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Tagebuch Einträge 2019
[alle des Jahres 2019 auf einer Seite anzeigen]

2019-08-24
Wenn sich sogar die treuesten Freunde der Tiroler Festspiele Erl von Gustav Kuhn abwenden


2019-08-14
Die Mader-Hütte wird grad abgewrackt


2019-08-09
Logo in Tirol, wer den Auftrag zum neuen Tirol-Logo bekommen hat


2019-08-02
Ein Denkmal für Gustav Kuhn in Erl?


2019-07-28
Christin Kirn gibt ganz klein bei


2019-07-14
Mimimi!


2019-07-10
„Sexuelle Übergriffe bestätigt“


2019-07-06
Wenn es die Tiroler Tageszeitung schon so groß hinausposaunt, …


2019-07-04
Von der Barbeziehung Kuhn-Kirn


2019-06-28
Jessas na, jetzt ist dieser heldenmütige Krüger schon wieder abgeblitzt beim OGH


2019-06-25
Der Herr Festspielpräsident und sein Laden in Erl


2019-06-22
Der Landesrechnungshof hat sich doch gewiss alles ganz genau angeschaut


2019-06-19
2019!


2019-06-10
Beate Palfrader hat bei den Festspielen in Erl nichts zu melden. Gar nichts.


2019-06-06
Erl pflanzt auch das Gericht


2019-05-27
Sag mir, wer dir gratuliert, und ich sag dir …


2019-05-17
„Apollo“ soll rehabilitiert werden


2019-05-14
Vor 25 Jahren widmete die Tiroler Tageszeitung dem dort mittlerweile namenlos gewordenen Blogger noch vier ganze Zeitungsseiten


2019-05-10
Da arbeitet einer an seinem Denkmal


2019-05-07
Die extraordinäre Performance des Haselsteiner-Anwalts vor Gericht


2019-05-02
Sehr interessante parlamentarische Anfrage an den Finanzminister in Sachen Erl


2019-04-09
Es war einmal ein sehr reicher Mann


2019-03-31
Landeskaiserjägermeister


2019-03-28
Wie sich die Universität Salzburg in der Causa Gustav Kuhn selbst beschädigt


2019-03-26
Krüger gegen Wilhelm: 0:3 (nach Verlängerung)


2019-03-17
Hausbesitzerin Christin Kirn scheitert im Vorverfahren


2019-03-04
Was hat Christin Kirn mit dem Geld aus Erl in Neapel angestellt? Gustav Kuhn.


2019-02-22
Versuch, einen nicht klagbaren Artikel über die Vorgänge bei den Festspielen Erl zu verfassen


2019-02-17
Der Milliardär will Geld sehen


2019-02-12
Neues zu den Plagiaten in Gustav Kuhns Doktor„arbeit“


2019-01-28
Kuhn zurück in Erl. Haselsteiner setzt auf Provokation.

2019-01-24
Schuss ins Knie


2019-01-22
Die Frauen, die für mich aufgestanden sind


2019-01-18
Der Liberale klagt schon wieder


2019-01-03
The Making of „Sebastian Kurz“


  Kuhn zurück in Erl. Haselsteiner setzt auf Provokation.   [28.01.2019]

Feierte der von der Strabag vor fünf Jahren seinen Geburtstag noch mit über 200 handverlesenen Geladenen im Präsidentenhaus in Erl, von Luis Durnwalder bis Christian Kern und von Alfred Gusenbauer bis zu Günther Platter, von den Konrads, Rothensteiners, Ederers, Raidls, Cernkos, Grossniggs, Ebners, Löschers, Seebers, Benkos usw. ganz zu schweigen, sowie weiteren 600 Gästen im Festspielhaus, so gibt er’s zum 75er am kommenden Wochenende um Etliches billiger: Haselsteiner hat heuer nur noch knapp 30 engste Freunde, die getreuesten, zu seinem Fest geladen.
Vielleicht wollte man keine - nach den 2018 bekannt gewordenen Fakten zu erwartenden - peinlichen Absagen riskieren, vielleicht fürchtete man auch den einen oder anderen Maulwurf unter den Teilnehmenden.




Gedeck für Haselsteiner bei seinem 70er am 1.2.2014 in Erl


Auf jeden Fall wird es im Gegensatz zur pompösen Gala 2014 zum 70er heuer eine eher mickrige Nummer in einer eher bedrückten Atmosphäre sein. Vor allem – so die strenge Order Haselsteiners – darf nichts nach außen dringen, ausgerechnet dort, wo man sonst doch so gern seinen Luxus zeigt und seine Prominenz spazieren führt. Es darf diesmal, um ja nicht auf dieser Webseite zu landen, nicht einmal eine gedruckte Speisekarte geben.

Was sich der von Land und Bund mäzensierte Hausherr von Erl allerdings nicht nehmen lässt, ist, die „Opfer von Erl“ (© Profil) zu provozieren und zu demütigen.


Gustav Kuhn dirigiert für Hans Peter Haselsteiner

Der Herr Festspielunternehmer, der für die aufgezeigten Zustände in Erl letztverantwortlich ist, hat ja die Frauen, die aufgestanden sind, schon mehrfach verhöhnt, so z.B. medial: „Ich kenne aber vier der fünf Künstlerinnen, die an die Öffentlichkeit gegangen sind, zu gut. Ich habe gesehen, wie sie sich gegenüber dem Kuhn verhalten haben.“ (TT, 15.12.2018) oder in direktem Angriff auf eine von ihnen nach ihrer wahrheitsgemäßen Aussage gegen Kuhn bei der Staatsanwaltschaft: „Für Ihre Aussage werden Sie sich hoffentlich ein Leben lang schämen. H.P.H.“.





Jetzt den von allen Funktionen suspendierten Kuhn nach Erl zu holen, ihn öffentlich zu rehabilitieren, während bei der Staatsanwaltschaft Innsbruck ein Ermittlungsverfahren gegen ihn läuft mit bereits zig erfolgten Einvernahmen und einem Akt, der auf über 1000 Seiten angewachsen ist und noch weiter wachsen wird, das ist eine schamlose Provokation, vor allem gegenüber den Opfern.

Kuhn wird zu Ehren des Mannes, der ihn nach Erl zurückbringt, mit dem Orchester aus Minsk Dvořáks 9. Sinfonie aufführen und Mussorgskys „Bilder einer Ausstellung“ dirigieren, Letzteres wohl, um Haselsteiner, wenn auch etwas arg platt, als Kunstmäzen, als der er scheinen will, pflichtgemäß anzujubeln.

Man wird sehen, wer von den Eingeladenen genügend wenig Rückgrat hat, diese schamlose Veranstaltung zu besuchen.
Ja, man wird es sehen.

   
     
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