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Tagebuch Einträge 2019
[alle des Jahres 2019 auf einer Seite anzeigen]

2019-11-20
Wie bei uns im hintersten Tirol eine Ombudsfrau bestellt wird


2019-10-30
Der Alpenvereinsnazi oder Die Wahrheit lässt sich nicht vertuschen


2019-10-28
Diplomarbeit von Frau Haselsteiner bei der WU Wien angezeigt


2019-09-27
Die Innsbrucker Staatsanwaltschaft und die Innsbrucker Oberstaatsanwaltschaft wollten das Verfahren gegen Gustav Kuhn wegen des Verdachts der Sexuellen Belästigung nach § 218 StGB bereits  e i n s t e l l e n


2019-09-21
Späte Einsicht: Festspiele Erl ziehen weitere Klagspunkte zurück


2019-09-06
Was für Stümper ... beim sog. Österreichischen Journalisten Club!


2019-09-04
Abwerzgers „Skalden“ shoppen bei Martin Sellner


2019-08-29
Was dann geschah: Mein Artikel zur Gatterer-Preisverleihung und die Folgen


2019-08-24
Wenn sich sogar die treuesten Freunde der Tiroler Festspiele Erl von Gustav Kuhn abwenden


2019-08-14
Die Mader-Hütte wird grad abgewrackt


2019-08-09
Logo in Tirol, wer den Auftrag zum neuen Tirol-Logo bekommen hat


2019-08-02
Ein Denkmal für Gustav Kuhn in Erl?


2019-07-28
Christin Kirn gibt ganz klein bei


2019-07-14
Mimimi!


2019-07-10
„Sexuelle Übergriffe bestätigt“


2019-07-06
Wenn es die Tiroler Tageszeitung schon so groß hinausposaunt, …


2019-07-04
Von der Barbeziehung Kuhn-Kirn


2019-06-28
Jessas na, jetzt ist dieser heldenmütige Krüger schon wieder abgeblitzt beim OGH


2019-06-25
Der Herr Festspielpräsident und sein Laden in Erl


2019-06-22
Der Landesrechnungshof hat sich doch gewiss alles ganz genau angeschaut


2019-06-19
2019!


2019-06-10
Beate Palfrader hat bei den Festspielen in Erl nichts zu melden. Gar nichts.


2019-06-06
Erl pflanzt auch das Gericht


2019-05-27
Sag mir, wer dir gratuliert, und ich sag dir …


2019-05-17
„Apollo“ soll rehabilitiert werden


2019-05-14
Vor 25 Jahren widmete die Tiroler Tageszeitung dem dort mittlerweile namenlos gewordenen Blogger noch vier ganze Zeitungsseiten


2019-05-10
Da arbeitet einer an seinem Denkmal


2019-05-07
Die extraordinäre Performance des Haselsteiner-Anwalts vor Gericht

2019-05-02
Sehr interessante parlamentarische Anfrage an den Finanzminister in Sachen Erl


2019-04-09
Es war einmal ein sehr reicher Mann


2019-03-31
Landeskaiserjägermeister


2019-03-28
Wie sich die Universität Salzburg in der Causa Gustav Kuhn selbst beschädigt


2019-03-26
Krüger gegen Wilhelm: 0:3 (nach Verlängerung)


2019-03-17
Hausbesitzerin Christin Kirn scheitert im Vorverfahren


2019-03-04
Was hat Christin Kirn mit dem Geld aus Erl in Neapel angestellt? Gustav Kuhn.


2019-02-22
Versuch, einen nicht klagbaren Artikel über die Vorgänge bei den Festspielen Erl zu verfassen


2019-02-17
Der Milliardär will Geld sehen


2019-02-12
Neues zu den Plagiaten in Gustav Kuhns Doktor„arbeit“


2019-01-28
Kuhn zurück in Erl. Haselsteiner setzt auf Provokation.


2019-01-24
Schuss ins Knie


2019-01-22
Die Frauen, die für mich aufgestanden sind


2019-01-18
Der Liberale klagt schon wieder


2019-01-03
The Making of „Sebastian Kurz“


  Die extraordinäre Performance des Haselsteiner-Anwalts vor Gericht   [07.05.2019]

Montag, 6. Mai 2019, 14:38. Landesgericht Innsbruck: Herr K. kommt verspätet. Mein Anwalt grüßt ihn, K. erwidert den Gruß nicht. Er ist schon geladen, bevor’s losgeht. Er hat, a Hund is a scho, weitere Fotos von Haselsteiner gefunden, die ich veröffentlicht habe. Statt 10.000 Euro Entschädigung für die erlittene „empfindliche Kränkung“ des Milliardärs verlangt er jetzt 21.000 Euro, nämlich 3.000 pro Bild.




Sowohl in der Klagsschrift als auch in seinem mündlichen Vortrag bei Gericht spricht K. immer von einem Eduard Wallnhöfer. Es kann mit großer Sicherheit ausgeschlossen werden, dass ein Herr dieses Namens irgendetwas mit Haselsteiner zu tun hatte oder gar Tiroler Landeshauptmann war.


Als wir das Beweismittel vorlegen, dass in einem 2013 bei Haymon erschienen Interviewband Haselsteiner selbst zum Gerücht, „der Walli“ sei sein Vater gewesen, Stellung genommen habe, weiß K. mit diesem Verlag (Artmann, Amann, Brandstetter, Czernin, Franzobel, Grauß, Henisch, Kaser, Lavant, Mayröcker, Rühm, Schindel, Schrott, Tumler, Turrini, Zoderer) wenig anzufangen. Dessen Bekanntheit, so der ehemalige Kultursprecher (!) der FPÖ im Nationalrat, sei „endenwollend“. Der ganze Saal lacht. Über ihn. K. lacht mit, weil er glaubt, mit „endenwollend“ eine tolle Pointe gesetzt zu haben.

Irgendwann reicht es der Richterin. Sie schließt die Beweisaufnahme und die Verhandlung. Die Sache ist entscheidungsreif. Das Urteil ergeht schriftlich.




Herr K. vertritt auch Gustav Kuhn, den Auslöser der Erler Klagsflut. Kuhn hat, Stand heute, zwei gegen mich eingebrachte Klagen zurückgezogen und in zwei weiteren Verfahren erstinstanzlich verloren. K. selbst ist in einer eigenen Klage gegen mich zuerst beim Landesgericht, dann beim Oberlandesgericht und schlussendlich auch noch beim Obersten Gerichtshof gescheitert (hier).


Jetzt flippt K. vollends aus. Noch im Verhandlungssaal geht er auf mich zu, ganz nah, viel zu nah heran, und faucht mir ins Ohr: „Sie sind ein professioneller Rufmörder!“ Draußen am Gang dann, als ich ihn frage, warum er so wütend sei, was ihn denn so wütend mache, schnaubt er nur noch: „Sprechen Sie mich nicht an!“, „Verlassen Sie mein Umfeld!“, „Ich rede nicht mit Ihnen!“.

K. war vom 4.Februar 2000 bis zum 29. Februar 2000 österreichischer Justizminister und ist Träger des Großen Goldenen Ehrenzeichens für Verdienste um die Republik Österreich.

   
     
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