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Tagebuch Einträge 2020
[alle des Jahres 2020 auf einer Seite anzeigen]

2020-01-17
Landesrätin Zoller-Frischauf wünscht, zurücktreten zu dürfen


2020-01-10
Apropos Schrott: Wie er Wahlkampfkosten vor dem Rechnungshof versteckt hat


2020-01-05
„All in one“ beim neuen Aufsichtsrat in Erl: Haselsteiner kontrolliert sich selbst


2020-01-02
Danke


  Landesrätin Zoller-Frischauf wünscht, zurücktreten zu dürfen    [17.01.2020]

Gestern fand in Imst der Neujahrsempfang der dortigen Bezirksstelle der Tiroler Wirtschaftskammer statt. Er ging los um 18.00 Uhr mit dem Cocktailempfang, um 19.00 Uhr begann der Festakt mit der Begrüßung durch den Bezirksobmann. Es folgte die Ansprache der Wirtschaftslandesrätin Patrizia Zoller-Frischauf (ÖVP), in der sie gegen den Umweltschutz polemisierte und die, wie Augen- und Ohrenzeugen berichten, schließlich in einer beispiellosen Entgleisung gipfelte. Sie möchte, so die Landesrätin, heute über eine prominente Person aus Schweden sprechen, über ein Mädchen mit Zöpfen. Aber nicht mit roten, das mit Äffchen und Pferd die Menschen zum Lachen bringen wollte. Sondern eines mit blonden Zöpfen und mit Asperg-Syndrom, welches nicht in einer Wolframmine schuften müsse für unsere Elektroautos und Handys, sondern dem nichts fehle und das eine eigene PR-Beratung habe. Und dieses Mädchen, so Zoller-Frischauf, stelle sich hin und beschimpfe uns.




Diese Frau stellt sich hin, beschimpft Greta Thunberg und damit alle, die sich im Kampf gegen den Klimawandel engagieren.

   
  Apropos Schrott: Wie er Wahlkampfkosten vor dem Rechnungshof versteckt hat   [10.01.2020]

Dominik Schrott dürfte 2017 österreichweit den teuersten Wahlkampf aller Nationalratskandidaten geführt haben. Allein in der unten angesprochenen „Rundschau“ vom 21. September 2017 hat er in deren Lokalausgaben Imst, Landeck und Reutte jeweils fünf verschiedene Inserate dieser Art geschalten.




Bezahlt wurden sie offensichtlich auf direktem Wege von einem Unternehmer. Womit sie – Zusatznutzen - auch bei den nach dem Gesetz bekannt zu gebenden Wahlkampfkosten nicht aufzuscheinen brauchen.





Zur Erinnerung:

Das vielleicht verlogenste Exemplar der türkisen Polit-Truppe
Unsere großen Wirtschaftsführer und ihr stranded investment Schrott

   
  „All in one“ beim neuen Aufsichtsrat in Erl: Haselsteiner kontrolliert sich selbst   [05.01.2020]

Bis 2017 gab es bei den Tiroler Festspielen Erl einen Aufsichtsrat. Dieser hatte offenbar all das nicht mitbekommen, was auf dieser Seite in den vergangenen zwei Jahren an skandalösen Zuständen aufgedeckt wurde. Nachdem es, eh schon wurscht, seit damals nicht einmal mehr dieses Pseudo-Kontrollorgan gegeben hat, soll es bald aber wieder so eines geben, bestehend aus vier bisherigen, ausschließlich weiblichen Beiratsmitgliedern, darunter die Ex-Finanzministerin Maria Fekter, plus Hans Peter Haselsteiner als dessen Vorsitzendem.

Herr H. hat also vor, sich selbst zu beaufsichtigen. Er ist Vorsitzender des Stiftungsvorstandes der Tiroler Festspiele
Erl Gemeinnützige Privatstiftung, der die Tiroler Festspiele Erl Betriebsges.m.b.H zu 100 % gehört und deren Präsident er gleichzeitig auch ist - und die von ihm nun kontrolliert werden soll.
Wenn er da nur nicht allzu scharf hineinfährt!

Es ist anzunehmen, dass Ministerin a.D. Maria Fekter in diesem Gremium Vorsitzender-Stellvertreterin werden wird, wenn sich „shortly without von delay“, vermutlich Anfang April, der Aufsichtsrat konstituieren wird. Sie war es, die in ihrer Amtszeit als Finanzministerin (2011 – 2013) acht Millionen Euro Steuergeld für das neue Festspielhaus, das zu 100 % der Haselsteiner Familien-Privatstiftung gehört, „zur Verfügung gestellt“ hat:





Als Maria Fekter nach den Nationalratswahlen im September 2013 Michael Spindelegger im Finanzministerium Platz machen musste, wurde sie mit dem Posten der ÖVP-Kultursprecherin abgefunden. Diese politische Funktion hat sie dann leicht trotzig, vor allem aber konträr zum Jobprofil, bekanntlich mit folgender Ankündigung angetreten: „Ich werde jetzt nur noch Wohlfühltermine wahrnehmen.“

   
  Danke   [02.01.2020]

Dank an alle, die mir im vergangenen Jahr in irgend einer Form geholfen haben, mich mit Infos versorgt, mir auf die eine oder andere Art zugearbeitet oder für öffentliche Verbreitung gesorgt haben, mich finanziell unterstützt haben (wichtig) oder mental bestärkt haben (sehr wichtig). Danke für ganz viel Zuspruch und jenen für ihr Verständnis, auf deren Anliegen ich oft schon aus Zeitgründen nicht eingehen konnte.

Auf ein Neues!

   
     
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