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Tagebuch Einträge 2019
[alle des Jahres 2019 auf einer Seite anzeigen]

2019-03-26
Krüger gegen Wilhelm: 0:3 (nach Verlängerung)


2019-03-17
Hausbesitzerin Christin Kirn scheitert im Vorverfahren


2019-03-04
Was hat Christin Kirn mit dem Geld aus Erl in Neapel angestellt? Gustav Kuhn.

2019-02-22
Versuch, einen nicht klagbaren Artikel über die Vorgänge bei den Festspielen Erl zu verfassen


2019-02-17
Der Milliardär will Geld sehen


2019-02-12
Neues zu den Plagiaten in Gustav Kuhns Doktor„arbeit“


2019-01-28
Kuhn zurück in Erl. Haselsteiner setzt auf Provokation.


2019-01-24
Schuss ins Knie


2019-01-22
Die Frauen, die für mich aufgestanden sind


2019-01-18
Der Liberale klagt schon wieder


2019-01-03
The Making of „Sebastian Kurz“


  Was hat Christin Kirn mit dem Geld aus Erl in Neapel angestellt?
Gustav Kuhn.
   [04.03.2019]


Im Oktober 2018 wurde hier offengelegt, wie Jahr für Jahr, Monat für Monat, 10.000 oder 12.000 Euro von Erl nach Lucca verschoben, quasi vom einen, dem österreichischen Sack Gustav Kuhns, in den anderen, den italienischen Sack Gustav Kuhns, „umgeparkt“ wurden:

Wie Gustav Kuhn Jahr für Jahr zusätzliche 144.000 Euro von Erl zu sich nach Lucca schaufelt


Im November 2018 konnte dann dokumentiert werden, wie von Erl auch noch laufend zusätzliche Gelder an eine Agentur in Neapel fließen, von Kuhn als Geschäftsführer der Festspiele Erl an seine Lebensgefährtin Christin Kirn als Inhaberin jener Agentur:

Warum mancher Geldfluss von Erl nach Lucca den Umweg über Neapel nimmt


Schon 1998, im ersten Jahr der von Kuhn gegründeten Festspiele, wurden auf diese Weise 315.000 Schilling in Erl abgezweigt und der Firma seiner Lebensgefährtin zugeführt.

Ein jetzt aufgetauchter Vertrag aus jenem Jahr zeigt nun, dass Kuhn, der die Zahlungen an die Agentur in Neapel veranlasst und zu verantworten hat, gleichzeitig bei dieser Agentur unter Vertrag stand und möglicherweise immer noch steht.




Bei diesen Verträgen, die den Künstlerinnen und Künstlern so vorgelegt worden sind, handelt es sich übrigens um regelrechte Knebelverträge. So haben sie bis zu 15 Prozent ihrer Honorare an die Agentur abzuliefern. Dazu hat Kirn als Agentin ein „unanfechtbares Vetorecht … bezüglich Annahme von Engagements, wenn sie diese als ungeeignet bzw. gefährlich für die Laufbahn (des Künstlers) empfindet“. Und falls der Vertrag von der Künstlerin bzw. dem Künstler nicht sechs Monate vor Ablauf der Vertragsdauer gekündigt wird, „verlängert sich die Vertragsdauer zu den gleichen Bedingungen für einen Zeitraum von fünf Jahren und so jedesmal wieder um fünf Jahre“.


Und wer hat den so lotterhaften Umgang mit den Tiroler Steuergeldern politisch zu verantworten? Richtig!

   
     
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