungsgemäße Zustand wieder hergestellt wird. Nur sich unwissend zu geben, reicht jetzt nicht mehr.

   
  Bombenabwürfe in Tirol?   [20.01.2020]

Die Deutsche Bundeswehr hat vor Kurzem an das Verteidigungsministerium der Republik Österreich allen Ernstes den Antrag gestellt, in der Wattener Lizum (Tirol) Bombenabwürfe trainieren zu dürfen. Bisher haben auf dem dortigen Truppenübungsplatz vor allem deutsche Gebirgseinheiten eine Ausbildung absolviert.

Die Tornados der Bundeswehr, mit denen dies geübt wird, sind tieffliegende Jagdflieger, die auch mit Präzisionsbomben bestückt werden können.




Tornado der Bundeswehr




Abwurfübung in Deutschland




Truppenübungsplatz des Österreichischen Bundesheeres Wattener Lizum


Nachdem heute Früh der Sprecher des Ministeriums meine diesbezügliche Anfrage noch ins Lächerliche zu ziehen versucht hat, hat er zwischenzeitlich das Ansuchen der Deutschen Bundeswehr, Bomben auf Tirol schmeißen zu dürfen, vollinhaltlich bestätigt. Das Ersuchen sei jedoch, beteuert er, vom Verteidigungsministerium abgelehnt worden.

   
  Landesrätin Zoller-Frischauf wünscht, zurücktreten zu dürfen    [17.01.2020]

Gestern fand in Imst der Neujahrsempfang der dortigen Bezirksstelle der Tiroler Wirtschaftskammer statt. Er ging los um 18.00 Uhr mit dem Cocktailempfang, um 19.00 Uhr begann der Festakt mit der Begrüßung durch den Bezirksobmann. Es folgte die Ansprache der Wirtschaftslandesrätin Patrizia Zoller-Frischauf (ÖVP), in der sie gegen den Umweltschutz polemisierte und die, wie Augen- und Ohrenzeugen berichten, schließlich in einer beispiellosen Entgleisung gipfelte. Sie möchte, so die Landesrätin, heute über eine prominente Person aus Schweden sprechen, über ein Mädchen mit Zöpfen. Aber nicht mit roten, das mit Äffchen und Pferd die Menschen zum Lachen bringen wollte. Sondern eines mit blonden Zöpfen und mit Asperg-Syndrom, welches nicht in einer Wolframmine schuften müsse für unsere Elektroautos und Handys, sondern dem nichts fehle und das eine eigene PR-Beratung habe. Und dieses Mädchen, so Zoller-Frischauf, stelle sich hin und beschimpfe uns.




Diese Frau stellt sich hin, beschimpft Greta Thunberg und damit alle, die sich im Kampf gegen den Klimawandel engagieren.

   
  Apropos Schrott: Wie er Wahlkampfkosten vor dem Rechnungshof versteckt hat   [10.01.2020]

Dominik Schrott dürfte 2017 österreichweit den teuersten Wahlkampf aller Nationalratskandidaten geführt haben. Allein in der unten angesprochenen „Rundschau“ vom 21. September 2017 hat er in deren Lokalausgaben Imst, Landeck und Reutte jeweils fünf verschiedene Inserate dieser Art geschalten.




Bezahlt wurden sie offensichtlich auf direktem Wege von einem Unternehmer. Womit sie – Zusatznutzen - auch bei den nach dem Gesetz bekannt zu gebenden Wahlkampfkosten nicht aufzuscheinen brauchen.





Zur Erinnerung:

Das vielleicht verlogenste Exemplar der türkisen Polit-Truppe
Unsere großen Wirtschaftsführer und ihr stranded investment Schrott

   
  „All in one“ beim neuen Aufsichtsrat in Erl: Haselsteiner kontrolliert sich selbst   [05.01.2020]

Bis 2017 gab es bei den Tiroler Festspielen Erl einen Aufsichtsrat. Dieser hatte offenbar all das nicht mitbekommen, was auf dieser Seite in den vergangenen zwei Jahren an skandalösen Zuständen aufgedeckt wurde. Nachdem es, eh schon wurscht, seit damals nicht einmal mehr dieses Pseudo-Kontrollorgan gegeben hat, soll es bald aber wieder so eines geben, bestehend aus vier bisherigen, ausschließlich weiblichen Beiratsmitgliedern, darunter die Ex-Finanzministerin Maria Fekter, plus Hans Peter Haselsteiner als dessen Vorsitzendem.

Herr H. hat also vor, sich selbst zu beaufsichtigen. Er ist Vorsitzender des Stiftungsvorstandes der Tiroler Festspiele
Erl Gemeinnützige Privatstiftung, der die Tiroler Festspiele Erl Betriebsges.m.b.H zu 100 % gehört und deren Präsident er gleichzeitig auch ist - und die von ihm nun kontrolliert werden soll.
Wenn er da nur nicht allzu scharf hineinfährt!

Es ist anzunehmen, dass Ministerin a.D. Maria Fekter in diesem Gremium Vorsitzender-Stellvertreterin werden wird, wenn sich „shortly without von delay“, vermutlich Anfang April, der Aufsichtsrat konstituieren wird. Sie war es, die in ihrer Amtszeit als Finanzministerin (2011 – 2013) acht Millionen Euro Steuergeld für das neue Festspielhaus, das zu 100 % der Haselsteiner Familien-Privatstiftung gehört, „zur Verfügung gestellt“ hat:





Als Maria Fekter nach den Nationalratswahlen im September 2013 Michael Spindelegger im Finanzministerium Platz machen musste, wurde sie mit dem Posten der ÖVP-Kultursprecherin abgefunden. Diese politische Funktion hat sie dann leicht trotzig, vor allem aber konträr zum Jobprofil, bekanntlich mit folgender Ankündigung angetreten: „Ich werde jetzt nur noch Wohlfühltermine wahrnehmen.“

   
  Danke   [02.01.2020]

Dank an alle, die mir im vergangenen Jahr in irgend einer Form geholfen haben, mich mit Infos versorgt, mir auf die eine oder andere Art zugearbeitet oder für öffentliche Verbreitung gesorgt haben, mich finanziell unterstützt haben (wichtig) oder mental bestärkt haben (sehr wichtig). Danke für ganz viel Zuspruch und jenen für ihr Verständnis, auf deren Anliegen ich oft schon aus Zeitgründen nicht eingehen konnte.

Auf ein Neues!

   
     
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